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Nachrichten , 14.01.2022 :

Tages-Chronologie von Freitag, 14. Januar 2022

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Pressespiegel überregional


die tageszeitung, 14.01.2022:
Die unsichtbare Tinte des Good Guy

t-online.de, 14.01.2022:
Rechter Angriff auf Habeck / AfD-Mann verharmlost im Bundestag den Nationalsozialismus

Neue Westfälische, 14.01.2022:
AfD-Politiker muss vor Amtsgericht / Gunnar Beck wird Titelmissbrauch vorgeworfen

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Freitag, 14. Januar 2022


Am 21. Januar 2022, um 18.00 Uhr, Auftakt Kesselbrink, kündigen Corona-Leugnende einen neuen, nicht angemeldeten "Spaziergang", Motto: "Wir sind die rote Linie", um Bielefeld "zum Platzen" zu bringen, an.

Am 7. Januar 2022 demonstrierten in Bielefeld weit mehr als 2.000 Corona-Leugnende begleitet durch die Polizei ("verzichtete aus Verhältnismäßigkeitsaspekten auf Auflösung") in zwei Aufzügen zum Kesselbrink.

Am 5. Januar 2022 meldete eine Privatperson einen Umzug, das Motto: "OWL geht in Bielefeld spazieren gegen die Spaltung der Gesellschaft" - mit 749 Teilnehmenden, für den 7. Januar 2022 um 18.00 Uhr an.

Am 3. Januar 2022 zogen die verschwörungsideologischen Corona-Leugnenden von "Bielefeld steht auf!", ihre Anmeldung für eine - Großdemonstration am 7. Januar 2022 - bei der Versammlungsbehörde zurück.

Am 3. Januar 2022 fand in Bielefeld zunächst eine Corona-"Mahnwache" am Rathaus, mit anschließenden "Lichterspaziergang" mit dem Motto "Bielefeld geht spazieren" mit etwa 150 Pandemie-Leugnenden statt.

Am 31. Dezember 2021 fand in Bielefeld ein unangemeldeter ("Bielefeld steht auf") - und von der Polizei tolerierter - "Lichterspaziergang" von Pandemie-Leugnenden mit "etwa 350 bis 500" Teilnehmenden statt.

Am 27. Dezember 2021 haben "1.000 bis 1.500" (Polizei) Corona-Leugnende eine unangemeldete sowie nicht genehmigte Demonstration, erneut toleriert und begleitet durch die Polizei in Bielefeld durchgeführt.

In der Nacht zum 21. Dezember 2021 sind in Bielefeld an der Promenade, die hoch zur Sparrenburg führt, viele antisemitische Graffitis aufgesprüht worden, die der Pandemie leugnenden Szene zuzurechnen sind.

Am 17. Dezember 2021 durchbrachen in Bielefeld nach der beendeten Demonstration von "Bielefeld steht auf!" ("3G") - aus einer Menge von über 3.000 Corona-Leugnenden - zahlreiche Gruppen Polizei-Sperren.

Für den 17. Dezember 2021, um 18.00 Uhr, Kesselbrink, Bielefeld, hatten die Pandemie-Leugnenden von "Bielefeld steht auf!" eine neuerliche Demonstration "Für ein Ende der Corona-Maßnahmen" angekündigt.

Am 3. Dezember 2021 fand in Bielefeld eine Versammlung der Corona-Leugnenden von - "Bielefeld steht auf!" unter dem Motto: "Für ein Ende der Corona-Maßnahmen" - mit mehr als 1.500 Teilnehmenden statt.

Am 17. Januar 2022, um 17.30 Uhr, demonstriert wieder ein überparteiliches Bündnis auf dem Marktplatz in Lemgo für die Corona-Maßnahmen, sowie einen solidarischen Umgang während der Corona-Pandemie.

Am 14. Januar 2022 führten Corona-Leugnende in Detmold-Pivitsheide, "Oerlinghauser Straße" eine - von Gerd sowie Anna-Maria Ulrich beworbene - "Schilder-Aktion", gegen die Eindämmung der Pandemie durch.

Am 12. Januar 2022 kündigten "Gerd und Anna-Maria Ulrich 327" auf "Telegram" für den 14. Januar 2022 von 15.00 bis 16.30 Uhr eine Corona-"Schilder-Aktion" in Detmold - "Bei Interesse bitte melden ... " - an.


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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt, 14.01.2022:
"Bündnis gegen Rechts" kritisiert Polizei scharf

Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 14.01.2022:
Bündnis übt Kritik an Polizeieinsatz

Lippische Landes-Zeitung, 14.01.2022:
Gemeinsam durch die Pandemie

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Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt, 14.01.2022:

"Bündnis gegen Rechts" kritisiert Polizei scharf

Sicherheitskräfte hätten sich von gut vorbereiteten "Spaziergängern" vorführen lassen

Bielefeld. Das Bielefelder "Bündnis gegen Rechts" nimmt Stellung zum Verhalten der Polizei gegenüber vermeintlichen "Spaziergängern" bei den regelmäßigen Anti-Corona-Maßnahmen-Demos: "Trotz erheblichem Einsatz von Beamten konnte die Bielefelder Polizei die erneuten Demonstrationen von Corona-Leugnern am Freitag nicht verhindern. Wiederum ließen sich die Polizeikräfte (durch Fehlleitung der Polizeiführung) von den gut vorbereiteten Demonstranten vorführen und hatten die Situationen an mehreren Stellen nicht im Griff", so das Bündnis.

