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Aktualisiert am 14. August 2022: 6 Termine , 23.08.2022 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


September 2022:

11.09.2022: Büren: Tag des offenen Denkmals: Die ehemalige Häftlingsküche des KZ Niederhagen

06.09.2022: Herford: Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krankenmord und Euthanasie in der NS-Zeit

03.09.2022: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

August 2022:

28.08.2022: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

26.08.2022: Petershagen: Führung auf den Spuren jüdischen Lebens mit Wolfgang Battermann

19.08.2022: Petershagen: Führung auf den Spuren jüdischen Lebens mit Wolfgang Battermann

Juli 2022:

10.07.2022: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

02.07.2022: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

Mai 2022:

15.05.2022: Minden: Vortrag von Florian Beer zu israelbezogenen Antisemitismus

13.05.2022: Horn: Armutszuwanderung? Anmerkungen zu einer antiziganistischen Hetzkampagne

06.05.2022: Horn-Bad Meinberg: Ausstellungseröffnung: Hinterfragen. Sinti und Roma ...

05.05.2022: Wewelsburg: Vortrag von PD Dr. Jan Erik Schulte: Die Waffen-SS. Realität und Propaganda

04.05.2022: Minden: Vortrag von Friedhelm Schäffer: Erinnerungskultur im Sport

April 1922:

30.04.2022: Bielefeld: "Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"

30.04.2022: Wewelsburg: Öffentliche Führung: Verschwörungstheorien rund um die Wewelsburg

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- Sonntag, 11. September 2022 um 11.00 und 16.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Tag des offenen Denkmals: Die ehemalige Häftlingsküche des Konzentrationslagers Niederhagen und ihre Nachnutzung - Bauspuren und Bauphasen


Veranstaltungsort:

Mahnmal am Appellplatz
des ehemaligen KZ Niederhagen
Ahornstraße 2
33142 Büren-Wewelsburg


Wissenschaftler und Marcel Zorn, der bauausführende Architekt von der Gröne Unternehmensfamilie, informieren vor Ort.

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals wird das Kreismuseum den Anbau der ehemaligen Häftlingsküche des Konzentrationslagers Niederhagen unter die Lupe nehmen. Zahlreiche Spuren der wechselvollen Geschichte dieses ehemaligen Lagergebäudes bis in seine Nachnutzung als Unterkunft für Geflüchtete und Vertriebene sind erhalten geblieben. Sie wurden in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege behutsam restauriert.

Zwei Mitarbeitende des Kreismuseums Wewelsburg werden als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Marcel Zorn, der bauausführende Architekt von der Gröne Unternehmensfamilie, wird ebenfalls vor Ort sein und Hintergründe der Sanierung und Restaurierung aus architektonischer Sicht erläutern.

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- Dienstag, 6. September 2022 um 17.00 Uhr -


Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krankenmord und Euthanasie in der NS-Zeit


Veranstaltungsort:

Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus
Daniel-Pöppelmann-Haus
Deichtorwall 2
32052 Herford


Begrüßung: Dr. med. Wolf Müller (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.)


Gedenkworte (auch im Namen des Kreises Herford): Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford


Kurzvorträge von Helga Kohne und Dr. med. Wolf Müller:

"Lebende Blutkonserven - Massenmord an Kindern"

Die Geschichte des Kinderheims Sokolniki in Charkiv in der Ukraine, in dem Kindern zwischen vier und elf Jahren regelmäßig Blut abgenommen wurde, um das Leben deutscher Soldaten zu retten. Oft handelte es sich um Kinder von Müttern, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt waren und deren Väter im Krieg gegen die Deutschen kämpften. Viele Kinder überlebten diese Prozeduren nicht. Neben Sokolniki gab es weitere 16 solcher Heime. Was dieses Prinzip der lebenden Blutkonserven aus medizinischer Sicht bedeutet, wird ebenso thematisiert, wie die unrühmliche Rolle des Deutschen Roten Kreuzes.


Niederlegung von Blumen und Kränzen am Mahnmal.


