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Aktualisiert am Donnerstag, 20. Juli 2017 - Gegenwärtig 24 Termine , 22.07.2017 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


- Juli 2017 -

20.07.2017: Bielefeld: Der Fall Gerhard Schmarander aus Bielefeld vor dem Bundesversorgungsgericht

23.07.2017: Detmold: Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang mit Gudrun Mitschke-Buchholz
23.07.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

30.07.2017: Stukenbrock: Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne

31.07.2017: Bielefeld: Gedenken am 75. Jahrestag der Deportation von Bielefeld nach Theresienstadt


- August 2017 -

05.08.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins
05.08.2017: Bad Nenndorf: Kundgebung und Party: Aufstehen und Wi(e)dersetzen!

10.08.2017: Detmold: Vortrag von Prof. Dr. Cord Berghahn: Leopold Zunz

13.08.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

14.08.2017: Bielefeld: Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"

21.08.2017: Bielefeld: 17.07.2017: Bielefeld: FLTI*Kneipe

27.08.2017: Detmold: Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang mit Gudrun Mitschke-Buchholz
27.08.2017: Stukenbrock: Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne
27.08.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS


- September 2017 -

02.09.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

07.09.2017: Minden: Dr. Daimagüler: Was bedeutet der NSU-Prozess für den Zustand der Gesellschaft?

10.09.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

14.09.2017: Minden: Vortrag von Eric Hattke: Horrorstadt? Dresden - zwischen Albtraum und Alltag
14.09.2017: Wewelsburg: Adolf Haas als KZ-Kommandant in Niederhagen-Wewelsburg / Bergen-Belsen

24.09.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS


- Oktober 2017 -

07.10.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

29.10.2017: Stukenbrock: Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne


- November 2017 -

04.11.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

26.11.2017: Stukenbrock: Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne

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- Donnerstag, 20. Juli 2017 um 18.00 Uhr -


Jörg Wollenberg: Wiedergutmachung für die Mitglieder der Internationalen Brigaden nicht vorgesehen

- Der Fall Gerhard Schmarander aus Bielefeld vor dem Bundesversorgungsgericht


Veranstaltungsort:

Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
Raum T0-145
33615 Bielefeld

www.uni-bielefeld.de


Gerhard Schmarander kämpfte ab 1937 im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Internationalen Brigaden. Im Gegensatz zu den deutschen Soldaten der Legion Condor, die auf Francos Seite gekämpft hatten, erhielt Schmarander niemals Entschädigung und Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetzt.


Professor Jörg Wollenberg leitete von 1971 bis 1978 die Volkshochschule Bielefeld.


Ein Vortrag im Rahmen der Ausstellung "80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg - Eine Spurensuche" vom 3. bis zum 21. Juli 2017, die in der Halle der Universität Bielefeld - Hauptgebäude, im Bereich "Westend" zwischen N und M - zu sehen ist.

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- Sonntag, 23. Juli 2017 um 11.00 Uhr -


Auf den Spuren der jüdischen Familie Herzberg - Stadtrundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus
Marktplatz 5
32756 Detmold


Am Beispiel dieser Familie soll der jüdischen Geschichte von Detmold mit ihren religiösen Stätten und den ehemals jüdischen Geschäfts- und Wohnhäusern nachgegangen werden. Ebenso werden Detmolder NS-Institutionen thematisiert, die für die Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold". 2008 veröffentlichte die Detmolder Historikerin zudem den Band "Auf jüdischen Spuren - Zwei Stadtrundgänge durch Detmold", 2013 das Buch "Lebenslängliche Reise: Briefe der jüdischen Familie Herzberg aus Detmold".


Der Rundgang wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten:

www.gfcjz-lippe.de

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- Sonntag, 23. Juli 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 30. Juli 2017 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne und Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstote


Treffpunkt um 14.45 Uhr:

Haupteingang Polizeiausbildungsinstitut
Erich Klausener
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock


Die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne befindet sich im ehemaligen Arrestgebäude des gleichnamigen Kriegsgefangenenlagers.

In dem Lager wurden vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene, aber auch Kriegsgefangene mit anderer Nationalität untergebracht, wie zum Beispiel französische, polnische und italienische Kriegsgefangene.

Die zeitgenössische Dauerausstellung auf dem heutigen Gelände des Polizeiausbildungsinstitutes Erich Klausener informiert eindrucksvoll über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 (VI K) Senne.

