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Aktualisiert am Samstag, 25. Mai 2013 - Gegenwärtig 50 Termine , 26.05.2013 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen:


- Mai 2013 -

25.05.2013: Herford: Ausstellung: "Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags
25.05.2013: Lemgo: Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel
25.05.2013: Bielefeld: Führung zum Lager "Bethlem" und dem "Gemeinschaftslager 152"
25.05.2013: Bielefeld: Griechenland - Faschismus, soziale Kämpfe, Interventionsmöglichkeiten

26.05.2013: Detmold: Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang mit Gudrun Mitschke-Buchholz
26.05.2013: Bielefeld: Historischer Stadtrundgang: Spuren der NS-Zeit
26.05.2013: Herford: Ausstellung: "Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags
26.05.2013: Höxter: Vortrag von Dr. Dieter Schuler: Jacob Pins - Lebensweg eines Juden aus Höxter
26.05.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"
25.05.2013: Lemgo: Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel
26.05.2013: Höxter: Tagung: Musik und Kultur der Synagoge


- Juni 2013 -

01.06.2013: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins
01.06.2013: Herford: Ausstellung: "Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags
01.06.2013: Lemgo: Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel

03.06.2013: Bielefeld: Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"

09.06.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"
09.06.2013: Bielefeld: Jewish Music mit dem Duo Nihz

15.06.2013: Bad Nenndorf: 8. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt"

19.06.2013: Paderborn: Ein Volk grüßt seinen Führer - Lesung aus Zeitschriften des Jahres 1933

20.06.2013: Bielefeld: Vortrag von Prof. Dr. Volkhard Knigge: Zur Zukunft der Erinnerung

23.06.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

26.06.2013: Minden: Vortrag von Prof. Dr. Hans Joachim Teichler: Der deutsche Sport in der NS-Zeit

28.06.2013: Bielefeld: Namenslesung zum 70. Jahrestag der Deportation nach Theresienstadt


- Juli 2013 -

03.07.2013: Schloß Holte-Stukenbrock: Die Häftlingsgruppe der Zeugen Jehovas im Konzentrationslager

06.07.2013: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

10.07.2013: Bielefeld: Georg Fülberth: Wahlen, Teilhabe und Macht in bürgerlichen Gesellschaften

11.07.2013: Herford: Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford: Zeitzeuginnen und -zeugen
11.07.2013: Wewelsburg: Vortrag: Lebensborn - lebenslang. Der Mythos, die Realität und die Folgen

14.07.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

17.07.2013: Bünde: NS-Täterorte: Ein Rundgang in Bünde mit Jörg Militzer

28.07.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

31.07.2013: Bünde: Rundgang zu Orten jüdischen Lebens in Bünde mit Jörg Militzer


- August 2013 -

03.08.2013: Bad Nenndorf: Widerstand gegen neonazistischen "8. Marsch der Ehre"

11.08.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

25.08.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS


- September 2013 -

01.09.2013: Bad Salzuflen: Protest gegen Bundeswehr-Fest am Antikriegstag

03.09.2013: Herford: Gedenken an Euthanasie und Zwangssterilisierung

07.09.2013: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins
07.09.2013: Stukenbrock-Senne: Antikriegstag: Mahn- und Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung

08.09.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung zum ehemaligen Schießstand der SS
08.09.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung zum ehemaligen Schießstand der SS

11.09.2013: Schloß Holte-Stukenbrock: Die Internierungslager Eselheide und Staumühle 1945 bis 1947

15.09.2013: Wewelsburg: "Anpassung - Überleben - Widerstand. Künstler im Nationalsozialismus"

22.09.2013: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS


- Oktober 2013 -

05.10.2013: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

23.10.2013: Schloß Holte-Stukenbrock: Vortrag: Erfahrungen aus Buchenwald und Mittelbau-Dora


- November 2013 -

02.11.2013: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

09.11.2013: Höxter: Ausstellung: Die Juden aus Höxters Dörfern - Leben, Entrechtung, Vernichtung.

13.11.2013: Schloß Holte-Stukenbrock: Spurensuche zwischen Nationalsozialismus und Gegenwart


- Dezember 2013 -

04.12.2013: Schloß Holte-Stukenbrock: Die Reichsarbeitsdienstlager Hövelhof und Wewelsburg

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- Samstag, 25. Mai 2013 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933 - 1939


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: 23. März bis 15. Dezember 2013, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.

- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Aus Anlass der 80jährigen Wiederkehr der "Machtübernahme" wird in einer inszenierten Ausstellung mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien, Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Originalexponaten aus der Region gezeigt werden, wie es nach der Machtergreifung gelang, die Mehrheit der Bevölkerung in Stadt und Kreis Herford dazu zu bringen, sich dem Regime anzupassen und keinen aktiven Widerstand entgegenzusetzen.

Dabei sollen der normale Alltag und die Eingriffe des NS-Regimes in diesem im Mittelpunkt stehen. In der Ausstellung sollen Faszination und Gewöhnung, Abstumpfung und aktives unkritisches Mittun, aber auch die Kehrseite der Verfolgung und Ausgrenzung aus der Gesellschaft thematisiert und erfahrbar gemacht werden.

Behandelt werden unter anderem:

- die Geschichte der NSDAP vor 1933,
- die Beeinflussung der Bürgerinnen und Bürger durch die Darstellung der Ereignisse der Jahre 1933 bis 1939 in der Presse,
- die "Gleichschaltung" der Verwaltungen,
- die Vernichtung der demokratischen Strukturen und Vereinigungen,
- die Organisation der NSDAP nach 1933 und ihre Durchdringung aller Lebensbereiche,
- die Indoktrinierung in den Schulen und Kindergärten,
- die Ausgrenzung jüdischer Kinder,
- die Einbeziehung der Jugend ins System von HJ und BDM,
- der ideologische Aufbau einer "Volksgemeinschaft" mit Feiern und Festen, Sammlungen, Sport, Siedlungsbau, Kultur und Medien,
- die Einbeziehung von Wirtschaft und Landwirtschaft in die NS-Wirtschaftsplanungen,
- die Verdrängung und Verfolgung von Jüdinnen und Juden aus Wirtschaft und Öffentlichkeit,
- die Drangsalierung und Verfolgung von politisch, religiös, gesundheitlich, "rassisch" und sozial "unpassenden" Menschen und
- die beginnende Militarisierung der Gesellschaft.

Das Kuratorium "Erinnern - Forschen - Gedenken" will damit einen öffentlichen und pädagogischen Beitrag für ein Verständnis des zeittypisch geprägten Verhaltens damals leisten, die Besucherinnen und Besucher (insbesondere Schülerinnen und Schülern) dafür sensibilisieren, welche Methoden ein diktatorisches Regime zur Gewinnung der Mehrheiten anwendet und wie aus heutiger Sicht dagegen gehandelt werden könnte.