Veranstalterin: Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

www.zellentrakt.de

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- Samstag, 3. September 2022 um 15.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 28. August 2022 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz; Teilnahmebeitrag: 3 Euro pro Person.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagoginnen und Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume. Sie informieren sowohl über die lokalen Ereignisse in Wewelsburg als auch über die europäischen Dimensionen der SS Aktivitäten

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Freitag, 26. August 2022 von 18.00 bis 19.30 Uhr -


Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Petershagen mit Wolfgang Battermann


Treffpunkt:

Gedenk- und Informationsstätte
Alte Synagoge Petershagen
Goebenstraße 5 / 7
32469 Petershagen

www.synagoge-petershagen.de

www.facebook.com/synagoge.petershagen


Hinweise:

Die Teilnahme kostet drei Euro und erfordert einen 3G-Nachweis. Um Anmeldung wird gebeten: bianca.krumme@kk-ekvw.de


Bis heute bestehen in Petershagen die klassischen Elemente einer kleinen jüdischen Landgemeinde - und das ist einzigartig in Norddeutschland. Die Synagoge stammt aus den Jahren 1845 und 1846, die jüdische Schule und die Mikwe, das jüdische Ritualbad, wurden 1796 errichtet. Außerdem gibt es noch einige frühere jüdische Wohnhäuser. Aus dem jüdischen Friedhof ist eine Gedenkstätte geworden; 36 Stolpersteine erinnern an Menschen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden, und das Informations- und Dokumentationszentrum vermittelt Wissen über fast 500 Jahre jüdische Orts- und Regionalgeschichte.

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- Freitag, 19. August 2022 von 18.00 bis 19.30 Uhr -


Führung auf den Spuren jüdischen Lebens in Petershagen mit Wolfgang Battermann


Treffpunkt:

Gedenk- und Informationsstätte
Alte Synagoge Petershagen
Goebenstraße 5 / 7
32469 Petershagen

www.synagoge-petershagen.de

www.facebook.com/synagoge.petershagen


Hinweise:

Die Teilnahme kostet drei Euro und erfordert einen 3G-Nachweis. Um Anmeldung wird gebeten: bianca.krumme@kk-ekvw.de


Bis heute bestehen in Petershagen die klassischen Elemente einer kleinen jüdischen Landgemeinde - und das ist einzigartig in Norddeutschland. Die Synagoge stammt aus den Jahren 1845 und 1846, die jüdische Schule und die Mikwe, das jüdische Ritualbad, wurden 1796 errichtet. Außerdem gibt es noch einige frühere jüdische Wohnhäuser. Aus dem jüdischen Friedhof ist eine Gedenkstätte geworden; 36 Stolpersteine erinnern an Menschen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden, und das Informations- und Dokumentationszentrum vermittelt Wissen über fast 500 Jahre jüdische Orts- und Regionalgeschichte.

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- Samstag, 6. August 2022 um 15.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 10. Juli 2022 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz; Teilnahmebeitrag: 3 Euro pro Person.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagoginnen und Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume. Sie informieren sowohl über die lokalen Ereignisse in Wewelsburg als auch über die europäischen Dimensionen der SS Aktivitäten

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 2. Juli 2022 um 15.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Eine Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 15. Mai 2022 von 18.00 bis 19.30 Uhr -


Vortrag von Florian Beer zu israelbezogenen Antisemitismus


Veranstaltungsort:

Kulturzentrum BÜZ
Johanniskirchhof
32423 Minden

www.buezminden.de


Bitte per E-Mail anmelden unter: d.kapteina@minden-luebbecke.de


Antisemitismus äußert sich aktuell besonders virulent in seiner auf Israel bezogenen Form. Als "Jude unter den Staaten" (Léon Poliakov) dient Israel als Projektionsfläche antisemitischer Ressentiments. Im Vortrag werden die Genese und Funktion des israelbezogenen Antisemitismus beleuchtet, aktuelle Erscheinungsformen vorgestellt sowie Handlungsmöglichkeiten gegen diese Form des Antisemitismus skizziert. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.


Florian Beer ist pädagogischer Mitarbeiter der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit - Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.


