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Nachrichten , 01.12.2019 :

Tages-Chronologie von Sonntag, 1. Dezember 2019

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Pressespiegel überregional:


Salzburger Nachrichten Online, 01.12.2019:
Zehntausende bei Demos gegen rechtsradikale Lega

Der Standard Online, 01.12.2019:
Parteiausschluss / Straches Recht und seine Rache

Neue Westfälische am Abend, 01.12.2019:
Kommentar / AfD-Parteitag in Braunschweig / "Flügel"-Strippenzieher obenauf

Spiegel Online, 01.12.2019:
Gestärkter AfD-"Flügel" / Scharfmacher an vorderster Front

die tageszeitung Online, 01.12.2019:
Nachfolger Gaulands als AfD-Chef / Das harmlose Gesicht

Norddeutscher Rundfunk, 01.12.2019:
AfD-Parteitag: Gegenwind in Braunschweig

Deutschlandradio, 01.12.2019:
Braunschweig / AfD beendet Bundesparteitag

Der Tagesspiegel Online, 01.12.2019:
Nach Neonazi-Skandal bei KSK / Ministerium will Entlassung extremistischer Soldaten erleichtern

die tageszeitung Online, 01.12.2019:
Rechtsextremismus in der Bundeswehr / Unteroffizier unter Verdacht

Der Tagesspiegel Online, 01.12.2019:
Ermittlungen nach Foto-Aktion / Hinterließen Polizisten aus Cottbus Kürzel einer rechten Gruppe?

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Sonntag, 1. Dezember 2019


Am 1. Dezember 2019 übergab der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln, am jüdischen Friedhof in Hameln, der Jüdischen Kultusgemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont eine Informationstafel.

Am 1. Dezember 2019 wurde die zweite Ausgabe 2019, "Nr. 23 - Dezember 2019", der Internet-Zeitschrift "Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte" - "www.rosenland-lippe.de" - zum Download bereitgestellt.


www.jg-hameln.org

www.geschichte-hameln.de

www.rosenland-lippe

www.rosenland-lippe.de/wp-content/uploads/2019/11/Rosenland-23.pdf

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Deister- und Weserzeitung Online, 01.12.2019:
Ein "Haus des Lebens"

Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte, 01.12.2019:
Nr. 23 - Dezember 2019

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Deister- und Weserzeitung Online, 01.12.2019:

Ein "Haus des Lebens"

01.12.2019 - 18.50 Uhr

Stele zur Geschichte von jüdischem Friedhofs enthüllt

Hameln. Auf dem jüdischen Friedhof an der Scharnhorststraße ist am Sonntag feierlich eine Stele eingeweiht worden. Sie informiert über die Geschichte des Friedhofs.

Ernst August Wolf

"1986 war dieser Friedhof ein Stück abgeschlossener Geschichte. Es gab keine Hoffnung auf neues jüdisches Leben in der Stadt", berichtete Historiker Bernhard Gelderblom. Der Wandel kam unerwartet. Seit 1990 pflegt die Jüdische Kultusgemeinde im Auftrag des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen den ältesten jüdischen Friedhof Hamelns in der Scharnhorststraße. "Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens hatte unser Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte der Gemeinde vor einem Jahr diese Stele versprochen", so Gelderblom.

In Anwesenheit von Vertretern beider jüdischen Gemeinden Hamelns, der Stadt und zahlreicher Bürger wurde die zwei Meter mal 75 Zentimeter große, aus widerstandsfähigem Kunststoff gefertigte Stele jetzt feierlich enthüllt. Auf einem von Mitarbeitern der Beschäftigungsgesellschaft Impuls erstellten Fundament ruhend, sind auf der im Eingangsbereich des Friedhofs platzierten Stele wichtige Inhalte der von Gelderblom intensiv erforschten Geschichte des Ortes zu lesen. Nach jüdischem Verständnis sei ein Friedhof ein "guter Ort" und ein "Haus des Lebens", so Gelderblom. "Die Erde, in die ein Jude gebettet wird, ist sein Eigentum auf ewig und darf nicht angetastet werden." "Durch seine Forschungen hat Gelderblom den Ort und seine Geschichte wieder lesbar gemacht", stellte Irina Pirogova, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, fest. "Wie mit den Stolpersteinen gilt es die Erinnerung mitten in unserer Stadt wachzuhalten", betonte Gelderblom. Es sei "alles andere als selbstverständlich", dass nach der Shoa wieder Juden in Deutschland heimisch wurden, so die Vizepräsidentin des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Marina Jalowaja. Es schmerze, dass Neonazis in unseren Städten ihre zerstörerische Ideologie verbreiten könnten. "Gerade deshalb aber ist diese Tafel wichtig, denn nur Information und Wissen können dem momentanen Trend entgegenwirken."

Bildunterschrift: Der Einweihung beiwohnende Besucher setzen sich mit der enthüllten Stele auseinander.

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Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte, 01.12.2019:

Nr. 23 - Dezember 2019

Wie immer steht die Ausgabe zum Download unter www.rosenland-lippe.de bereit.

Inhaltsverzeichnis

Editorial - 1

Beiträge

Ralf-Dieter Wilhelm:
Das Hermannsdenkmal an der Grenze seiner Sprachfähigkeit. Ringen um nationale Identität in den fünfziger Jahren - 2

Clemens Heuger:
Stadtbaurat Ernst Josef Supan und sein Wohnhaus Alter Postweg 30 in Detmold - 36

Andreas Ruppert:
Drei Pavillons am Detmolder Kaiser-Wilhelm-Platz - 42

Carsten Doerfert:
100 Jahre Erwachsenenbildung in Lippe. Die Anfänge der Volkshochschulen nach dem Ersten Weltkrieg - 47

Jürgen Scheffler:
Erwachsenenbildung in Lippe nach 1945: Monika Tintelnot, die Volkshochschule in Lemgo und das Lippische Volksbildungswerk - 52

Rezensionen

H. Barmeyer / H. Niebuhr/ M. Zelle (Hg.): Lippische Geschichte.
(F. Lueke) - 59

Korrektur zu Ausgabe 22/2019
(Redaktion) - 61

Impressum - 61

Editorial

Detmold ist ohne das Hermannsdenkmal kaum vorstellbar. Die wechselhafte Beziehung der Stadt zu ihrem bekanntesten Wahrzeichen ist für die Zeit bis 1945 schon öfter thematisiert worden; Ralf-Dieter Wilhelm geht nun der Frage nach, wie die Stadt in der Nachkriegszeit die Schere zwischen einem Beharren auf dem Identität stiftenden Wert des Denkmals und dem Zwang zu einer veränderten Sinngebung trotz seiner problematischen Aussagen zu schließen versucht.

Clemens Heuger und Andreas Ruppert erinnern in ihren Beiträgen an den Stadtbaumeister Ernst Supan und seine Spuren im Detmolder Stadtbild.

Carsten Doerfert und Jürgen Scheffler beleuchten die Anfänge des Volksbildungswesens in Lippe, Doerfert in Detmold nach dem Ersten Weltkrieg, in Verbindung zur Fürst Leopold-Akademie, Scheffler in Lemgo nach dem Zweiten Weltkrieg, wobei die beeindruckende Persönlichkeit von Monika Tintelnot, später Monika Plessner, eine eigene Würdigung erfährt.

Die nächste Ausgabe ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen. Redaktionsschluss ist der 29. Februar 2020.

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