- Recherche und Texte: Helge Diestelmeyer, Christoph Laue, Gestaltung: Elke Brunegraf


Zur Ausstellung erscheinen pädagogisches Begleitmaterialen, die im Zellentrakt erhältlich sind.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Samstag, 25. Mai 2013 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel


Ausstellungsort:

Dokumentations- und Begegnungsstätte
Frenkel-Haus
Echternstraße 70
32657 Lemgo

www.lemgo.net/3773.html


Neueröffnung der Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus in Lemgo

Am 24. August 2012 wurde die neue Ausstellung der Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus eröffnet. Im Zentrum der Ausstellung steht die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Geschichte der Familie Frenkel in Vergessenheit geraten. Mit ihrem Buch "Überleben" (1986) hat Karla Raveh, geb. Frenkel, an die Schicksale ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern erinnert. Als Reaktion auf die große Resonanz, die das Buch gefunden hat, wurde 1988 im Erdgeschoß des Hauses die Dokumentations- und Begegnungsstätte eröffnet.

Nach mehr als zwanzig Jahren ist die Ausstellung im Jahre 2012 mit einem neuen Konzept grundlegend umgestaltet worden. Die neue biografische Ausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel von der Zuwanderung nach Lemgo im Jahre 1862 bis zur Deportation im Jahre 1942.

Die Ausstellung stellt darüber hinaus die Biografie der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Karla Raveh vor, die in Tivon (Israel) und Lemgo lebt. Mit Filmen und Audiozeugnissen vermittelt sie einen Eindruck von der Persönlichkeit und dem Wirken dieser beeindruckenden Frau, die als Holocaust-Überlebende nach langen Jahren des Schweigens das Erzählen und Erinnern zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat.


Die Ausstellung im Frenkel-Haus ist jeweils am Samstag und Sonntag in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen für Schulklassen und andere Gruppen sind nach Voranmeldung möglich. Das Städtische Museum bietet Führungen im Frenkel-Haus an, auch in Verbindung mit einer Stadtführung zur jüdischen Geschichte in Lemgo.

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- Samstag, 25. Mai 2013 von 17.00 bis 18.00 Uhr -


Zwangsarbeit in der NS-Zeit: Führung zum Lager "Bethlem" und dem "Gemeinschaftslager 152


Treffpunkt:

Park- und Festplatz Johannisberg
Skulptur "Unter Zwang"
33615 Bielefeld


Auf dem Johannisberg befanden sich während des Zweiten Weltkrieges zwei Lager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter: das Lager "Bethlem" auf dem ehemaligen Kirmesplatz und das "Gemeinschaftslager 152" in den Räumen des Schützenhauses.


Eine Führung der Sektion Bielefeld von "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.".

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- Samstag, 25. Mai 2013 um 20.00 Uhr -


Vortrag und Diskussion mit Ralf Dreis: Griechenland - Faschismus, soziale Kämpfe und antikapitalistische Interventionsmöglichkeiten


Veranstaltungsort:

AJZ Bielefeld
Heeper Straße 132
33607 Bielefeld

www.ajz-bielefeld.de


Das kapitalistische Spardiktat der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF treibt die Menschen in Griechenland in Armut und Verzweiflung. Der Ausverkauf des Landes wird seit dem Sommer 2012 verschärft vorangetrieben. Begleitet von einer Welle des Rassismus, Massenverhaftungen Illegalisierter, faschistischer Pogrome gegen Migrantinnen und Migranten sowie staatlich-parastaatlicher Angriffe auf anarchistische Treffpunkte und besetzte Häuser.

Seit den Wahlen vom 17. Juni 2012 hat sich das schon zuvor angespannte gesellschaftliche Klima noch weiter verschlechtert. Entlassungen, Lohnkürzungen, Arbeitslosigkeit, die Welle der Selbstmorde aus Verzweiflung reißt nicht ab. Darüber hinaus blasen Staat und Neonazis verstärkt zum Angriff auf selbstverwaltete Strukturen.

Doch das ist natürlich nicht alles. Antifaschistische Gegenwehr, Kollektivgründungen, Landbesetzungen und selbstbestimmte Arbeitskämpfe sind die emanzipatorische Seite der Entwicklung. Da noch so starke Gegenwehr gegen die kapitalistische Ausplünderung auf rein nationaler Ebene nicht zum Erfolg führen wird, versucht das internationale "Netzwerk M31" unter dem Motto "Der Kapitalismus ist die Krise" den Widerstand europaweit zu vernetzen. Im zweiten Teil der Veranstaltung soll es auch darum gehen, wie diese Vernetzung schlagkräftiger ausgebaut werden.


Ralf Dreis ist Griechenland-Korrespondent für diverse linke und anarchistische Zeitungen und Mitglied der FAU. Er arbeitet als Griechisch-Übersetzer und pendelt zwischen Deutschland und Griechenland.


Eine Veranstaltung von akzent_in: www.akzentin.blogsport.de

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- Sonntag, 26. Mai 2013 von 11.00 bis 12.30 Uhr -


Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus
Marktplatz 5
32756 Detmold


Auf jüdischen Spuren

Jüdinnen und Juden haben über Jahrhunderte Leben und Wandel der Stadt Detmold begleitet und geprägt. Doch wer sich auf jüdische Spurensuche begibt, wird Mühe haben, die steinernen Zeugnisse ausfindig zu machen, denn ein Großteil dieser Kultur und Lebenswelt wurde auch in Detmold zerstört. Im Schicksal der Bauwerke und Friedhöfe spiegelt sich auch das Schicksal der jüdischen Menschen wider: Ihre Spuren wurden verwischt oder ausgelöscht.

Auf diesem Stadtrundgang stehen nicht nur die Stätten religiöser Kultur und Orte der öffentlichen Erinnerung im Mittelpunkt, sondern auch frühere jüdische Wohn- und Geschäftshäuser, die ehemalige jüdische Schule sowie die Spuren der Entrechtung und Gettoisierung der jüdischen Bevölkerung. Zudem werden die ehemaligen Detmolder NS-Institutionen gezeigt, die für Ausgrenzung, Verfolgung und Deportation der jüdischen Menschen verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold":

Als am 9. November 1995 die Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus in Detmold auf Initiative der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe enthüllt wurde, wurde endlich dieser Toten namentlich gedacht. Viel zu lange waren ihre Namen nirgends verzeichnet, und ausser den Angehörigen wußte kaum jemand etwas über ihr Schicksal.

