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Berichte: Staatsschutz tolerierte Rechtsrock-Konzert mit "Sturmwehr" am 24. März 2018 , 30.03.2018 :

Unbehelligt: "Blood and Honour"-Konzert in Porta Westfalica-Veltheim

Bis spät in die Nacht feierten 90 Neonazis aus Niedersachsen, dem Ruhrgebiet und Ostwestfalen-Lippe nach Personalienfeststellungen - behördlich völlig ungehindert - zur NS-Musik der Rechtsrock-Band.

Die Veranstaltungsort wurde bereits im Jahr 2016 von dem mehrfach rechtskräftig vorbestraften Neonazi-Kader Marcus Winter aus Minden angemietet.

Am 19. Februar 2018 sagte der stellvertretende Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes auf einer Veranstaltung in Minden zwar, dass die Neonazi-Gruppe "Mindener Jungs" in Porta Westfalica "unter Beobachtung" stünde.

Aber: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass der Polizeiliche Staatsschutz für den Regierungsbezirk Detmold jemals ein Rechtsrock-Konzert auflösen wird. Dass wissen die Neonazis in der Region seit Jahrzehnten - und können sich darauf verlassen. Für sie bestand am 24. März 2018 absolute Sicherheit, anders als in anderen Bundesländern, ihre Begleitmusik zu Mord und Totschlag ungeniert abzufeiern.

Verbotenes Netzwerk für den Staatsschutz auch kein Grund für Auflösung

Darüber hinaus wurde das Konzert von dem in Deutschland seit dem Jahr 2000 verbotenem Netzwerk von "Blood and Honour" ("Blut und Ehre") beworben und ist diesen Strukturen zuzurechnen. Als Mitorganisator neben Marcus Winter agierte Dirk Fasold ("Mindener Jungs") aus Leese, der ehemalige "Sektionsleiter Westfalen" von "Blood and Honour".

Dem allen zum Trotz organisierte der Staatsschutz in Veltheim der extremen Rechten zum wiederholten Male einen störungs- und protestfreien Erlebnisraum, in denen sich die Szene festigen und vergrößern konnte. Auch die Rolle extrem rechter Musik bei der Rekrutierung Jugendlicher für die extreme Rechte ist hinlänglich bekannt. Nur bei diesem Behörde scheint die Kunde von der Bedeutung dieser Musik noch nicht angekommen zu sein.

Diese Bielefelder Toleranz-Strategie muss nun auf Landesebene zu politischen Konsequenzen führen.

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WDR-Nachrichten aus Westfalen-Lippe, 27.03.2018:

Rechtsrock-Konzert in Porta Westfalica

27.03.2018 - 12.08 Uhr

Das Konzert einer rechten Rockband hat am Samstagabend (24.03.2018) die Polizei beschäftigt. Aus Ostwestfalen und Niedersachsen waren Rechtsradikale nach Porta Westfalica-Veltheim gekommen.

Das Konzert fand in einer ehemaligen Gärtnerei statt, die von einem vorbestraften und bekannten Rechtsradikalen angemietet worden war. Der Ort wurde nur denjenigen bekanntgegeben, die sich vorher über eine E-Mail-Adresse gemeldet hatten. Mehrere Polizeibeamte kontrollierten Fahrzeuge und Insassen. Das Konzert lief störungsfrei ab.

Kritik an Polizei

Gegner solcher Veranstaltungen kritisieren, dass die Polizei das Konzert nicht unterbunden hat. Die Beamten würden den Rechten störungs- und protestfreie Erlebnisräume schaffen, in denen sich die Szene festigen und vergrößern könne. Laut Polizei seien private Veranstaltungen grundsätzlich nicht zu beanstanden. Nach WDR-Informationen wird daran gearbeitet, zu dem Konzert eine Anfrage im NRW-Landtag zu stellen.

