www.hiergeblieben.de

Aktualisiert am Montag, 24. April 2017 - Gegenwärtig 21 Termine , 25.04.2017 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen :


- April 2017 -

24.04.2017: Bielefeld: Yom haShoa: Jede Ermordete, jeder Ermordete, hat einen Namen
24.04.2017: Bielefeld: Plenum von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"

28.04.2017: Bielefeld: Buchvorstellung: Emanzipatorische Perspektiven im technologischen Wandel


- Mai 2017 -

03.05.2017: Bielefeld: Vortrag von Olaf Bernau: Ausbeutung und Zerstörung als never ending story

06.05.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

09.05.2017: Bad Nenndorf: Filmvorführung "Das Braune Netzwerk" mit Andrea Röpke

11.05.2017: Barsinghausen: Die Neue Rechte in Niedersachsen: Ideologien - Personal - Strategien

14.05.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

21.05.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung zum ehemaligen Schießstand der SS in Wewelsburg

23.05.2017: Bielefeld: Nike Thurn, Universität Bielefeld: ... aber warum gibt sich jemand als Jude aus?

28.05.2017: Detmold: Auf jüdischen Spuren - Rundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz
28.05.2017: Höxter: Ausstellung: Zum 100. Geburtstag / Jacob Pins: Künstler - Sammler - Freund
28.05.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS


- Juni 2017 -

03.06.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

10.06.2017: Bad Nenndorf: 11. Internationales Kulturfest - "Bad Nenndorf ist bunt"

27.06.2017: Bielefeld: Vortrag von Dr. Matthias Küntzel: Deutschland zwischen Israel und Iran


- Juli 2017 -

01.07.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- August 2017 -

05.08.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- September 2017 -

02.09.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- Oktober 2017 -

07.10.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- November 2017 -

04.11.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

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- Montag, 24. April 2017 von 15.00 bis 20.00 Uhr -


Yom haShoa - Namenslesung: Jede Ermordete, jeder Ermordete, hat einen Namen


- Informationen unter: www.juedische-gemeinde-bielefeld.de


Veranstaltungsort:

Platz zwischen Altem und Neuem Rathaus
Niederwall
33602 Bielefeld


Am 24. April 2017 findet der Gedenktag für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas statt. An diesem Tag werden die Namen von mehr als 2.000 Jüdinnen und Juden verlesen, die vom Bielefelder Bahnhof aus in den Jahren 1938 bis 1945 in die Ghettos und Konzentrationslager deportiert oder auf andere Weise ermordet wurden oder umgekommen sind.

Die Namenslesung und die Ausrichtung des Gedenktags wird von einem Arbeitskreis vorbereitet, dem Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld und des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld ebenso angehören wie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bielefeld und der Initiative Mahnmal - Friedensgruppe der Altstädter Nicolai-Kirchengemeinde.

Yom haShoa (Shoa-Gedenktag) gibt es in Israel seit 1951, er hat den Charakter eines ernsten nationalen Gedenktages. Zur Eröffnungszeremonie abends zu Beginn von Jom haScho`a werden sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer der Shoa stehen.

Wir laden alle Gemeindemitglieder, ihre Familienangehörigen, Freunde und Interessierte ein, sich an der Namenslesung zu beteiligen.

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- Montag, 24. April 2017 um 19.30 Uhr -


Plenum von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld


Folgende Tagesordnung schlagen wir vor:

- Nachbetrachtung der Aktivitäten am 24. März 2017 (AfD)
- Finanzielle Situation
- Aktuelles (u.a. weitere Aktivitäten, Ausstellung "Der lange Arm der Bewegung", u.a.)
- Termine


Weitere Informationen unter: www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

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- Freitag, 28. April 2017 um 20.00 Uhr -


Buchvorstellung mit Paul Buckermann, Anne Koppenburger und Simon Schau: Kybernetik, Kapitalismus, Revolutionen - Emanzipatorische Perspektiven im technologischen Wandel


Veranstaltungsort:

Buchhandlung Mondo
Elsa-Brändstrom-Straße 23
33602 Bielefeld

www.mondo-bielefeld.de


Was bedeuten "Virtuelle Realität", Industrie 4.0, "Künstliche Intelligenz" und nicht zuletzt das neueste Smartphone für die Zukunft unserer Gesellschaft? Debatten über technische Umwälzungen und damit einhergehende post-kapitalistische Perspektiven sind auch unter Linken von tiefen Ambivalenzen geprägt: Roboter gefährden Arbeitsplätze, könnten die Menschen aber auch von der Lohnarbeit befreien; Mobiltelefone können als Überwachungsinstrumente missbraucht werden, aber auch bei der Koordination subversiver Aktionen helfen; Algorithmen machen Kontrolle immer effektiver, könnten aber auch zu einem automatisierten Luxus-Kommunismus führen.