Neben 151 Jüdinnen und Juden, die in Detmold geboren wurden oder hier für einige Zeit gelebt haben, sind auf dieser Tafel auch neun nichtjüdische Menschen genannt, die aus politischen oder rasseideologischen Gründen ermordet wurden.

Bereits vor sechs Jahren war es nicht nur Wolfgang Müllers Anliegen, mehr über diese Menschen und deren Schicksal herauszufinden und dies in einem Buch festzuhalten.

Darauf wurde Gudrun Mitschke-Buchholz von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe mit der Aufgabe betraut, das Gedenkbuch für die Detmolder Opfer des nationalsozialitischen Regimes zu erstellen.

An über 160 Menschen wird in diesem Buch erinnert, die in Detmold lebten, hier ihr Zuhause und ihre Familien hatten und die während der NS-Gewaltherrschaft verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die einzelnen Stationen ihres Lebens- und Leidensweges wurden aufgezeichnet und wenn möglich durch Fotos und Dokumente ergänzt. Angaben zu weiterführender Literatur ermöglichen eine Vertiefung der Kenntnisse und eröffnen Perspektiven für eigene Forschungen.


Der Stadtrundgang wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten.

Internet: www.r-schleysing.de

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- Sonntag, 26. Mai 2013 von 11.00 bis 13.00 Uhr -


Historischer Stadtrundgang: Spuren der NS-Zeit in Bielefeld


Treffpunkt:

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld

www.historisches-museum-bielefeld.de


Das Historische Museum bietet einen historischen Stadtrundgang an, der zu Spuren der NS-Zeit im Stadtbild führt. Bielefeld ist zwar von nationalsozialistischen Großbauten verschont geblieben, es gibt aber dennoch Gebäude, die in dieser Periode für staatliche Zwecke errichtet wurden wie Kasernen und Rüstungsfabriken.

Während hier die Architektur den Machtanspruch des Staates verkörpert, haben ältere Bauten durch die Geschehnisse von 1933 bis 1945 ein besonderes Schicksal zu tragen.

Ein Beispiel hierfür sind die so genannten "Judenhäuser", in denen die verbliebene jüdische Bevölkerung seit Herbst 1939 zusammengepfercht wurde. Der Treffpunkt für den etwa zwei Stunden dauernden Rundgang ist an der Museumskasse im Ravensberger Park.

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- Sonntag, 26. Mai 2013 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933 - 1939


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: 23. März bis 15. Dezember 2013, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.

- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Aus Anlass der 80jährigen Wiederkehr der "Machtübernahme" wird in einer inszenierten Ausstellung mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien, Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Originalexponaten aus der Region gezeigt werden, wie es nach der Machtergreifung gelang, die Mehrheit der Bevölkerung in Stadt und Kreis Herford dazu zu bringen, sich dem Regime anzupassen und keinen aktiven Widerstand entgegenzusetzen.

Dabei sollen der normale Alltag und die Eingriffe des NS-Regimes in diesem im Mittelpunkt stehen. In der Ausstellung sollen Faszination und Gewöhnung, Abstumpfung und aktives unkritisches Mittun, aber auch die Kehrseite der Verfolgung und Ausgrenzung aus der Gesellschaft thematisiert und erfahrbar gemacht werden.

Behandelt werden unter anderem:

- die Geschichte der NSDAP vor 1933,
- die Beeinflussung der Bürgerinnen und Bürger durch die Darstellung der Ereignisse der Jahre 1933 bis 1939 in der Presse,
- die "Gleichschaltung" der Verwaltungen,
- die Vernichtung der demokratischen Strukturen und Vereinigungen,
- die Organisation der NSDAP nach 1933 und ihre Durchdringung aller Lebensbereiche,
- die Indoktrinierung in den Schulen und Kindergärten,
- die Ausgrenzung jüdischer Kinder,
- die Einbeziehung der Jugend ins System von HJ und BDM,
- der ideologische Aufbau einer "Volksgemeinschaft" mit Feiern und Festen, Sammlungen, Sport, Siedlungsbau, Kultur und Medien,
- die Einbeziehung von Wirtschaft und Landwirtschaft in die NS-Wirtschaftsplanungen,
- die Verdrängung und Verfolgung von Jüdinnen und Juden aus Wirtschaft und Öffentlichkeit,
- die Drangsalierung und Verfolgung von politisch, religiös, gesundheitlich, "rassisch" und sozial "unpassenden" Menschen und
- die beginnende Militarisierung der Gesellschaft.

Das Kuratorium "Erinnern - Forschen - Gedenken" will damit einen öffentlichen und pädagogischen Beitrag für ein Verständnis des zeittypisch geprägten Verhaltens damals leisten, die Besucherinnen und Besucher (insbesondere Schülerinnen und Schülern) dafür sensibilisieren, welche Methoden ein diktatorisches Regime zur Gewinnung der Mehrheiten anwendet und wie aus heutiger Sicht dagegen gehandelt werden könnte.

- Recherche und Texte: Helge Diestelmeyer, Christoph Laue, Gestaltung: Elke Brunegraf


Zur Ausstellung erscheinen pädagogisches Begleitmaterialen, die im Zellentrakt erhältlich sind.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Sonntag, 26. Mai 2013 um 14.30 Uhr -


Vortrag von Dr. Dieter Schuler: Jacob Pins - Lebensweg eines Juden aus Höxter


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


- Im Anschluss um 17.00 Uhr: Konzert mit dem Synagogal Ensemble Berlin - Musik der Synagoge in der Marienkirche Höxter, Brüderstraße 9


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Dr. Dieter Schuler ist Vorsitzender der Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V.

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- Sonntag, 26. Mai 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 26. Mai 2013 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel


Ausstellungsort:

Dokumentations- und Begegnungsstätte
Frenkel-Haus
Echternstraße 70
32657 Lemgo

www.lemgo.net/3773.html


Neueröffnung der Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus in Lemgo

Am 24. August 2012 wurde die neue Ausstellung der Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus eröffnet. Im Zentrum der Ausstellung steht die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Geschichte der Familie Frenkel in Vergessenheit geraten. Mit ihrem Buch "Überleben" (1986) hat Karla Raveh, geb. Frenkel, an die Schicksale ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern erinnert. Als Reaktion auf die große Resonanz, die das Buch gefunden hat, wurde 1988 im Erdgeschoß des Hauses die Dokumentations- und Begegnungsstätte eröffnet.

Nach mehr als zwanzig Jahren ist die Ausstellung im Jahre 2012 mit einem neuen Konzept grundlegend umgestaltet worden. Die neue biografische Ausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel von der Zuwanderung nach Lemgo im Jahre 1862 bis zur Deportation im Jahre 1942.