Die Angaben zur Teilnehmerzahl des Konzertes gehen auseinander. Die Polizei spricht von etwa 60 Rechtsradikalen, andere Quellen von circa 90.

Vermieter prüft Mietvertrag

Der Eigentümer des Gebäudes in Veltheim, in dem das Konzert stattfand, will seinem Mieter vorzeitig kündigen. Er werde nun einen Anwalt einschalten, aber auch mit dem Mieter sprechen. Dem WDR sagte der Vermieter, er habe nicht gewusst, um wen es sich genau bei seinem Mieter handelt. Auch von dem Konzert habe er erst am Tag selbst erfahren.

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Mindener Tageblatt, 26.03.2018:

Nachbar Neonazi

Etwa 80 Personen treffen sich zu einem Rechtsrock-Konzert im Veltheimer Wohngebiet / Bündnisse gegen Rechts kritisieren, dass die Besucher dort relativ unbehelligt feiern können

Porta Westfalica-Veltheim (mt). Am Sonntagmorgen haben die Anwohner am Sprengelweg beim Gassi gehen nur ein Thema: Das Rechtsrock-Konzert in ihrer Nachbarschaft. Viele wurden von dem großen Polizeieinsatz vor ihrer Haustür überrascht. Ihre Straße war über Stunden mehr oder weniger abgeriegelt. Die Beamten hatten sich am Samstagabend mit mehreren Bullis und Streifenwagen vor der Einfahrt in die sonst ruhige 30er-Zone postiert.

An deren Ende ist die Alte Gärtnerei. Die Gewerbeflächen stehen seit Jahren leer. Im hinteren Teil des Geländes - von der Straße nicht einsehbar - sind Hallen des ehemaligen Landschaftsbetriebes. Ein Teil davon ist seit zwei Jahren an den bekannten Neonazi Marcus W. aus Minden vermietet. Er soll MT-Informationen zufolge mehrfach rechtskräftig vorbestraft sein. Winter war am Samstag offenbar Organisator und Gastgeber und stellte die Räume für zwei Musiker der Rechtsrock-Band "Sturmwehr" zur Verfügung.

"Sturmwehr" (Gelsenkirchen) existiert seit den neunziger Jahren und ist eine der ältesten und bekanntesten Gruppen der Rechtsrock-Szene. Die Musiker verherrlichen die NS-Zeit und die Wehrmacht und verbreiten antisemitische Stereotype. Die Organisation solcher Konzerte läuft konspirativ ab. Wer sich mit der Szene nicht auskennt, wird sich kaum dorthin verirren. Die britische Website des in Deutschland verbotenen "Blood and Honour"-Netzwerks hat die "Akustiktour 2018" in OWL (beziehungsweise "Ostwestfalenland") als "keine öffentliche Veranstaltung" beworben. Interessierte müssen über eine E-Mail-Adresse den genauen Ort der Veranstaltung erfragen.

Am Sprengelweg kennt man sich. Kita, Schule, Kirchengemeinde, Friedhof, Friseur - alles in unmittelbarer Nähe. Die Besucher aus der rechten Szene wären auch ohne Polizeiaufgebot in der Wohnstraße aufgefallen. Zum einen bemerkten Anwohner viele auswärtige Autokennzeichen - vor allem aus dem benachbarten Niedersachsen und dem Ruhrgebiet. Zum anderen entsprachen viele Besucher wohl auch optisch dem Klischee eines Neonazis: Passanten berichten von Glatzen, großflächigen Tätowierungen, Bomberjacken und Camouflage-Look (militärische Tarnkleidung). Wohl habe sie sich am Samstagabend nicht gefühlt, sagt eine Passantin. "Aber irgendjemand musste noch mit dem Hund raus."