Es werden einige seltene Handwerksarbeiten von Kriegsgefangenen ausgestellt. Besonders die sehr seltene Farb-Dia-Serie eines damaligen Lagerarztes aus dem Jahre 1941/42 veranschaulicht nicht nur die leidvolle Geschichte der Kriegsgefangenen, sondern dokumentiert unter anderem auch den Aufbau des Lagers. Zudem wird der amerikanische Dokumentarfilm von der Befreiung des Lagers gezeigt.

In direkter Nachbarschaft zum Stalag 326 (VI K) Senne wurden zwischen 1941 und 1945 insgesamt 36 Massengräberreihen angelegt. Jede Massengrabreihe ist circa 112 Meter lang, ungefähr 2,20 Meter breit und besteht aus einer bisher unbekannten Anzahl von Massengräbern.

Die Gräber selber sind heute nicht mehr auszumachen. Jeweils ein Gedenkstein ermöglicht es jedoch, die einzelnen Grabreihen zu erkennen.


Veranstaltung des Fördervereins Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne e.V.: www.stalag326.de

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- Montag, 31. Juli 2017 um 18.00 Uhr -


Jede Ermordete, jeder Ermordete hat einen Namen: Gedenkveranstaltung am 75. Jahrestag der Deportation von Bielefeld nach Theresienstadt


Veranstaltungsort:

Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation
der ostwestfälischen Jüdinnen und Juden
Am Bahnhof 1b
33602 Bielefeld


590 Jüdinnen und Juden mussten am 31. Juli 1942 in Bielefeld einen Zug nach Theresienstadt besteigen,
541 haben die Shoa nicht überlebt. Es war die mit Abstand größte Deportation vom Bielefelder Bahnhof aus.

Wir lesen die Namen der Ermordeten und erinnern mit Berichten von Überlebenden dieser Deportation an ihr Leben und ihre Verfolgung.

Jede und jeder ist herzlich eingeladen, sich an der Lesung zu beteiligen.

Die überwiegend älteren oder hochbetagten Deportierten kamen aus Bielefeld, Bad Driburg, Bad Lippspringe, Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Beverungen, Brakel Krs. Höxter, Bückeburg, Bünde, Detmold, Enger, Frille, Gütersloh, Haaren, Halle / Westfalen, Hausberge a. d. Porta, Herford, Höxter, Lemgo, Minden, Nieheim, Paderborn, Petershagen, Rahden, Salzkotten, Stadthagen, Steinheim, Verl, Versmold, Vlotho, Warburg, Wiedenbrück und weiteren Orten.

Im Mai 2017 starb Karla Raveh, die letzte Überlebende dieser Deportation. Wir vermissen sie sehr.


Veranstalterinnen: Initiative Mahnmal / Friedensgruppe der Altstädter Nicolaigemeinde, Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R, "Beit Tikwa", Jüdische Gemeinde Herford-Detmold K.d.ö.R., Jüdische Kultusgemeinde Minden und Umgebung K.d.ö.R., Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld, Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld und weitere.

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- Samstag, 5. August 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 5. August 2017 um 11.30 Uhr -


Kundgebung und Party: Aufstehen und Wi(e)dersetzen! - Wir nehmen Platz vor dem Wincklerbad - Bunt statt Braun


- Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com


Veranstaltungsort:

Wincklerbad
Bahnhofstraße
31542 Bad Nenndorf


Bad Nenndorf bleibt bunt - Basta!

Bis zum Jahr 2030 haben Neonazis am ersten August-Wochenende einen so genannten "Trauermarsch" in Bad Nenndorf angemeldet. Nachdem sie von 2006 bis 2015 jedes Jahr versucht haben, unseren Ort in eine nationalsozialistische Kultstätte zu verwandeln, sind sie in 2016 erstmals weggeblieben. Nicht ohne zu betonen, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollen.

Nun denn, wir sind bereit! Kommen sie, werden wir ihnen zeigen, dass sie hier und anderswo nichts verloren haben - so wie in den Jahren zuvor. Bleiben sie wieder weg, werden wir das angemessen feiern. Denn der vielfältige, bunte und friedliche Widerstand von Nenndorferinnen und Nenndorfern und Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Schaumburg und der ganzen Republik hat ihnen 11 Jahre lang gezeigt, dass es hier in Bad Nenndorf für sie nichts, aber auch gar nichts, zu holen gibt.