Ungeachtet dieser sowohl emanzipatorischen als auch anti-emanzipatorischen Fluchtlinien geht technologischer Wandel mit einem tiefgreifenden sozialen Wandel einher. Linke Politiken bewegen sich mitten auf diesem umkämpften Terrain, das sich durch sukzessive Entwicklungen, historische Verzahnungen, lange Kontinuitäten, aber auch Sackgassen auszeichnet.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes beschäftigen sich mit den offenen Enden dieses techno-gesellschaftlichen Wandels und nähern sich auf verständliche Weise seinen komplexen Phänomenen. Dabei werden vor allem konkrete emanzipatorische Positionen in den Blick genommen, die die technologischen Potenziale aktiv und offen ausloten, statt sie blind zu verdammen.

Nach einigen grundlegenden Einordnungen von Politik und Technologie, richten Einzelanalysen ihren Fokus auf verschiedenste Technologien und unterschiedlichste Aneignungsstrategien. Das thematische Spektrum der Beiträge ist weitgefächert, es geht um digitale DIY-Kultur, Punk-Gynäkologie, "Cognitive Mapping", bildungspolitische Coding-Initiativen, Industrie 4.0, die aktuelle Automatisierungsdebatte und vieles mehr.


Paul Buckermann, Anne Koppenburger, Simon Schaupp (Hg.): "Kybernetik, Kapitalismus, Revolutionen - Emanzipatorische Perspektiven im technologischen Wandel"

März 2017, Unrast-Verlag, 304 Seiten, ISBN 978-3-89771-225-6, 19,80 Euro

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- Mittwoch, 3. Mai 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Olaf Bernau: Ausbeutung und Zerstörung als never ending story


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Zu den strukturellen Hintergründen von Flucht und Migration aus Afrika

Spätestens seit Geflüchtete und Migrantinnen im langen Sommer der Migration (2015) das europäische Grenzregime vorübergehend aus den Angeln gehoben haben, ist seitens der EU-Regierungen viel von "Fluchtursachen" die Rede. Diese müssten "bekämpft" werden, denn nur so seien die Probleme wirklich an der Wurzel zu fassen. Das klingt vernünftig, ist aber aus dem Munde der offiziellen Politik grotesk, bisweilen auch heuchlerisch. Denn die EU präsentiert sich gerne als Feuerwehr, wo sie doch selbst allzu häufig als Brandstifterin agiert - gerade in zahlreichen Ländern Afrikas. Die Menschen kommen nicht aus Abenteuerlust, sondern weil ihre Existenzgrundlagen zerstört werden - ob durch Ressourcenkonflikte, Land Grabbing, ungleiche Handelsbeziehungen oder verschuldungsbedingte IWF-Strukturanpassungsprogramme.

All dies ist Ergebnis politisch-ökonomischer Macht- und Dominanzverhältnisse, in denen Europa seit kolonialen Zeiten am Drücker sitzt, nicht selten im Wechselspiel mit korrupten, machtversessenen und undemokratischen Eliten im Süden des Globus. Dies und Anderes soll in der Veranstaltung thematisiert werden - einschließlich der Frage, wie wir von Europa aus mit sozialen Bewegungen in Afrika praktisch zusammen arbeiten können.


Olaf Bernau (No Lager Bremen) ist in dem transnationalen Netzwerk "Afrique-Europe-Interact" aktiv.


Eine Veranstaltung von akzent_in Kooperation mit dem Feministischen Referat der Universität Bielefeld:

www.akzentin.blogsport.de
www.femref.blogsport.de

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- Samstag, 6. Mai 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Dienstag, 9. Mai 2017 um 19.00 Uhr -


Filmvorführung "Das Braune Netzwerk" und anschließender Diskussion mit Andrea Röpke


Veranstaltungsort:

Parkhotel
Bahnhofstraße 22
31542 Bad Nenndorf

www.parkhotel-badnenndorf.de


"Das braune Netzwerk" - Ein Film von Caterina Woj und Andrea Röpke (45 Minuten, WDR, Januar 2017)

Immer entfesselter werden die Rufe auf den Straßen. Hassgesteuert gegen Merkel, Flüchtlinge, Demokratie und Rechtsstaat. Was mit Pegida begann, ist mit dem gigantischen Wahlerfolg der AfD zu einer neuen, wütenden Bewegung geworden.

Zumeist rechts und oftmals rassistisch. Strategen, intellektuelle Vordenker und eine ganz neue junge Generation von Rechtspopulisten versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen und zu steuern: Neonazis in Hinterzimmern mit tiefen Verbindungen in Wirtschaftskreise. Sie heizen die Menge an und sind die wahren Akteure hinter den Rufen von Volk und Lügenpresse.

