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Neue Westfälische , 12.08.2017 :

Trillerpfeifen gegen AfD-Spitzenkandidatin

Protest: Die aus Harsewinkel stammende Alice Weidel spricht in Gütersloh / Die im Vorfeld der Kundgebung anberaumte Pressekonferenz im Parkhotel musste hingegen kurzfristig abgesagt werden

Gütersloh (he). Die Alternative für Deutschland (AfD) hatte für ihre Kundgebung in Gütersloh 200 Teilnehmer bei der Polizei angemeldet, die von den Jusos angekündigte Gegendemonstration sollte 300 Protestler zählen. Wahrscheinlich war es dem widrigen Wetter geschuldet, dass letztlich nur jeweils 100 Sympathisanten und Gegner den Auftritt der aus Harsewinkel stammenden Spitzenkandidatin Alice Weidel auf dem zentralen Berliner Platz verfolgten oder eben mit Trillerpfeifen und Rufen zu stören suchten. Der ostwestfälische Dauerregen war indes nicht die einzige Unpässlichkeit, mit der Weidel in Gütersloh zu kämpfen hatte. Eine im Parkhotel vor der Kundgebung anberaumte Pressekonferenz musste kurzfristig abgesagt werden, da sämtliche Konferenzräume des Hotels wegen Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung standen. In Düsseldorf durfte die AfD derweil den Henkel-Saal für ihren Wahlkampfauftritt nutzen. Das Amtsgericht erließ eine einstweilige Verfügung zugunsten des örtlichen AfD-Kreisverbandes.

Bildunterschrift: Lautstark: Die Gegendemonstranten in Gütersloh.

12./13.08.2017

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