Wir stehen für eine weltoffene, demokratische und solidarische Gesellschaft! Wir rufen alle demokratisch gesinnten Menschen auf, am 5. August 2017 gemeinsam mit uns friedlich und deutlich zu zeigen, was wir von Rassisten, Antisemiten und Volksverhetzern halten!


Eine Veranstaltung von "Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus".

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- Donnerstag, 10. August 2017 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Cord Berghahn: Leopold Zunz


Veranstaltungsort:

Haus Münsterberg
Hornsche Straße 38
32756 Detmold


Vortrag zum 200. "Geburtstag" der Wissenschaft vom Judentum, deren Begründer Leopold Zunz in Detmold geboren wurde und später in Wolfenbüttel lebte.

Herr Berghahn ist ehemaliger Detmolder und inzwischen Germanistikprofessor an der Universität Braunschweig und ein ausgewiesener Zunz-Kenner.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.:

www.gfcjz-lippe.de

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- Sonntag, 13. August 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Montag, 14. August 2017 um 19.30 Uhr -


Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld


- Weitere Informationen unter: www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

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- Montag, 21. August 2017 ab 20.00 Uhr -


FLTI*Kneipe


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Die Frauen-Lesben-Trans*-Inter-Kneipe ist ein Ort zum Treffen, Kontakte knüpfen, einfach Rumhängen, Austauschen, Kickern, Vernetzen, Diskutieren, Aktionen planen, Spielen, lecker vegan Essen …

Heute Abend sind ausschließlich Frauen, Lesben, Trans* und Intersex eingeladen, also Menschen, die von cis-männlichen Privilegien ausgeschlossen sind.

Die Kneipe hat ein queer-feministisches Selbstverständnis. Das bedeutet für uns, einen Schutzraum frei von männlicher Dominanz und jenseits zur Zweigeschlechtlichkeit zu schaffen. Andere Diskriminierungs- und Herrschaftsformen sollen hier auch keinen Platz haben. Wir wünschen uns einen respekt- und rücksichtsvollen Umgang.

Die Kneipe findet jeden 3. Montag im Monat statt. Die Räume (Kneipe und Klo) sind barrierefrei, das heißt ebenerdig und ohne Stufe erreichbar. Komm vorbei! Wenn du darüber hinaus Lust hast dich einzubringen oder Ideen zum Programm hast, mach mit!

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- Sonntag, 27. August 2017 um 11.00 Uhr -


Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus
Marktplatz 5
32756 Detmold


Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch einige der so genannten Judenhäuser, sowie Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold". 2008 veröffentlichte die Detmolder Historikerin zudem den Band "Auf jüdischen Spuren - Zwei Stadtrundgänge durch Detmold", 2013 das Buch "Lebenslängliche Reise: Briefe der jüdischen Familie Herzberg aus Detmold".


Der Rundgang wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten:

www.gfcjz-lippe.de

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- Sonntag, 27. August 2017 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne und Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstote


Treffpunkt um 14.45 Uhr:

Haupteingang Polizeiausbildungsinstitut
Erich Klausener
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock


Die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne befindet sich im ehemaligen Arrestgebäude des gleichnamigen Kriegsgefangenenlagers.

In dem Lager wurden vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene, aber auch Kriegsgefangene mit anderer Nationalität untergebracht, wie zum Beispiel französische, polnische und italienische Kriegsgefangene.

Die zeitgenössische Dauerausstellung auf dem heutigen Gelände des Polizeiausbildungsinstitutes Erich Klausener informiert eindrucksvoll über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 (VI K) Senne.

Es werden einige seltene Handwerksarbeiten von Kriegsgefangenen ausgestellt. Besonders die sehr seltene Farb-Dia-Serie eines damaligen Lagerarztes aus dem Jahre 1941/42 veranschaulicht nicht nur die leidvolle Geschichte der Kriegsgefangenen, sondern dokumentiert unter anderem auch den Aufbau des Lagers. Zudem wird der amerikanische Dokumentarfilm von der Befreiung des Lagers gezeigt.

In direkter Nachbarschaft zum Stalag 326 (VI K) Senne wurden zwischen 1941 und 1945 insgesamt 36 Massengräberreihen angelegt. Jede Massengrabreihe ist circa 112 Meter lang, ungefähr 2,20 Meter breit und besteht aus einer bisher unbekannten Anzahl von Massengräbern.