"Diese Immobilien müssen für Neonazis unattraktiv werden"

Für konspirative Konzerte wie dieses sind die hinteren Hallen der Alten Gärtnerei in Veltheim ideal: Sie grenzen an ein kleines Waldstück und sind von der Straße her nicht einsehbar. Wegen einer Baustelle an der Straße Zur Lüchte ist dieser Abschnitt des Sprengelwegs derzeit eine Sackgasse. Auf der anderen Seite ist dieser Ort mit dem Auto gut zu erreichen, denn er liegt nur einen Katzensprung entfernt von der A2-Ausfahrt Veltheim. Sollten die Stellplätze auf dem Gelände nicht ausreichen, gibt es einen großen kostenfreien Parkplatz der Stadt um die Ecke.

Der Rechtsrock-Abend in Veltheim endete nach Angaben der Polizei gegen 24 Uhr. In der Mitteilung heißt es: "Gegen Mitternacht setzte nach und nach die Abreise der Personen ein, da auch die in der Rechtsrock-Szene bekannte Band die Örtlichkeit verließ. Störungen stellten die Einsatzkräfte nicht fest." Während des Einsatzes habe es engen Austausch mit den Beamten vom Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld gegeben.

"Keine Störungen" - ist der Fall nach dem Wochenende also erledigt? Aus Sicht der Organisationen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, nicht. "Man muss sich bewusst sein, worum es da geht", sagt Frederic Clasmeier, Mobile Beratung OWL. "Bei diesen Konzerten verbreiten hinlänglich bekannte Rechtsextreme ihre Ideologien." Es sei üblich, diese Art von Veranstaltungen als "private Feiern" zu deklarieren. Das sei allerdings Etikettenschwindel. "Es ist eine rechtliche Grauzone." Sobald Eintritt kassiert wird oder Getränke verkauft werden, sei so eine Veranstaltung nicht mehr "privat", sondern öffentlich - und das mit allen Konsequenzen. Die Mobile Beratung leistet Hilfe zur Selbsthilfe und versucht, die vor Ort vorhandenen Ressourcen zu aktivieren und zu vernetzen, um langfristig Erfolg gegen Rechtsextreme zu haben.

Es soll hunderte von Immobilien in Deutschland geben, in denen solche Konzerte stattfinden. Dass Neonazis in dem Veltheimer Wohngebiet so unbehelligt feiern konnten, stört auch andere Bündnisse gegen Rechts. "Die Behörden müssen genau im Blick haben, was da passiert", sagt Michael Sieberts, Sprecher der Initiative gegen Neonazis der Road Crew OWL. "Es ist wichtig, dass sich Rechtsextreme es sich nicht zu gemütlich machen." Er plädiert für ein strategisches Vorgehen und einen engen Schulterschluss von Politik und Anwohnern.

Andernorts hat der Staatsschutz schon Rechtsrock-Konzerte aufgelöst. Kritiker sagen, dass sich die Neonazis der Region seit Jahrzehnten darauf verlassen können, dass das im Regierungsbezirk Detmold nicht passiert.

Bildunterschrift: Bis in die Nacht hinein kontrollierte die Polizei die Autos der Besucher, die zum Rechtsrock-Konzert auf das Gelände am Sprengelweg wollten. Nach MT-Informationen sollen die Besucher vornehmlich aus OWL, Niedersachsen und dem Ruhrgebiet gekommen sein.

Bildunterschrift: Im vorderen Bereich des Geländes sind die ehemaligen Verkaufsräume der Alten Gärtnerei. Der hintere Teil ist von der Straße nicht einsehbar.

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Recherche-Nord, 25.03.2018:

24.03.2018: Bilderstrecke - Neonazi-Konzert in Veltheim

www.recherche-nord.com/gallery/2018.03.24.html


Bildunterschriften:

Am 24.03.2018 fand in Veltheim (Porta-Westfalica) ein Konzert der Neonazi-Szene statt. An der konspirativ organisierten Veranstaltung nahmen etwa 90 Personen teil.