Die Ausstellung stellt darüber hinaus die Biografie der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Karla Raveh vor, die in Tivon (Israel) und Lemgo lebt. Mit Filmen und Audiozeugnissen vermittelt sie einen Eindruck von der Persönlichkeit und dem Wirken dieser beeindruckenden Frau, die als Holocaust-Überlebende nach langen Jahren des Schweigens das Erzählen und Erinnern zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat.


Die Ausstellung im Frenkel-Haus ist jeweils am Samstag und Sonntag in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen für Schulklassen und andere Gruppen sind nach Voranmeldung möglich. Das Städtische Museum bietet Führungen im Frenkel-Haus an, auch in Verbindung mit einer Stadtführung zur jüdischen Geschichte in Lemgo.

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- Montag, 27. Mai 2013 von 09.30 bis 17.00 Uhr -


Tagung: Musik und Kultur der Synagoge

- Informationen unter:

www.jacob-pins.de
www.ev-forum-westfalen.de/projekte/biennale-20122013-musik-kultur-der-synagoge/#c11638


Veranstaltungsort:

Historisches Rathaus
Weserstraße 11
37671 Höxter

- Anmeldung erforderlich unter Telefon (05271) 6947441 oder forum@jacob-pins.de


Prof. Dr. Arno Herzig, Hamburg:
Das westfälische Judentum in der Neuzeit

Prof. Dr. Hartmut Steinecke, Paderborn:
Ein deutsch-jüdischer und deutsch-israelischer Dialog: Jenny Aloni im Briefwechsel mit Heinrich Böll

PD Dr. Jascha Nemtsov, Potsdam:
Von Seesen nach Berlin: Jüdische religiöse Reform und die Entwicklung der synagogalen Musik in Deutschland 1810 bis 1938

Dr. Ing Ulrich Knufinke M.A., Wolfsburg:
Synagogenarchitektur aus Westfalen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Dr. Edgar Schrot, Paderborn:
Begräbniskultur der Juden

Fritz Ostkämper, Höxter:
Jüdische Kultur ohne Juden? - Spuren, Beispiele und Fortwirken jüdischer Kultur in Höxter


Projektleitung: Dr. Manfred Keller, Evangelisches Forum Westfalen

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- Samstag, 1. Juni 2013 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat - außer August und Dezember - bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 1. Juni 2013 von 14.00 bis 16.00 Uhr -


Ausstellung: "Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933 - 1939


Ausstellungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Ausstellungsdauer: 23. März bis 15. Dezember 2013, samstags und sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr.

- Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung unter: info@zellentrakt.de


Aus Anlass der 80jährigen Wiederkehr der "Machtübernahme" wird in einer inszenierten Ausstellung mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien, Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Originalexponaten aus der Region gezeigt werden, wie es nach der Machtergreifung gelang, die Mehrheit der Bevölkerung in Stadt und Kreis Herford dazu zu bringen, sich dem Regime anzupassen und keinen aktiven Widerstand entgegenzusetzen.

Dabei sollen der normale Alltag und die Eingriffe des NS-Regimes in diesem im Mittelpunkt stehen. In der Ausstellung sollen Faszination und Gewöhnung, Abstumpfung und aktives unkritisches Mittun, aber auch die Kehrseite der Verfolgung und Ausgrenzung aus der Gesellschaft thematisiert und erfahrbar gemacht werden.

Behandelt werden unter anderem:

- die Geschichte der NSDAP vor 1933,
- die Beeinflussung der Bürgerinnen und Bürger durch die Darstellung der Ereignisse der Jahre 1933 bis 1939 in der Presse,
- die "Gleichschaltung" der Verwaltungen,
- die Vernichtung der demokratischen Strukturen und Vereinigungen,
- die Organisation der NSDAP nach 1933 und ihre Durchdringung aller Lebensbereiche,
- die Indoktrinierung in den Schulen und Kindergärten,
- die Ausgrenzung jüdischer Kinder,
- die Einbeziehung der Jugend ins System von HJ und BDM,
- der ideologische Aufbau einer "Volksgemeinschaft" mit Feiern und Festen, Sammlungen, Sport, Siedlungsbau, Kultur und Medien,
- die Einbeziehung von Wirtschaft und Landwirtschaft in die NS-Wirtschaftsplanungen,
- die Verdrängung und Verfolgung von Jüdinnen und Juden aus Wirtschaft und Öffentlichkeit,
- die Drangsalierung und Verfolgung von politisch, religiös, gesundheitlich, "rassisch" und sozial "unpassenden" Menschen und
- die beginnende Militarisierung der Gesellschaft.

Das Kuratorium "Erinnern - Forschen - Gedenken" will damit einen öffentlichen und pädagogischen Beitrag für ein Verständnis des zeittypisch geprägten Verhaltens damals leisten, die Besucherinnen und Besucher (insbesondere Schülerinnen und Schülern) dafür sensibilisieren, welche Methoden ein diktatorisches Regime zur Gewinnung der Mehrheiten anwendet und wie aus heutiger Sicht dagegen gehandelt werden könnte.

- Recherche und Texte: Helge Diestelmeyer, Christoph Laue, Gestaltung: Elke Brunegraf


Zur Ausstellung erscheinen pädagogisches Begleitmaterialen, die im Zellentrakt erhältlich sind.


Gedenkstätte Zellentrakt

Die heutige Gedenkstätte Zellentrakt, das frühere Herforder Polizeigefängnis, war von 1933 bis 1945 ein Ort der Verfolgung und Angst auch für viele jüdische Menschen aus Herford auf dem Weg in die Lager und den Tod.

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- Samstag, 1. Juni 2013 von 15.00 bis 17.00 Uhr -


Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel


Ausstellungsort:

Dokumentations- und Begegnungsstätte
Frenkel-Haus
Echternstraße 70
32657 Lemgo

www.lemgo.net/3773.html


Neueröffnung der Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus in Lemgo

Am 24. August 2012 wurde die neue Ausstellung der Dokumentations- und Begegnungsstätte Frenkel-Haus eröffnet. Im Zentrum der Ausstellung steht die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Geschichte der Familie Frenkel in Vergessenheit geraten. Mit ihrem Buch "Überleben" (1986) hat Karla Raveh, geb. Frenkel, an die Schicksale ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern erinnert. Als Reaktion auf die große Resonanz, die das Buch gefunden hat, wurde 1988 im Erdgeschoß des Hauses die Dokumentations- und Begegnungsstätte eröffnet.