Die Gräber selber sind heute nicht mehr auszumachen. Jeweils ein Gedenkstein ermöglicht es jedoch, die einzelnen Grabreihen zu erkennen.


Veranstaltung des Fördervereins Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne e.V.: www.stalag326.de

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- Sonntag, 27. August 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 2. September 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Donnerstag, 7. September 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Mehmet Daimagüler: Was bedeutet der NSU-Prozess für den Zustand unserer Gesellschaft?


Veranstaltungsort:

Kleines Theater am Weingarten
Königswall 97
32423 Minden


Mehmet Daimagüler, Sohn türkischer Einwanderer, wird 1968 in Siegen geboren, studiert zunächst Jura in Bonn, später Volkswirtschaft und Philosophie an den US-Universitäten Harvard und Yale. Er tritt in die FDP ein und gehört von 1997 bis 2005 dem Bundesvorstand an. Mit dem Grünen Cem Özdemir wohnt er eine Zeit lang in einer Wohngemeinschaft. 2007 verlässt er nach seinen Auslandsaufenthalten die Partei und beendet seine politische Karriere.

Daimagüler lebt und arbeitet als Anwalt in Berlin. In seinem 2011 erschienenen Buch "Kein schönes Land in dieser Zeit" beschreibt er "Das Märchen von der gescheiterten Integration".

Mittelständische Unternehmen in Rechtsstreitigkeiten zu vertreten ist eigentlich sein Metier. Dann kommen zwei Frauen auf ihn zu, eine aus Hessen, eine aus dem Ruhrgebiet. Männliche Angehörige von ihnen sind vom "Nationalsozialistischen Untergrund" (SU) ermordet worden. Er nimmt das Mandat an. Am 17. April 2013 beginnt seine Arbeit im Prozess am Oberlandesgericht München als Vertreter der Nebenklägerinnen.

Was bedeutet der NSU-Prozess für den Zustand unserer Gesellschaft? Mehmet Daimagüler hat uns viel zu erzählen.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Minden in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsplan Minden:

www.lap-minden.de

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- Sonntag, 10. September 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Donnerstag, 14. September 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Eric Hattke: Horrorstadt? Dresden - zwischen Albtraum und Alltag


Veranstaltungsort:

Kleines Theater am Weingarten
Königswall 97
32423 Minden


Dresden - das sächsische Kleinod im Herzen Europas. Dichter, Maler und Denker priesen einst die Schönheit dieser Stadt, eines der Top-Touristenziele Deutschlands.

Mittlerweile gehen andere Bilder als Frauenkirche oder Zwinger um die Welt: seit Ende 2014 demonstrieren fast wöchentlich Anhänger der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", kurz Pegida, gegen Asylmissbrauch, lügende Politiker, Rundfunkgebühren und ziemlich alles, was die bürgerliche Seele in Aufruhr versetzen kann.

Statt Eierschecke und Stollen hetzen nun pöbelnde Schreier in einem Bundesland mit einen der niedrigsten Anteile von Migrantinnen und Migranten der Republik gegen alles Fremde. Was macht dies mit einer Stadt? Mit ihrem Selbstverständnis? Mit ihren Bürgern? Mit ihrer Politik?


Eric Hattke, gründete mit Gleichgesinnten Ende 2014 als Reaktion auf die fremdenfeindlichen Demonstrationen ein Netzwerk, dem mehr als 100 Organisationen angehörten, dessen Sprecher er war.

Es wurden verschiedensten Projekte verwirklicht, um mehr als nur dagegen zu sein. Wegen seinem Engagement wurden er und seine Familie angefeindet, mehrere Morddrohungen und Einschüchterungsversuche folgten.

Heute ist Eric Hattke Botschafter der Region Sachsen einer bundesweiten Initiative und Vorsitzender des Dresdner Vereins Atticus e.V.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Minden in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsplan Minden:

www.lap-minden.de

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- Donnerstag, 14. September 2017 um 19.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Vortrag von Jakob Saß: Auftragskunst und Massenmord: Adolf Haas als KZ-Kommandant in Niederhagen / Wewelsburg und Bergen-Belsen


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
Filmraum
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Ein erfolgloser Bäcker und aufstrebender SS-Führer. Ein brutaler Lagerkommandant, der erst das Konzentrationslager Niederhagen / Wewelsburg und dann das berüchtigte Lager in Bergen-Belsen aufbaute und leitete. Ein Kunstliebhaber, der einigen Häftlingen das Leben rettete, während er mehr als 3.000 Häftlinge sterben oder ermorden ließ: Das alles war Adolf Haas (1893 -1945).