Eine Veranstaltung des Kreises Minden-Lübbecke, Fachstelle NRWeltoffen, in Kooperation mit "Minden - Für Demokratie und Vielfalt e.V." im Rahmen der Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" vom 26. April bis zum 15. Mai 2022 auf dem Simeonsplatz in Minden.


www.minden-luebbecke.de/Service/Integration/NRWeltoffen

www.lap-minden.de

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- Freitag, 13. Mai 2022 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Markus End: Armutszuwanderung? Anmerkungen zu einer antiziganistischen Hetzkampagne


Veranstaltungsort:

Burgscheune Horn
Burgstraße 7
32805 Horn-Bad Meinberg


In den vergangenen Jahren wurde in der deutschen Öffentlichkeit eine Debatte über die Folgen einer so genannten "Armutszuwanderung" ausgefochten, die zahlreiche antiziganistische Elemente aufweist bis hin zu Warnungen vor der Gefährdung des sozialen Friedens.

Im Vortrag soll diese Entwicklung und insbesondere die mediale Berichterstattung genauer untersucht werden. An Hand verschiedener Beispiele wird das Narrativ "Armutszuwanderung" kritisiert, um zum Schluss auf die politischen Konsequenzen und möglichen Gefahren einzugehen: Gesetzesverschärfungen gegenüber Migrantinnen und Migranten aus der Europäischen Union, repressive Kommunalpolitik und eine Zunahme antiziganistischer Übergriffe.


Markus End ist Antiziganismus-Experte an der Technischen Universität Berlin.


Veranstalterinnen:

Lippische Landeskirche in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Horn, dem Arbeitskreis gegen Nazis - Horn-Bad Meinberg und dem Integrationsbeirat der Stadt Horn-Bad Meinberg.


Einlassvorbehalt:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten, völkischen Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten, völkischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Jegliche Film,- Ton- und / oder Videoaufnahmen sind nicht erlaubt.

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- Freitag, 6. Mai 2022 um 17.00 Uhr -


Ausstellungseröffnung: Hinterfragen. Sinti und Roma - eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung


Veranstaltungsort:

Rathaus
Marktplatz 4
32805 Horn-Bad Meinberg


Grußwort durch Bürgermeister Herrn Dieter Krüger

Einführung zur Ausstellung

Vortrag von Herrn Oswald Marschall (Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)


Ausstellungseröffnung

Wer sind Sinti und Roma eigentlich? Was bedeutet es heute, Sinti oder Roma zu sein? Wie wird an den Völkermord erinnert? Diese und andere Fragen sind Ausgangspunkt und Leitfaden der 14 kompakten Info-Panels zur Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma in Deutschland.


Veranstalterinnen:

Arbeitskreis gegen Nazis - Horn-Bad Meinberg in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Horn und dem Integrationsbeirat der Stadt Horn-Bad Meinberg.

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- Donnerstag, 5. Mai 2022 um 19.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Vortrag von PD Dr. Jan Erik Schulte: Die Waffen-SS. Realität und Propaganda


Veranstaltungsort:

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
Burgsaal
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Die Waffen-SS gehört zu den bekanntesten militärischen Formationen des Zweiten Weltkrieges. Sie war Teil der SS und ihre Einheiten waren vielfach an den NS-Massenverbrechen beteiligt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Waffen-SS immer weiter ausgebaut. Ihre Kampfkraft wurde schon zeitgenössisch heroisiert. Bis in die Gegenwart gelten ihre Soldaten als Elitekämpfer.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Waffen-SS und stellt die enge Verflechtung zwischen Waffen-SS und SS dar. Zugleich werden Zweck und Ausmaße der NS-Propaganda, Entschuldungsstrategien der Nachkriegszeit wie auch die Überhöhung der Leistungen der Waffen-SS bis in die Gegenwart offengelegt und kritisch hinterfragt.


PD Dr. Jan Erik Schulte, Leiter der Gedenkstätte Hadamar und des Fachbereichs Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen sowie Privatdozent für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

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- Mittwoch, 4. Mai 2022 von 18.00 bis 19.30 Uhr -


Vortrag von Friedhelm Schäffer: Erinnerungskultur im Sport


Veranstaltungsort:

Kulturzentrum BÜZ
Johanniskirchhof
32423 Minden

www.buezminden.de


Bitte per E-Mail anmelden unter: d.kapteina@minden-luebbecke.de


Zum Thema "Erinnerungskultur im Spor"" bietet der Referent an, über die gemeinsame Erinnerungsarbeit der NS-Gedenkstätte Wewelsburg, des Fan-Projekts Bielefeld und des DSC Arminia Bielefeld zu berichten. Die Kooperation nennt sich "Julius-Hesse-Arbeitsgemeinschaft" nach dem ehemaligen Vorsitzenden des DSC Arminia, Julius Hesse.

