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3 Veranstaltungen - Nachrichten: Erneute Holocaust-Leugnung durch Haverbeck-Wetzel , 18.06.2017 :

Tages-Chronologie von Sonntag, 18. Juni 2017

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Veranstaltungskalender:



- Sonntag, 18. Juni 2017 von 11.00 bis 13.00 Uhr -


Historischer Stadtspaziergang: Jüdisches Leben in Bielefeld


Treffpunkt:

Historisches Museum
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld

www.historisches-museum-bielefeld.de


Seit dem 14. Jahrhundert leben Menschen jüdischen Glaubens in Bielefeld. Der Rundgang führt zu Orten, die mit dem wechselvollen Schicksal der Jüdinnen und Juden verbunden sind. Sie berichten von ihrem Leben in unserer Stadt von der Frühen Neuzeit bis zur Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus.


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- Sonntag, 18. Juni 2017 um 11.00 Uhr -


Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus
Marktplatz 5
32756 Detmold


Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch einige der so genannten Judenhäuser, sowie Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold". 2008 veröffentlichte die Detmolder Historikerin zudem den Band "Auf jüdischen Spuren - Zwei Stadtrundgänge durch Detmold", 2013 das Buch "Lebenslängliche Reise: Briefe der jüdischen Familie Herzberg aus Detmold".


Der Rundgang wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten:

www.gfcjz-lippe.de


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- Sonntag, 18. Juni 2017 um 20.00 Uhr -


Filmvorführung: "I Am Not Your Negro" - (Vereinigte Staaten, Frankreich, Belgien, Schweiz 2017; Regie: Raoul Peck, 95 Minuten, Originalfassung mit Untertiteln)


Veranstaltungsort:

Filmhaus Bielefeld e.V.
August-Bebel-Straße 94
33602 Bielefeld

www.filmhaus-bielefeld.de


Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterließ er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel "Remember This House". Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunden werden, die alle bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die persönlichen Erinnerungen an die drei großen Bürgerrechtler verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer in den USA.

"I Am Not Your Negro" schreibt Baldwins furioses Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte. Baldwins Worte ertönen über Archivfotos, Filmausschnitte und Nachrichten-Clips der 1950er und 60er Jahre, die noch von Rassentrennung und einer beinah vollkommenen Unsichtbarkeit der Schwarzen in Hollywoods geprägt waren; sie erzählen von der Formierung der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und Baldwins kompliziertem Verhältnis zum Black-Power-Movement. In einer kühnen Erweiterung des literarischen Texts spannt der Film den Bogen bis in die Jetztzeit: zur noch heute gegenwärtigen weißen Polizeigewalt gegen Schwarze, den Rassenunruhen von Ferguson und Dallas und der Black-Lives-Matter-Bewegung.

In einem hochpolitischen Prozess der Aneignung schreibt "I Am Not Your Negro" damit die US-Geschichte aus einer bis heute unterdrückten Perspektive neu. Der aus Haiti stammende Regisseur Raoul Peck ("Lumumba", 1992 / 2000; "Der Mann auf dem Quai", 1993; "Der junge Karl Marx", 2017) wurde für seinen mitreißenden Dokumentarfilm-Essay auf der diesjährigen Berlinale mit stehenden Ovationen gefeiert und mit dem Panorama-Publikums-Preis ausgezeichnet. Der Film war zudem für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert.


Veranstaltung im Rahmen des "Antiracism Festival" vom 14. Juni bis zum 1. Juli 2017 in Bielefeld:

www.facebook.com/antirafestivalbielefeld

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Sonntag, 18. Juni 2017


Am 18. Juni 2017 fand ein Gedenken vom "Kreisverband Gütersloh", sowie der "Bezirksvereinigung Halle" im revanchistischen "Bund der Vertriebenen", auf dem Friedhof Brockhagen am "Vertriebenenkreuz" statt.

Am 20. Juni 2017, dem "Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung", ist eine Kranzniederlegung (Friedhof St. Achatius), vom Ortsverband Schloß Holte-Stukenbrock im "Bund der Vertriebenen" beworben.

Am 18. Juni 2017 veröffentlichte die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel auf ihrer Internetseite eine "Einlassung", in der sie erneut den Holocaust leugnet: "Dann hat der Holocaust nicht stattgefunden."

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Artikel-Eintrag in der Datenbank:


OWL am Sonntag / Kreis Gütersloh, 18.06.2017:
Opfer von Flucht und Vertreibung

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OWL am Sonntag / Kreis Gütersloh, 18.06.2017:

Opfer von Flucht und Vertreibung

Schloß Holte-Stukenbrock. Zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am Dienstag, 20. Juni, legt der Vorstand des Ortsverbandes Schloß Holte-Stukenbrock des Bundes der Vertriebenen (BdV) einen Kranz nieder. Damit gedenkt der BdV den im Sozialwerk Stukenbrock verstorbenen Vertriebenen. Gleichzeitig soll der Tausenden gedacht werden, die 1945 auf der Flucht und bei der Vertreibung ihr Leben lassen mussten. Die Kranzniederlegung findet auf dem Friedhof St. Achatius in Stukenbrock-Senne um 11 Uhr statt.

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