Und weiter: "Durch diese wiederholte Duldung der "Spaziergänge" trägt die Polizei Bielefeld mit dazu bei, dass unsere Stadt immer attraktiver wird als Veranstaltungsort für die Querdenken-Szene." Völlig unverständlich ist für das Bündnis das Ergebnis der Abwägungen, die die Polizeiführung "offensichtlich vor Ort vornahm und die dazu führten, dass "aus Verhältnismäßigkeitsaspekten" (Presseerklärung der Polizei vom 8. Januar) große Menschengruppen ohne Einhaltung der Regeln der geltenden Corona-Schutzverordnung unter den Augen der Polizei völlig frei und unbeeinträchtigt agierten".

Das Bündnis klagt an: "Trotz offensichtlicher Übergriffe auf Polizeibeamte, Journalisten und Passanten spricht die Polizei von einem überwiegend friedlichen Verlauf der "Spaziergänge", die eher an einen marodierenden Mob erinnerten." Das Bündnis wundert sich, dass die Polizei "laut Presseerklärung lediglich zwei Neonazis auf der Demo ausmachte", während die durch Fotos belegten Erkenntnisse des Recherche Kollektivs OWL zeigten, dass mehr als ein Dutzend Neonazis und Rechtsextremisten, rechtsextreme Burschenschaftler sowie Mitglieder der AfD und der vom Verfassungsschutz beobachteten Jungen Alternativen NRW am Freitag teilgenommen hätten.

Das irritiere, denn: "Sie wurden wiederholt in direkter Konfrontation mit Polizeibeamten fotografiert. Auch ist beobachtet worden, dass Personen aus dieser Szene Teile der Demonstrationszüge lenkten." Unverständlich sei für das Bündnis auch das wiederholte Formulieren der Polizei, wonach es ihr beim Einsatz darum gegangen sei, "Auseinandersetzungen zwischen "Spaziergängern" aus der regierungs- und Corona-kritischen Szene und dem linken und bürgerlichen Spektrum zu verhindern". Deutlich sei, dass die Polizei noch nicht verstanden habe, dass es nicht um eine herbeigeredete Gefahr von Konfrontationen gehe, sondern um ein entschiedenes Vorgehen gegen Menschen, die unter dem Einfluss rechtsextremer Drahtzieher gezielt provozieren und das Recht auf Demonstrationsfreiheit mit Ansage umgehen wollen. Dass es auch anders gehe, zeige ein Blick nach Paderborn, wo die Polizei klare Ansagen mache und eine Umgehung des Versammlungsrechts nicht dulde.

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Westfalen-Blatt / Bielefelder Zeitung, 14.01.2022:

Bündnis übt Kritik an Polizeieinsatz

Bielefeld (WB/MiS). Das Bielefelder Bündnis gegen Rechts übt massive Kritik am Einsatz der Polizei beim "Lichterspaziergang" am vergangenen Freitag. Mehr als 2.000 Impf-Gegner und Kritiker der Corona-Maßnahmen hatten in der Stadt protestiert. "Wiederum ließen sich die Polizeikräfte - durch Fehlleitung der Polizeiführung - von den gut vorbereiteten Demonstrierenden vorführen und hatten die Situationen an mehreren Stellen offenbar nicht im Griff", heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme des Bündnisses. Anders als die Polizei, die von einem überwiegend friedlichen Verlauf des "Spaziergangs" gesprochen hatte, sah das Bündnis angesichts verschiedener Übergriffe "einen marodierenden Mob" am Werk.

Die Polizei ihrerseits sprach im Nachgang von einer "dynamischen Versammlungslage". Es habe eine "Rechtsgüterabwägung" zwischen den Folgen der Fortsetzung der Versammlung und der Auflösung sowie deren Durchsetzung stattgefunden, "hier zum Beispiel zwischen begangenen Verstößen beziehungsweise der Gefahr für die öffentliche Sicherheit und dem Recht auf freie Meinungsäußerung und körperliche Unversehrtheit".

Unverständlich ist aus Sicht des Bündnisses die Darstellung der Polizei, wonach es bei ihrem Einsatz darum gegangen sei, "Auseinandersetzungen zwischen "Spaziergängern" aus der regierungs- und Corona-kritischen Szene und dem linken und bürgerlichen Spektrum zu verhindern". Das Bündnis ist der Auffassung, die Ordnungshüter hätten nicht verstanden, "dass es nicht um eine (herbeigeredete) Gefahr von Konfrontationen ging und geht, sondern um ein entschiedenes Vorgehen gegen Menschen, die unter dem Einfluss rechtsextremer Drahtzieher gezielt provozieren und das Recht auf Demonstrationsfreiheit mit Ansage umgehen wollen". Anders sei die Polizei in Paderborn vorgegangen, wo sie am Montag eine Umgehung des Versammlungsrechts nicht geduldet habe.

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Lippische Landes-Zeitung, 14.01.2022:

Gemeinsam durch die Pandemie

Lemgo. Erneut möchte ein überparteiliches Bündnis in Lemgo für die Corona-Maßnahmen und einen solidarischen Umgang während der Corona-Pandemie demonstrieren und freut sich auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Die angemeldete Demo soll am Montag, 17. Januar, um 17.30 Uhr erneut auf dem Marktplatz in Lemgo stattfinden. In den vergangenen Wochen hatten sich dort auch Gegner der Corona-Maßnahmen getroffen.

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