Hesse war ein jüdischer Kaufmann in Bielefeld und rettete Arminia 1910 als Präsident vor der Auflösung des Vereins. Hesse wurde 1944 im KZ Theresienstadt, seine Frau Jenny 1944 in Auschwitz ermordet. Ihre drei Töchter konnten fliehen und überlebten die NS-Zeit.

Ein Ergebnis der Kooperation war 2020 die Einweihung des Julius-Hesse-Platzes hinter der Westtribüne der SchücoArena ("Alm") in Bielefeld mit einer entsprechenden Informationstafel.


Eine Veranstaltung des Kreises Minden-Lübbecke, Fachstelle NRWeltoffen im Rahmen der Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" vom 26. April bis zum 15. Mai 2022 auf dem Simeonsplatz in Minden.


www.minden-luebbecke.de/Service/Integration/NRWeltoffen

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- Samstag, 30. April 2022 um 10.00 Uhr -


Ausstellung: "Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"


Veranstaltungsort:

Volkshochschule Bielefeld
Ravensberger Park 1
Kleiner Saal
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Ausstellungsdauer:

Vom 30. April bis zum 3. Juni 2022; montags bis samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr, sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr.


Ausstellungseröffnung:

Donnerstag, 5. Mai 2022 um 18.00 Uhr mit Gudrun Schmidt, Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 - 1945.


Eine Ausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 - 1945

Der Beitrag von Frauen zum Widerstand gegen die Hitler-Diktatur ist wenig erforscht und gewürdigt. Die neue Wanderausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 - 1945 zeigt die Lebensläufe von achtzehn mutigen Frauen, die sich nicht mit Gleichschaltung und Terror abfinden wollten. Sie halfen Verfolgten, verfassten Flugblätter und setzten bei gefahrvollen Aktionen ihr Leben aufs Spiel.


Die Installation "Leben mit dem Lager" der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula ergänzt die Ausstellung. Die Installation ist eine persönliche künstlerische Annäherung an das Leben von Henryka Obidzinska und Zofia Zielezinska, beide aus Zgorzelec (Polen), die das Konzentrationslager Ravensbrück (Ravensbrück wurde am 30. April 1945 befreit) überlebten, mit den Erfahrungen des Lagers lebten.


Veranstaltungsreihe als Begleitprogramm der Ausstellung bis zum 31. Mai 2022

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld, der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, der Bielefelder Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V., dem Historischen Museum, dem Historischen Verein der Grafschaft Ravensberg e.V. (AG Zeitgeschichte), der Stolperstein-Initiative Bielefeld e.V., der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld, den ver.di-Frauen, den DGB-Frauen (Region OWL, Stadtverband Bielefeld), der DGB-Jugend OWL, dem Künstlerinnenforum bi-owl e.V., der Gruppe FrauenFilmTage Bielefeld (Städtegruppe Terre des Femmes), der Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld und dem Frauenreferat im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld und der Volkshochschule Bielefeld.

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- Samstag, 30. April 2022 von 15.00 bis 16.30 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung: Verschwörungstheorien rund um die Wewelsburg


Veranstaltungsort:

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Treffpunkt: Im Foyer der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945, Teilnahmebeitrag (pro Person): 3 Euro.


Das Renaissance-Schloss Wewelsburg im gleichnamigen Dorf bei Büren ist heute für viele Besucher und Besucherinnen ein geheimnisvoller Schauplatz, ein energetisch aufgeladener Ort oder eine vermeintliche Kultstätte der SS. Doch die Wewelsburg war in der NS-Zeit kein mystischer Ort, sondern Teil des verbrecherischen SS-Herrschaftssystems. Seit den 1950er Jahren ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien und Mythen rund um das Schloss und seinen Nordturm.

In dieser Führung werden die Mythen und Verschwörungsgeschichten, die mit der Geschichte der SS in Wewelsburg verbunden sind und bis heute nachwirken, durchleuchtet.

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