In seinem Vortrag erläutert Jakob Saß, Zeithistoriker aus Berlin wie ein SS-Mann mit schlechter Schulausbildung bis zum KZ-Kommandanten aufsteigen konnte, welche Motive ihn antrieben und wie Haas vermutlich die letzten Kriegstage verbrachte.

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- Sonntag, 24. September 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 7. Oktober 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 29. Oktober 2017 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne und Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstote


Treffpunkt um 14.45 Uhr:

Haupteingang Polizeiausbildungsinstitut
Erich Klausener
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock


Die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne befindet sich im ehemaligen Arrestgebäude des gleichnamigen Kriegsgefangenenlagers.

In dem Lager wurden vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene, aber auch Kriegsgefangene mit anderer Nationalität untergebracht, wie zum Beispiel französische, polnische und italienische Kriegsgefangene.

Die zeitgenössische Dauerausstellung auf dem heutigen Gelände des Polizeiausbildungsinstitutes Erich Klausener informiert eindrucksvoll über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 (VI K) Senne.

Es werden einige seltene Handwerksarbeiten von Kriegsgefangenen ausgestellt. Besonders die sehr seltene Farb-Dia-Serie eines damaligen Lagerarztes aus dem Jahre 1941/42 veranschaulicht nicht nur die leidvolle Geschichte der Kriegsgefangenen, sondern dokumentiert unter anderem auch den Aufbau des Lagers. Zudem wird der amerikanische Dokumentarfilm von der Befreiung des Lagers gezeigt.

In direkter Nachbarschaft zum Stalag 326 (VI K) Senne wurden zwischen 1941 und 1945 insgesamt 36 Massengräberreihen angelegt. Jede Massengrabreihe ist circa 112 Meter lang, ungefähr 2,20 Meter breit und besteht aus einer bisher unbekannten Anzahl von Massengräbern.

Die Gräber selber sind heute nicht mehr auszumachen. Jeweils ein Gedenkstein ermöglicht es jedoch, die einzelnen Grabreihen zu erkennen.


Veranstaltung des Fördervereins Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne e.V.: www.stalag326.de

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- Samstag, 4. November 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Sonntag, 26. November 2017 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Öffentliche Führung durch die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne und Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstote


Treffpunkt um 14.45 Uhr:

Haupteingang Polizeiausbildungsinstitut
Erich Klausener
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock


Die Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne befindet sich im ehemaligen Arrestgebäude des gleichnamigen Kriegsgefangenenlagers.

In dem Lager wurden vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene, aber auch Kriegsgefangene mit anderer Nationalität untergebracht, wie zum Beispiel französische, polnische und italienische Kriegsgefangene.

Die zeitgenössische Dauerausstellung auf dem heutigen Gelände des Polizeiausbildungsinstitutes Erich Klausener informiert eindrucksvoll über die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 (VI K) Senne.

Es werden einige seltene Handwerksarbeiten von Kriegsgefangenen ausgestellt. Besonders die sehr seltene Farb-Dia-Serie eines damaligen Lagerarztes aus dem Jahre 1941/42 veranschaulicht nicht nur die leidvolle Geschichte der Kriegsgefangenen, sondern dokumentiert unter anderem auch den Aufbau des Lagers. Zudem wird der amerikanische Dokumentarfilm von der Befreiung des Lagers gezeigt.

In direkter Nachbarschaft zum Stalag 326 (VI K) Senne wurden zwischen 1941 und 1945 insgesamt 36 Massengräberreihen angelegt. Jede Massengrabreihe ist circa 112 Meter lang, ungefähr 2,20 Meter breit und besteht aus einer bisher unbekannten Anzahl von Massengräbern.

Die Gräber selber sind heute nicht mehr auszumachen. Jeweils ein Gedenkstein ermöglicht es jedoch, die einzelnen Grabreihen zu erkennen.


Veranstaltung des Fördervereins Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne e.V.: www.stalag326.de

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