Nach mehr als zwanzig Jahren ist die Ausstellung im Jahre 2012 mit einem neuen Konzept grundlegend umgestaltet worden. Die neue biografische Ausstellung erzählt die Geschichte der jüdischen Familie Frenkel von der Zuwanderung nach Lemgo im Jahre 1862 bis zur Deportation im Jahre 1942.

Die Ausstellung stellt darüber hinaus die Biografie der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugin Karla Raveh vor, die in Tivon (Israel) und Lemgo lebt. Mit Filmen und Audiozeugnissen vermittelt sie einen Eindruck von der Persönlichkeit und dem Wirken dieser beeindruckenden Frau, die als Holocaust-Überlebende nach langen Jahren des Schweigens das Erzählen und Erinnern zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat.


Die Ausstellung im Frenkel-Haus ist jeweils am Samstag und Sonntag in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen für Schulklassen und andere Gruppen sind nach Voranmeldung möglich. Das Städtische Museum bietet Führungen im Frenkel-Haus an, auch in Verbindung mit einer Stadtführung zur jüdischen Geschichte in Lemgo.

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- Montag, 3. Juni 2013 um 19.30 Uhr -


Koordinationstreffen von "Bielefeld stellt sich quer - Bündnis gegen Rechts"

- Informationen unter: www.bielefeldstelltsichquer.wordpress.com


Veranstaltungsort:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

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- Sonntag, 9. Juni 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 9. Juni 2013 um 17.00 Uhr -


Jewish Music mit dem Duo Nihz

- www.duonihz.com


Veranstaltungsort:

Evangelisch-lutherische
Bartholomäus-Kirchengemeinde Brackwede
Kirchweg 10
33647 Bielefeld

www.bartholomaeuskirche.de


Was ist Jewish Music? Es gibt verschiedene jüdische Musik: Klezmer, jiddische Lieder, hebraïsche Lieder, klassische Musik und Popmusik.


Bobby Rootveld (Gitarre, Gesang, Perkussion) und Sanna van Elst (Gesang, Blockflöten, Melodica, Glockenspiel) spielen eine Mischung aus diesen Musikarten. Der Name des Duos - auf niederländisch "Niet In Het Zwart" - heißt soviel wie "Keine schwarzen Kleider!" Die Musik, die sie spielen, strahlt Lebensfreude aus.

Bobby Rootveld und Sanna van Elst studierten an der Musikhochschule Artez in Enschede. 2009 hat das Duo Nihz beim International Jewish Music Festival in Amsterdam einen Music Award erhalten.


Eine Veranstaltung in Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld mit der Evangelisch-lutherischen Bartholomäus-Kirchengemeinde Brackwede:

www.gcjz-bielefeld.de

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- Samstag, 15. Juni 2013 von 14.00 bis 20.00 Uhr -


8. Internationales Kulturfest "Bad Nenndorf ist bunt"


Veranstaltungsort:

Kurpark
31542 Bad Nenndorf


- Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com

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- Mittwoch, 19. Juni 2013 um 19.00 Uhr -


"Hochverehrter Herr Reichskanzler": Ein Volk grüßt seinen Führer

- Lesung aus Zeitschriften des Jahres 1933 mit Prof. Dr. Rainer Pöppinghege


Veranstaltungsort:

Katholische Bildungsstätte
für Erwachsenen- und Familienbildung
Giersmauer 21
33098 Paderborn

www.kbs-paderborn.de


Wie wurde der Nationalsozialismus in den ersten Wochen und Monaten des Jahres 1933 gesehen? Die Reaktionen auf Hitlers Machtantritt decken die gesamte Bandbreite des Möglichen ab: wir sehen freudige Hoffnung, gedämpfte Erwartungen, große Bestürzung, aber auch erste taktische Manöver, um Bedingungen zur Zusammenarbeit mit der neuen Regierung auszuloten und die Autonomie der eigenen Institution zu bewahren. Wir erkennen Illusionäres, wir sehen aber auch Lippenbekenntnisse zur neuen Führung, Anbiederung und offene Distanz.

Die Regierung, die am 30. Januar an die Macht kam, bot weitreichende Interpretationsspielräume - und jede und jeder interpretierte etwas anderes in sie hinein. In dieser Lesung kommen einige Stimmen zu Wort, die weder in Schulbüchern noch in den üblichen Quellensammlungen auftauchen. Es handelt sich um Textauszüge aus Zeitschriften verschiedener beruflicher Verbände und Organisationen, die das Quellen- und Meinungsspektrum jener Wochen erweitern und differenzieren.


Prof. Dr. Rainer Pöppinghege lehrt unter anderem seit 1998 Neueste Geschichte an der Universität Paderborn.

Veröffentlichungen zum Thema:

· Absage an die Republik. Das politische Verhalten der Studentenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster 1918 - 1935, Münster 1994.
· Leben an der Pader. Alltag in Paderborn 1914 - 1960, Erfurt 2000.
· Geschichte mit Füßen getreten: Straßennamen und Gedächtniskultur in Deutschland (Paderborner Universitätsreden Nr. 94) Paderborn 2005.
· Im Lager unbesiegt. Deutsche, britische und französische Kriegsgefangenen-Zeitungen im Ersten Weltkrieg, Essen 2006.
· Wege des Erinnerns - was Straßennamen über das deutsche Geschichtsbewusstsein aussagen, Münster 2007.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn e.V.:

www.gcjz-paderborn.de

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- Donnerstag, 20. Juni 2013 um 19.30 Uhr -


Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Volkhard Knigge: Zur Zukunft der Erinnerung


Veranstaltungsort:

Forum des Max-Planck-Gymnasiums
Stapenhorststraße 96
33615 Bielefeld


Welche Zukunft hat die Erinnerung an den Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg, wenn die unmittelbare Erfahrungsgeschichte durch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erlöscht? Wie kann historisches Lernen der Zukunft aussehen?

Volkhard Knigge schreibt dazu: "Es bedarf einer umfassenden begrifflichen und methodischen Weiterentwicklung historischen Lernens aus der Geschichte des extremen 20. Jahrhunderts, wenn die mit Erinnerung gemeinten selbstkritischen, Geschichtsbewusstsein bildenden, Lebenspraxis orientierenden Impulse gewahrt und fortgeführt werden sollen." Es geht um eine aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte, nicht um bloße Betroffenheit.