Weltweit vernetzt verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: den Aufbau einer außerparlamentarischen, antidemokratischen Bewegung.


Andrea Röpke, geboren 1965, ist die führende deutsche Journalistin zum Thema extreme Rechte. Im Zuge ihrer Recherchen in der extrem rechten Szene wurde sie mehrfach tätlich angegriffen. Sie arbeitet unter anderem für "Panorama", "Fakt" und "Spiegel TV", ihre Texte veröffentlicht sie im "Spiegel", der "Süddeutschen Zeitung", im "Focus" und im "Stern".

Andrea Röpke wurde für ihre journalistische Arbeit vielfältig ausgezeichnet, unter anderem mit dem Otto-Brenner-Preis, dem Leuchtturm-Preis des Netzwerks Recherche, dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden und als "Reporterin des Jahres", und "Journalistin des Jahres".


Neonazis, Mitglieder extrem rechter Organisationen und deren Anhänger haben zu dieser Veranstaltung keinen Zutritt.


Eine Veranstaltung von "Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.":

www.bad-nenndorf-ist-bunt.com

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- Donnerstag, 11. Mai 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Andreas Speit: Die Neue Rechte in Niedersachsen: Ideologien - Personal - Strategien


Veranstaltungsort:

ASB Bahnhof Basche
Berliner Straße 8
30890 Barsinghausen

www.asb-bahnhof-basche.de


Hinter der sehr breiten Bekanntheit der AfD und ihrer Politiker verschwindet im öffentlichen Bewusstsein, dass es dahinter und darüber hinaus noch weitere extrem rechte Strömungen gibt. Über deren Ideologien und Strategien und das personelle Netzwerk wollen wir in dieser Veranstaltung informieren.


Andreas Speit, geboren 1966, ist ein in Hamburg lebender Journalist und Buchautor. Er hat sich auf die Themen extreme Rechte und Neonazismus in Deutschland spezialisiert.


Neonazis, Mitglieder extrem rechter Organisationen und deren Anhänger haben zu dieser Veranstaltung keinen Zutritt.


Veranstalterin: "Barsinghausen ist bunt - Bündnis für demokratisches Miteinander - gegen Rechtsextremismus":

www.barsinghausen-ist-bunt.de

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- Sonntag, 14. Mai 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 21. Mai 2017 um 15.00 Uhr -


Öffentliche Führung zum ehemaligen Schießstand der SS in Wewelsburg


Treffpunkt:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Der Eintritt in das Museum und die Teilnahme an der Führung sind frei.


1941 ließ die SS von Häftlingen des Konzentrationslagers Niederhagen einen Schießstand anlegen. Er diente den Wachmannschaften des Konzentrationslagers und den Angehörigen der SS-Burgmannschaft zu Schießübungen. Bis 1943 wurden an dem Schießstand mit hoher Wahrscheinlichkeit auch sowjetische Gefangene von der Gestapo hingerichtet, ab 1944 diente er zur vormilitärischen Ausbildung von männlichen Jugendlichen und noch im März 1945 war er Schauplatz der Erschießung von 15 Osteuropäern.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Schießstand von alliierten Soldaten zwei Jahre weiterbenutzt, anschließend teilweise zerstört und mindestens bis 1967 als Müllkippe benutzt.

Seit November 2003 wird der Schießstand in Form von Workcamps durch Jugendliche und Erwachsene aus Deutschland und aus dem Ausland freigelegt. Die Teilnehmenden leisten auf diese Weise aktive Erinnerungsarbeit, indem sie nicht nur einen Ort des SS-Terrors sichtbar machen, sondern auch die Schicksale der dort zu Tode gekommenen Menschen vor dem Vergessen bewahren.

Auf dem Weg vom Kreismuseum zum ehemaligen Schießstand werden auch das ehemalige Dorfgemeinschaftshaus und die frühere Häftlingsküche auf dem ehemaligen Lagergelände besichtigt.


Führung im Rahmen des Internationalen Museumstags 2017 - "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!".

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- Dienstag, 23. Mai 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Nike Thurn, Universität Bielefeld: ... aber warum gibt sich jemand als Jude aus? Hat man nicht genug andere Probleme?

Ein literaturwissenschaftlicher Blick auf ein jahrhundertealtes Motiv


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Raum 240
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Literarische Figuren, die eine jüdische Identität fingieren oder durch Verwechslungen fälschlicherweise für Juden gehalten werden, sind von der literaturwissenschaftlichen (Antisemitismus-)Forschung bislang weitgehend unbeachtet geblieben - dabei zeigt ihre Analyse die (antisemitischen und philosemitischen) Klischees dessen, was zum jeweiligen historischen Entstehungszeitpunkt der Texte für "typisch jüdisch" gehalten wird: Die Figuren ändern ihren Namen, lassen sich beschneiden oder beginnen plötzlich, anders zu sprechen.