Anreisende Neonazis wurden von Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. Eine entsprechende Kontrollstelle wurde um 17.20 Uhr errichtet. Zu diesem Zeitpunkt war ein Teil der angereisten Neonazis allerdings bereits vor Ort. Allerdings gelang es den Behörden anreisende Musiker (hier: Jens Brucherseifer) zu kontrollieren.

Die Veranstaltung fand auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei in einem Veltheimer Wohngebiet statt. Sie wurde vor zwei Jahren vom Neonazi-Aktivisten Marcus Winter angemietet und soll seitdem als Treffpunkt für Neonazis aus der Region dienen. Auch die Neonazi-Gruppierung "Mindener Jungs" sowie Akteure der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" sollen die Immobilie nutzen, die Winter offiziell als Box-Club beziehungsweise Trainingsraum bezeichnet. Inwieweit diese Räumlichkeiten baurechtlich für Konzerte geeignet sind, sei dahingestellt.

Es handelte sich dabei um ein Konzert von Mitgliedern der Neonazi-Musikgruppe "Sturmwehr" im Rahmen einer so genannten "Akustiktour 2018". Diese beinhaltete den Auftritt des "Sturmwehr"-Sängers Jens Brucherseifer (links) und des Gitarristen Martin Böhne (rechts).

Die Musiker von "Sturmwehr" um ihren Sänger Jens Brucherseifer (hier am 29.07.2017 in thüringischen Themar) hatten sich zuletzt dazu entschieden, nicht mehr gemeinsam Konzerte zu geben. Auch ein für den April im sächsischen Ostritz geplanter Auftritt im Rahmen des Neonazi-Festivals "Schild und Schwert" wurde inzwischen abgesagt.

Auch ohne diese vorangegangene Entwicklung wären weitere Bandmitglieder von "Sturmwehr" am vergangenen Wochenende wohl verhindert gewesen. So zum Beispiel Marco Eckert (Bildmitte) welcher an einer Veranstaltung in hessischen Wetzlar teilnahm und sich zeitweise mit dem Anliegen der dortigen Polizei auseinandersetzen musste.

Als Veranstalter des nun in Veltheim stattgefundenen Konzerts trat der langjährige Neonazi-Aktivist Marcus Winter in Erscheinung (rechts im Bild), welcher bereits in der Vergangenheit für die Organisierung einschlägiger Konzertveranstaltungen verantwortlich zeichnete. Ihm zur Seite stand Dirk Fasold (links im Bild) welcher ebenfalls über enge Verbindungen in die Rechtsrock-Szene verfügt. Bis zum Verbot ihrer Organisationsstrukturen im Jahr 2000 agierte Fasold als "Sektionsleiter Westfalen" des "Blood and Honour"-Netzwerks.

Marcus Winter (hier am 15.07.2017 im thüringischen Themar) gilt als umtriebiger Netzwerker im Hintergrund, der zuletzt auf öffentliche Auftritte weitestgehend verzichtet hat.

Die politische Bewertung der Veranstaltung (hier der Konzert-Flyer) steht indes noch aus. Angesichts der organisatorischen Hintergründe steht die Frage im Raum, warum die Polizei Teilnehmerinnen / Teilnehmer zwar kontrollierte, die Durchführung des Konzertes jedoch nicht verhinderte.

So wurde die Veranstaltung von dem in Deutschland verbotenem Netzwerk von "Blood and Honour" beworben und kann somit deren Strukturen zugerechnet werden. Warum "Blood and Honour" in Nordrhein-Westfalen, trotz Verbot, nun wieder Veranstaltungen unter den Augen der Behörden durchführen kann ist bislang nicht bekannt.

