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2 Veranstaltungen - Nachrichten , 19.06.2017 :

Tages-Chronologie von Montag, 19. Juni 2017

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Veranstaltungskalender:



- Montag, 19. Juni 2017 um 18.00 Uhr -


Vortrag: Neu in Deutschland - unser Leben zwischen zwei Kulturen


Veranstaltungsort:

Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
Seminarraum X-E0-216
33615 Bielefeld

www.uni-bielefeld.de


Was bedeutet Flucht? Im Rahmen des "Antiracism Festival" erwarten euch die Eindrücke drei erlebter Fluchten von Menschen aus verschiedenen Teilen Syriens. Im Fokus stehen dabei ihre Zeit vor dem Krieg, ihre Wahrnehmung der aktuellen Lage des Landes und der Umgang mit Problemen, die sie in Deutschland erwarteten und erwarten. Dabei sollen die persönlichen Eindrücke der jeweiligen Redner deutlich werden und zeigen, wie vielfältig die Erlebnisse der geflohenen Menschen sind.


Veranstaltung im Rahmen des "Antiracism Festival" vom 14. Juni bis zum 1. Juli 2017 in Bielefeld:

www.facebook.com/antirafestivalbielefeld


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- Montag, 19. Juni 2017 ab 20.00 Uhr -


FLTI*Kneipe


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Die Frauen-Lesben-Trans*-Inter-Kneipe ist ein Ort zum Treffen, Kontakte knüpfen, einfach Rumhängen, Austauschen, Kickern, Vernetzen, Diskutieren, Aktionen planen, Spielen, lecker vegan Essen …

Heute Abend sind ausschließlich Frauen, Lesben, Trans* und Intersex eingeladen, also Menschen, die von cis-männlichen Privilegien ausgeschlossen sind.

Die Kneipe hat ein queer-feministisches Selbstverständnis. Das bedeutet für uns, einen Schutzraum frei von männlicher Dominanz und jenseits zur Zweigeschlechtlichkeit zu schaffen. Andere Diskriminierungs- und Herrschaftsformen sollen hier auch keinen Platz haben. Wir wünschen uns einen respekt- und rücksichtsvollen Umgang.

Die Kneipe findet jeden 3. Montag im Monat statt. Die Räume (Kneipe und Klo) sind barrierefrei, das heißt ebenerdig und ohne Stufe erreichbar. Komm vorbei! Wenn du darüber hinaus Lust hast dich einzubringen oder Ideen zum Programm hast, mach mit!

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Montag, 19. Juni 2017


Am 18. Juni 2017 fand ein Gedenken vom "Kreisverband Gütersloh", sowie der "Bezirksvereinigung Halle" im revanchistischen "Bund der Vertriebenen", auf dem Friedhof Brockhagen am "Vertriebenenkreuz" statt.

Am 21. Juni 2017 laden Landeszentrale für politische Bildung, Stadtbibliothek Detmold sowie Literaturbüro OW zur Lesung mit Mo Asumang "Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis" in Detmold ein.


www.mobile-beratung-owl.de

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Westfalen-Blatt / Zeitung für Steinhagen, 19.06.2017:
Gedenken an schmerzliche Erfahrungen

Lippische Landes-Zeitung, 19.06.2017:
Afro-Deutsche sucht Konfrontation mit Hass-Predigern

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Westfalen-Blatt / Zeitung für Steinhagen, 19.06.2017:

Gedenken an schmerzliche Erfahrungen

BdV und Bürgermeister erinnern bei Kranzniederlegung an die Opfer von Flucht und Vertreibung

Steinhagen-Brockhagen (mat). Vor 17 Jahren wurde der Gedenktag für Opfer von Flucht und Vertreibung von den Vereinten Nationen ausgerufen. Gerade heute in Zeiten großer Flüchtlingsbewegungen ist dieser Tag wichtiger denn je - deshalb nutzte der Bund der Vertriebenen (BdV) die Gelegenheit, am Vertriebenenkreuz auf dem Brockhagener Friedhof einen Kranz niederzulegen.

"Offiziell findet der Gedenktag am 20. Juni statt, aber an einem Sonntag können mehr Menschen daran teilnehmen", erklärte BdV-Bezirksvorsitzender Ingo Eßler. So versammelten sich etwa 20 Teilnehmer auf dem Friedhof, um bei der dritten Brockhagener Kranzniederlegung dabei zu sein. "Wir gedenken an diesem Tag insbesondere jener 12 bis 14 Millionen Deutschen, die am Ende des Zweiten Weltkrieges zwangsweise ihre Heimat verloren", sagte Bürgermeister Klaus Besser. Auch sein Vater erreichte im Bauch eines überladenen Flüchtlingsschiffes die norddeutsche Küste, weshalb Klaus Besser dieser Gedenktag besonders am Herzen liegt: "Das Geräusch der am Schiffsrumpf entlangklirrenden Eisschollen hat meinen Vater bis zu seinem Tod begleitet, er hat mir oft davon erzählt."

So legten Kreisvorsitzender Jürgen Wolff und Bezirksvorsitzender Ingo Eßler den Blumenkranz im Gedenken an alle Vertriebenen nieder. "Egal ob schwarz oder weiß, jung oder alt: Wir denken an alle, die tief in der Seele dieselbe schmerzliche Erfahrung machten und ihre Heimat verlassen mussten. Dieser Tag soll aber auch daran erinnern, dass wir Verantwortung für das friedliche Zusammenleben der Völker tragen. Es ist eine Schande, dass täglich hunderte Kinder, Frauen und Männer im Mittelmeer ertrinken", sagte Klaus Besser, der dazu aufrief, die Menschen, die es zu uns geschafft haben, offen zu empfangen.

Bildunterschrift: Anlässlich des Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung legen etwa 20 Teilnehmer im Namen des BdV einen Kranz auf dem Brockhagener Friedhof nieder.

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Lippische Landes-Zeitung, 19.06.2017:

Afro-Deutsche sucht Konfrontation mit Hass-Predigern

Lesung: Mo Asumang liest am Mittwoch im Haus Münsterberg aus ihrem Buch "Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis" / Beginn ist um 19 Uhr

Detmold (mab). Aus ihrem Buch "Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis" liest die Autorin Mo Asumang. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Juni, im Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, in Detmold statt. Beginn ist um 19 Uhr. Mo Asumang ist auch als Moderatorin, Schauspielerin sowie Regisseurin tätig und widmet sich seit 15 Jahren dem Thema Rassismus. Sie ist unter anderem Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Unterstützerin der Ustinov-Stiftung sowie des Opferfonds Cura. Laut einer Pressemitteilung berichtet sie in ihrem Buch von ihrem spektakulären, sehr persönlichen Experiment, als Afro-Deutsche die offene Konfrontation mit rechten Hass-Predigern zu suchen und sich ihnen entgegenzustellen. Sie trifft auch Pegida-Mitläufer und Angehörige des Ku-Klux-Klan. Die Lesung mit Mo Asumang findet in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Detmold und der Unterstützung durch das Literaturbüro OWL statt. Der Eintritt ist kostenlos.

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