Volkhard Knigge, geboren 1954 in Bielefeld, Abitur am Max-Planck-Gymnasium, Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Oldenburg und Paris, seit 1994 Direktor der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, seit 2007 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit der Friedrich-Schiller-Universität Jena


Eine Veranstaltung in Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld und dem Max-Planck-Gymnasium Bielefeld:

www.gcjz-bielefeld.de
www.mpg-bielefeld.de

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- Sonntag, 23. Juni 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 26. Juni 2013 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Hans Joachim Teichler, Universität Potsdam: Der deutsche Sport in der NS-Zeit


Veranstaltungsort:

Mindener Museum für Geschichte,
Landes- und Volkskunde
Ritterstraße 23
32423 Minden

www.museen-minden.de/mindener.html


Prof. Dr. Hans Joachim Teichler ist seit 1994 Leiter des Arbeitsbereiches Zeitgeschichte des Sports an der Universität Potsdam und Verfasser zu den Themenbereichen Arbeitersport, NS-Sport und Sport in der DDR.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden (Westfalen) e.V. im Rahmen der Ausstellung "Vergessene Rekorde - Jüdische AthletInnen vor und nach 1933" vom 21. April bis 25. August 2013 im Mindener Museum.

Informationen unter:

www.gcjz-minden.de
www.vergessene-rekorde.de

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- Freitag, 28. Juni 2013 um 16.00 Uhr -


Jede Ermordete, jeder Ermordete, hat einen Namen: Namenslesung zum 70. Jahrestag der Deportation von Bielefeld nach Theresienstadt


Veranstaltungsort:

Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation
der ostwestfälischen Jüdinnen und Juden
Am Bahnhof 1b
33602 Bielefeld


Wir lesen die Namen der Ermordeten und erinnern an ihre Verfolgung.


Jede, jeder ist herzlich eingeladen, sich an der Lesung zu beteiligen.


Es lädt ein: Friedensgruppe der Ev. Altstädter Nicolaigemeinde, Initiative Mahnmal, Initiative gegen Ausgrenzung / IBZ, Veranstalter-Gemeinschaft.

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- Mittwoch 3. Juli 2013 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Kirsten John-Stucke: Zwischen Glauben und Widerstand - die Häftlingsgruppe der Zeugen Jehovas im Konzentrationslager


Veranstaltungsort:

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

www.stalag326.de


Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas wurde im Nationalsozialismus verfolgt und verboten. Viele von ihnen wurden in Schutzhaft genommen und erlitten jahrelange KZ-Haft. Im nationalsozialistischen KZ-System bildeten sie eine eigene Häftlingsgruppe. Ihre besonderen Existenzbedingungen und ihre Verhaltensweisen werden in dem Vortrag am Beispiel der Zeugen Jehovas im Konzentrationslager Niederhagen-Wewelsburg analysiert. Im Konzentrationslager Niederhagen, das von Reichsführer der SS Heinrich Himmler für die Umbauarbeiten der Wewelsburg zur zentralen Versammlungsstätte der SS eingerichtet worden war, nahmen die Zeugen Jehovas eine besondere Stellung in der Lagerentwicklung ein. An Hand zahlreicher Interviewauszüge von Überlebenden wird der Alltag der KZ-Häftlinge in Niederhagen nachgezeichnet.


Kirsten John-Stucke ist die Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg und hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Wewelsburg im Nationalsozialismus, zur Geschichte des Konzentrationslagers Niederhagen und den Häftlingengruppen, zur pädagogischen Arbeit der Gedenkstätte und zur Erinnerungskultur der Wewelsburg herausgegeben. Sie ist Vorstandsmitglied des Arbeitskreises NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW e.V. und Mitglied im Beirat des Altertumsvereins Paderborn e.V. und im wissenschaftlichen Projektbeirat NS-Dokumentation Vogelsang.

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- Samstag, 6. Juli 2013 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat - außer August und Dezember - bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Mittwoch, 10. Juli um 20.00 Uhr -


Vortrag von Prof. Dr. Georg Fülberth: Wahlen, Teilhabe und Macht in bürgerlichen Gesellschaften


Veranstaltungsort:

Buchhandlung und Galerie mondo
Elsa-Brändström-Straße 23
33602 Bielefeld

www.mondo-bielefeld.de


Politik- und demokratietheoretische Gedanken zum Thema Wahlen

Die Parlamentarische Demokratie war eine der wichtigsten Forderungen des Bürgertums des 19. Jahrhunderts. Fortschrittliche Kritikerinnen und Kritiker des Parlamentarismus erkannten jedoch schon früh, dass es zweierlei Dinge sind: die Macht zu haben oder bloß an der Regierung zu sein. In den institutionellen Strukturen und mit Hilfe vielfältiger Mechanismen des bürgerlichen Staates wurde in der Vergangenheit noch jede fundamentale Opposition in das System integriert. Aktuelle Beispiele einer solchen Entwicklung sind der Werdegang der "gezähmten" und nun staatstragenden Grünen in Deutschland, der eine Zeitlang mitregierenden Berliner Linkspartei oder - im internationalen Rahmen - der Lula-Regierung in Brasilien vor einigen Jahren.

Die Erkenntnisse der Eliteforschung und das Wissen über die mediale Beeinflussung der Wahlbevölkerung westlicher Demokratien scheinen zu belegen: die Spielräume sind begrenzt. Die wichtigen Richtungsentscheidungen fallen offensichtlich vielfach durch nicht öffentlich tagende Strukturen und Eliten. Als Folge davon wird eine weitverbreitete Politikverdrossenheit in der Bevölklerung beklagt. Der 2003 verstorbene Soziologe Johannes Agnoli entwickelte in seiner Schrift "Die Transformation der Demokratie" im Rückgriff auf die Marxsche Staatstheorie eine Kritik des Parlamentarismus. Seine Analyse war eine der Grundlagen der Staats- und Gesellschaftskritik der 1968er-Bewegung. Heute spricht der englische Soziologe Colin Crouch von "Postdemokratie".

Die marxistisch orientierte Arbeiterbewegung sah in der Vergangenheit in der bürgerlich-parlamentarischen Demokratie ohnehin nichts weiter als eine spezifische Herrschaftsmethode der herrschenden Klasse, der Bourgeoisie. Das Parlament sei daher nur brauchbar als Tribüne und Podium für den öffentlich geführten Klassenkampf. Die verschiedenen anarchistischen Strömungen führten ihre Herrschaftskritik bis zu einer grundsätzlichen Ablehnung von Repräsentationsmodellen. Daraus resultierte ihre sozialeUtopie einer gewaltfreien, herrschaftslosen Gesellschaft und entsprechender emanzipatorischer politischen Teilhabeformen.


Der Marburger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Georg Fülberth präsentiert am heutigen Abend staatstheoretische Überlegungen und vertiefende politikwissenschaftliche und demokratietheoretische Gedanken zur Frage: Was ist überhaupt von Wahlen erwarten?