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Die extreme Rechte in Ostwestfalen-Lippe vom 20. März 2018:

Konspiratives und NS-verherrlichendes Rechtsrock-Konzert am 24. März 2018 in OWL angekündigt

Für den 24. März 2018 bewerben Neonazis bundesweit, und auch international (so beispielsweise die britische Website des in Deutschland verbotenen "Blood and Honour"-Netzwerks), ein Konzert der beiden Musiker Jens Brucherseifer und Martin Böhne von der Rechtsrock-Band "Sturmwehr" - als Liedermacher-Duo "Jens und Martin" - im Rahmen einer "Akustiktour 2018" in "OWL" beziehungsweise "Ostwestfalenland" als "keine öffentliche Veranstaltung". Interessierte müssen über eine E-Mail-Adresse den genauen Ort der Veranstaltung erfragen.

Von Alexandra Hütte und Michael Heinrichs

Die Band "Sturmwehr" existiert seit 1993 und ist in der Neonazi-Szene sehr beliebt. Sie hat zahlreiche Alben veröffentlicht. Bandleader ist der Gelsenkirchener Neonazi Jens Brucherseifer. Seit einiger Zeit wird er von den Hammer Neonazis Martin Böhne (Gitarre) und Patrick Gerstenberger (Schlagzeug) unterstützt. "Sturmwehr" tritt live in Bandbesetzung sowie als Liedermacher-Duo auf. Am 24. März 2018 wollen Martin Böhne und Jens Brucherseifer als Liedermacher-Duo in "OWL" auftreten.

"Sturmwehr" verherrlichen in ihren, teilweise nach Jugendschutzgesetz indizierten, Liedern die NS-Zeit und die Wehrmacht, auch verbreiten sie antisemitische Stereotype.

Das Cover der CD "Büßersyndrom" von 2016 zeigt eine Fotomontage, auf der drei orthodoxe Juden über dem Berliner Holocaust-Mahnmal zu sehen sind, vom Himmel über ihnen regnen Dollarscheine herab. Im Vordergrund sind lodernde Flammen abgebildet. Dies ist als Verweis auf den nationalsozialistischen Massenmord an den Jüdinnen und Juden Europas zu interpretieren, da sich das Wort Holocaust vom griechischen Begriff für "Brandopfer" ableitet. Die Nationalsozialisten verbrannten ihre ermordeten Opfer in den Krematorien der Vernichtungslager.

Im Titelsong dieses Albums sehnen "Sturmwehr" unter anderem im "Reichsbürger"-Duktus den Untergang der Bundesrepublik herbei, die sie "GmbH" nennen. Im Song "Büßersyndrom" selbst heißt es in einem antisemitisch konnotierten und den Holocaust indirekt leugnenden Text, die "Siegermächte" hätten nach Ende des Zweiten Weltkrieges jahrzehntelang die Geschichtsschreibung manipuliert. Dies sei eine "höchst profitable Propagandamasche" auch der "internationalen Hochfinanz" - also der Jüdinnen und Juden -, die jene Lüge verbreitet hätten. Und weiter: "Die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, und ein Gesetz, das sie trägt. Geschaffen von uralter, abscheulicher Gestalt, ein ganzes Volk in Ketten gelegt … "

Im Song "Ewiges Banner" auf derselben CD werden chiffriert die Hakenkreuz-Flagge und der Nationalsozialismus glorifiziert, indem gesungen wird: "Heilig hohes blutrotes Banner, ewiges Zeichen von Leben und Glück. Verbunden mit uns seit tausenden von Jahren, soweit reicht deine Entstehungsgeschichte zurück. ( … ) Heil bringendes Zeichen einer aufgehenden Saat ( … ) ich schwöre nun den Fahneneid ( … ) wir haben niemals kapituliert ( … ) sind wir noch immer im Krieg."

Angesichts solcher Texte, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch am 24. März 2018 zu hören sein würden, müssen die Behörden, insbesondere die zuständigen Staatsschutz-Abteilungen für den Regierungsbezirk Detmold und der Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg, alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um diese NS-Verherrlichung zu verhindern. Bei dem beworbenen Konzert handelt es sich schließlich eindeutig nicht um eine private, sondern um eine kommerzielle Veranstaltung.


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