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Neue Westfälische - Bielefelder Tageblatt , 01.11.2018 :

Seenot-Initiative: Stadt erhält zehn junge Flüchtlinge

Bielefeld (jr). Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat auf den Vorstoß von Oberbürgermeister Pit Clausen, in Seenot geratene, minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen, reagiert. Wie die Stadt im Hauptausschuss mitteilte, sollen auf Grund dieses Angebots etwa zehn unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in Seenot geraten waren und gerettet werden konnten, nach Bielefeld kommen. "Die Minderjährigen kommen aus Somalia, Eritrea und Pakistan und befinden sich seit einigen Monaten in einem Flüchtlingslager auf Malta", heißt es in der Mitteilung. Die Aufnahme der jungen Flüchtlinge in Bielefeld soll bereits in Kürze erfolgen. Wie berichtet, hatte der Rat der Stadt am 27. September beschlossen, der Bundes- und Landesregierung die Bereitschaft zu signalisieren, über die gesetzlich vorgeschriebene Zahl hinaus, weitere unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen.

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Neue Westfälische, 28.09.2018:

Bielefeld für Flüchtlingshilfe

Bielefeld (aut). Der Vorstoß des Bielefelder Oberbürgermeisters Pit Clausen (SPD), in dem er der Bundeskanzlerin signalisiert, Bielefeld könne mehr Flüchtlinge aufnehmen, hat zu einer heftigen Debatte im Rat der Stadt geführt. Die Paprika-Mehrheit aus SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, Piratenpartei und Bürgernähe begrüßte die Initiative als "deutliches Signal" für eine menschliche Flüchtlingspolitik und unterstützt den Vorstoß. Die Opposition kritisierte den Alleingang des Bürgermeisters, der damit den Flüchtlingskonsens aufgebe. Clausen hatte Angela Merkel Unterstützung bei der Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen angeboten.

01./02.11.2018

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