Prof. Dr. Georg Fülberth ist Politikwissenschaftler und Politiker. Bis 1966 war er Mitglied der SPD, seit 1974 ist er in der DKP. Von 1972 bis 2004 war er an der Universität Marburg Professor für Politikwissenschaft und Politik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen hauptsächlich in der Theorie und Geschichte des Kapitalismus, in der Geschichte der Arbeiterbewegung und in der lokalen Zeitgeschichte.


Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW e.V.

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- Donnerstag, 11. Juli um 19.00 Uhr -


Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford: Zeitzeuginnen und -zeugen berichten


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung ""Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933 - 1939" vom 23. März bis 15. Dezember 2013 in der Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte Zellentrakt.

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- Donnerstag, 11. Juli um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Dorothee Schmitz-Köster: Lebensborn - lebenslang. Der Mythos, die Realität und die Folgen


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgsaal
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


Bis heute glauben viele Menschen, die SS-Organisation Lebensborn sei eine Zuchtanstalt gewesen, in der ausgesuchte Frauen und Männer zusammengeführt wurden, um Kinder zu zeugen. Tatsächlich war der Lebensborn keine Zuchtanstalt. Tatsächlich wurden auf Initiative von Heinrich Himmler, Reichsführer SS, seit 1936 Heime eröffnet, in denen ausgesuchte Frauen (sie mussten gesund und "arisch" sein und einen ebensolchen Kindesvater vorweisen) ihre Babys zur Welt bringen konnten. Viele Frauen waren nicht verheiratet und nahmen deshalb das Angebot des Lebensborn an, die Geburt, den Vater und manchmal sogar das Kind geheim zu halten. Womit ein Schweigen und Verschweigen in Gang gesetzt wurde, das das Leben der Kinder - die meisten wuchsen bei ihren Müttern auf - dauerhaft belastete und prägte.

Dorothee Schmitz-Köster zeichnet in ihrem Vortrag ein Bild der SS-Organisation, sie berichtet vom Leben im Lebensborn-Heim - und sie erzählt von Kindern, die dort auf die Welt kamen, die dem Lebensborn übergeben oder die (aus anderen Ländern stammend) mit Hilfe des Lebensborn zwangsweise germanisiert wurden.


Frau Dr. Schmitz-Köster studierte Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bonn. Sie ist seit 1985 freiberufliche Journalistin und Autorin und hat verschiedene Lehraufträge an der Universität Bremen. Sie war drei Jahre Dozentin für Journalistik an der Hochschule Bremen.

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- Sonntag, 14. Juli 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 17. Juli 2013 von 19.00 bis 21.00 Uhr -


NS-Täterorte: Ein Rundgang in Bünde mit Jörg Militzer


Treffpunkt:

Gymnasium am Markt
Marktstraße 12
32257 Bünde


Nachdem traditionell jeweils im November mit einem Rundgang zu den "Orten jüdischen Lebens" die lokale Geschichte der größten Opfergruppe des nationalsozialistischen Terror-Regimes ins öffentliche Bewusstsein gerückt wird, soll während dieses Rundgangs an verschiedenen Orten der Stadt auch die Geschichte der Täter aufgezeigt werden. Es geht hierbei jedoch weniger darum mit erhobenem Zeigefinger auf Einzelpersonen zu verweisen, sondern an Hand der "Täterorte" die allgegenwärtige Präsenz und Organisationsstruktur des NS-Staates auch in einer ostwestfälischen Kleinstadt wie Bünde aufzuzeigen. Eine Präsenz, die sich nicht nur auf den öffentlichen Raum beschränkte, sondern auch Einfluss auf die privaten Bereiche des örtlichen Lebens ausübte.


Jörg Militzer ist Leiter der Geschichtswerkstatt Bünde.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule im Kreis Herford in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Bünde.


Internet:

www.vhsimkreisherford.de
www.buginithi.de

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- Sonntag, 28. Juli 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 31. Juli 2013 um 19.00 Uhr -


Rundgang zu Orten jüdischen Lebens in Bünde mit Jörg Militzer


Treffpunkt:

Rathausvorplatz
Bahnhofstraße 13
32257 Bünde


Ein Rundgang auf den Spuren der ehemaligen Bünder Synagogen-Gemeinde. Ob nun Wohn- oder Geschäftshäuser, Fabriken, der Ort, an dem einst die Synagoge stand oder schließlich der Friedhof, zahlreiche Stationen liegen auf dem circa zweistündigen Weg.

Dabei erläutert Stadtführer Jörg Militzer im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe der VHS-Geschichtswerkstatt nicht nur die Geschichte der Gebäude, sondern auch die Schicksale der ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ergänzt wird das Programm durch Einblicke in die jüdische Religion und Kultur.

Erstmalig wird die Gruppe auch einen Blick in das ehemalige Wohnhaus der angesehen Kaufmannsfamilie Levison an der Hindenburgstraße werfen. Für den Besuch des jüdischen Begräbnisfeldes werden männliche Teilnehmer gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen.


Jörg Militzer ist Leiter der Geschichtswerkstatt Bünde.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule im Kreis Herford in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Bünde.

Internet: www.vhsimkreisherford.de und www.buginithi.de

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- Samstag, 3. August 2013 -


Widerstand gegen neonazistischen "8. Marsch der Ehre" in Bad Nenndorf

- Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com


Rückblick 2012: Erfolgreiche Proteste gegen neonazistischen "Trauermarsch"

Am 4. August 2012 gab es gegen den neonazistischen "Trauermarsch" beziehungsweise "7. Marsch der Ehre" in Bad Nenndorf vielfältige, kreative und erfolgreiche Proteste.

Pressluft-Pyramide und Blockaden

Mit zahlreichen Protestaktionen und Blockaden behinderten etwa 1.300 Menschen die Demonstration der Neonazis. Das deutete sich schon am Abend des 3. August an: Vier Antifaschisten war es gelungen, sich mit einer Pressluft-Pyramide auf dem geplanten Kundgebungsplatz am Wincklerbad fest zu ketten.

Demonstration um drei Stunden verzögert

Um 13 Uhr standen über 400 Menschen am Bahnhof. Auf dem Bahnsteig hatten sich zuvor acht Protestierende untereinander mit Fahrradbügelschlössern zusammengeschlossen. Von Haste, nahe der Kurstadt, wollte die Polizei wegen der Blockaden die Neonazis deshalb mit Bussen zu ihrem Auftaktort bringen lassen. Nicht alle Busfahrerinnen und Busfahrer wollten allerdings diese Fahrgäste transportieren. Erst drei Stunden später als geplant konnten die Neonazis um den NPD- und Kameradschafts-Kader Thomas Wulff mit der Demonstration beginnen. Für sie wurde der "Trauermarsch" zum Spießrutenlauf.