Doch wozu dient dieses Spiel mit Identitäten, Rollen und Zuschreibungen? Worin unterscheiden sich die Darstellungen vor und nach 1945? Werden literarische antisemitische Stereotype "des Juden" dadurch weitergetragen - oder gelingt es hierdurch im Gegenteil, sie zu unterlaufen? Diesen und anderen Fragen wird der Vortrag an Hand von populären Textbeispielen nachgehen.


Dr. Nike Thurn:

2009: Magisterarbeit: "Und Schuld hat der Jud`, weil er uns schuldig macht." Rainer Werner Fassbinders "Der Müll, die Stadt und der Tod" und der Literarische Antisemitismus.

2009 bis 2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Reiche "Lumpensammler", vertraute Fremde: Repräsentationen von Juden in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts".

Seit dem 01.10.2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld.

2013: Doktorarbeit: "Falsche Juden". Performative Identitäten in der Literatur.


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Sonntag, 28. Mai 2016 um 11.00 Uhr -


Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus
Marktplatz 5
32756 Detmold


Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch einige der so genannten Judenhäuser, sowie Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold". 2008 veröffentlichte die Detmolder Historikerin zudem den Band "Auf jüdischen Spuren - Zwei Stadtrundgänge durch Detmold", 2013 das Buch "Lebenslängliche Reise: Briefe der jüdischen Familie Herzberg aus Detmold".


Der Rundgang wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten:

www.gfcjz-lippe.de

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- Sonntag, 28. Mai 2016 um 11.30 Uhr -


Eröffnung der Ausstellung: Zum 100. Geburtstag / Jacob Pins: Künstler - Sammler - Freund


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

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- Sonntag, 28. Mai 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 3. Juni 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 10. Juni 2017 von 14.00 bis 22.00 Uhr -


11. Internationales Kulturfest - "Bad Nenndorf ist bunt"


- Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com


Veranstaltungsort:

Kurpark
31542 Bad Nenndorf


- Schirmherr: Landrat Jörg Farr


Mit: ... The Batz, Nachbarn musizieren, Bad Nenndorf Boys, Pannonia-Kurorchester, Kinder- und Jugendtanz, Internationale Folklore, Großes Familien- und Kinderprogramm, Informationsstände, Kulinarische Spezialitäten ...


Eine Aktion im Rahmen von "Schaumburg ist bunt":


"Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V."
DGB-Region Niedersachsen-Mitte


Neonazis, Mitglieder extrem rechter Organisationen und deren Anhänger haben zu dieser Veranstaltung keinen Zutritt.

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- Dienstag, 27. Juni 2017 um 20.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Matthias Küntzel: Deutschland zwischen Israel und Iran


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Raum 240
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Wie kann es sein, dass Deutschland von allen EU-Staaten die mit Abstand engsten Beziehungen - wirtschaftlich, politisch und kulturell - zu einem Land unterhält, dessen ersten außenpolitisches Ziel darin besteht, den Staat Israel auszulöschen?

"Deutschland und Israel sind immer auf besondere Weise durch die Erinnerung an die Shoa verbunden", versprach Angela Merkel 2008 in ihrer Knesset-Rede.

Ganz anders jedoch der frühere deutsche Botschafter in Teheran, Bernd Erbel: "Es gibt nicht viele Völker, die wie Deutsche und Iraner über Jahrhunderte Freundschaft, Vertrauen und enge Beziehungen entwickelt haben. Dies stellt einen historischen Schatz dar, den es zu bewahren gilt." Die Freundschaftsbekundung erfolgte am 3. Oktober 2011, als Mahmud Ahmadinedschad noch iranischer Präsident war und die Leugnung des Holocaust und die antisemitische Anstachelung auf die Spitze trieb.

Mit Präsident Rohani hat das Regime zwar sein Image verändert, nicht aber seine Politik. So kamen während des letzten Gaza-Kriegs die lautstärksten Anfeuerungsrufe für die Hamas aus Teheran.

Warum also hält Deutschland seine Beziehungen mit dem Land, das Israel liquidieren will, weiter aufrecht statt sie zu überdenken oder gar abzubrechen? Diesen Fragen geht Matthias Küntzel in seinem Vortrag nach.


Dr. Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er wirkte von 1984 bis 1988 als Nonproliferations- und Atomexperte der Bundestagsfraktion der Grünen und promovierte über den Atomwaffensperrvertrag und die nukleare Option. In den letzten zehn Jahren publizierte er mehrere Bücher über den Iran und die deutsch-iranischen Beziehungen auf Englisch, Farsi und Deutsch. Er ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sowie Mitglied im Advisory Board der amerikanischen Organisation "United Against Nuclear Iran" (UANI).


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Samstag, 1. Juli 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 5. August 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 2. September 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 7. Oktober 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 4. November 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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