Dixie-Musik und nackte Hintern

Auf der Strecke von 800 Meter vom Bahnhof zum Wincklerbad standen viele Menschen mit Plakaten wie "Schluss mit rechten Mummenschanz". Das Bündnis "Bad Nenndorf ist bunt" veranstaltete eine regelrechte Party-Meile mit Dixie-Musik, fröhlichem Gelächter und ausgelassenem Tanz. Einige Menschen ließen es sich nicht nehmen, den vorbeiziehenden Neonazis ihre bemalten Hinterteile zu präsentieren.

"Eva Braun, sprich lauter!"

Als die Neonazis am Wincklerbad ankamen, stand die Pyramide immer noch. Deshalb mussten sich die Rechten eng aufstellen. Von den Reden war kaum etwas zu vernehmen, die Technik der Neonazis funktionierte nicht richtig. So war auch die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho, 2010 in Bad Nenndorf ebenso wie Rigolf Hennig noch mit einem behördlichem Redeverbot belegt, nicht zu hören, da ihr lautstark "Du bist ne Lügnerin!" und "Eva Braun, sprich lauter!" entgegenschalte. Sichtlich genervt zogen die Neonazis zum Bahnhof zurück. Noch Stunden nach deren Abreise war vielerorts in der Bahnhofstraße laute Party-Musik zu hören.

"Trauermarsch"-Akteure

Matthias Schultz aus Verden fungierte als Anmelder des "Marsch der Ehre". Unterstützt wurde er vor allem von Bernd Stehmann und Peter Hallmann aus Leopoldshöhe, dem an der Universität Bielefeld Jura studierenden Sascha Krolzig aus Hamm und dem Hamburger Thomas "Steiner" Wulff. Für Ordnerdienst und Trommler-Gruppe übernahmen die Funktionäre der Jungen Nationaldemokraten (JN) Andy Knape (Magdeburg) und Christian Fischer (Vechta) die Verantwortung. Aus Ostwestfalen-Lippe fungierten Markus Krüper aus Minden und Jan Thiemann aus Bielefeld als Ordner. Der umstrittene Dieter Riefling aus Hildesheim trat eher in den Hintergrund. Unter den Teilnehmenden befanden sich unter anderem der thüringische NPD-Landesvorsitzende Frank Schwerdt und der Rechtsrock-Veranstalter Oliver Malina. Kameradschaften waren aus Heilbronn, Karlsruhe, Erfurt, Weimar, der Altmark, Fulda, Hanau, Kassel und dem Rheinland vertreten. Auch aus Sachsen und den Niederlanden reisten Neonazis an.

Mobilisierungsfähigkeit der Neonazis weiter rückläufig

Seit langem hatten sich Hinweise verdichtet, dass die Mobilisierungsfähigkeit des Themas "Wincklerbad" in der extrem rechten und neonazistischen Szene - nach dem Einbruch 2011 und personellen Ausfällen beim "Gedenkbündnis Bad Nenndorf" in diesem Jahr - weiterhin abnimmt. Nach zuletzt verstärkten Bewerbungen in NPD-Kreisen und kontroversen Auseinandersetzungen innerhalb "Freier Kräfte", konnte auch das eigentlich längst eingemottete "Ehrenkomitee 8. Mai" um den Hamburger Neonazi Thomas "Steiner" Wulff keine Trendwende mehr herbeiführen.

Erneuter Rückschlag für NS-Szene: Nur 471 Teilnehmende

Innerhalb der Szene erwies sich der "Trauermarsch" somit erneut als Rückschlag: Nach dem Rückgang im Jahre 2011 mit 640 Teilnehmenden, nahmen aktuell nur noch 471 Neonazis und NS-Nostalgiker an der demonstrativen Verherrlichung des Nationalsozialismus teil, die von über 2.000 Polizistinnen und Polizisten geschützt wurde.

" ... ziemlich besch*****"

"Bei allem Scheiß der gestern abgelaufen ist, und der Tag war leider wirklich ziemlich besch*****", heißt es bezeichnenderweise dann auch in einem von insgesamt nur drei Kommentaren in der neonazistischen Internet-Plattform "Altermedia" zum "Bad Nenndorf Live-Ticker" der "Trauermarsch"-Initiatoren.

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- Sonntag, 11. August 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 25. August 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 1. September 2013 -


Protest gegen Bundeswehr-Fest am Antikriegstag in Bad Salzuflen

- Informationen folgen in Kürze


Für den 1. September 2013, dem Antikriegstag, ist im Kurpark in Bad Salzuflen anlässlich des 30-jährigen Bestehen der städtischen Patenschaft für die 3. Kompanie des "Panzergrenadierbataillons 212" aus der nach einem "Wegbereiter des Holocaust" (Guido Knopp) benannten "Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne" in Augustdorf ein "Fest" angekündigt.

Berichte von der Front

Ausgerechnet am Jahrestag des Angriffes der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 sollen "100 bis 140 Panzergrenadiere" über ihren Kriegseinsatz in Afghanistan "bei dem Fest in Bild und Ton" berichten.

"Arbeitskreis 3./212": Wegtreten! - Wir rufen zum Protest auf!

Diese historische Geschmacklosigkeit reiht sich ein in eine ambivalente Erinnerungskultur, wie dem schäbigen Umgang der Stadt mit der jüdischen Familie Obermeyer, dem Festhalten an der "Otto-Künne-Promenade" sowie der anhaltenden Tolerierung militanter Neonazis.


Dokumentation: Lippische Landes-Zeitung, 14.02.2013:

Panzergrenadiere reisen fast in Kompaniestärke an / Arbeitskreis plant Fest im Kurpark zum 30-jährigen Bestehen der Patenschaft für Augustdorfer Soldaten

Bad Salzuflen. Am 16. März 1983 hat der Bad Salzufler Rat beschlossen, die Patenschaft für die 3. Kompanie des Augustdorfer Panzergrenadierbataillons 212 zu übernehmen. Am 21. September wurde die Patenschaftsurkunde unterzeichnet. Ziemlich genau 30 Jahre später soll der runde Geburtstag genutzt werden, um ein Fest im Kurpark zu feiern.

Der Termin dafür steht schon fest: Der Arbeitskreis 3./212, der die Patenschaft mit den Soldaten pflegt, hat den 1. September dafür ins Auge gefasst. Ein Sonntag, wie Arbeitskreisvorsitzender und Volkshochschulleiter Franz Meyer sagt, und ein Wochenende mit freiem Eintritt in den Kurpark. Denn das Fest, das auf dem Konzerthallenvorplatz stattfinden soll, richtet sich ausdrücklich an die ganze Bevölkerung. "Die Veranstaltung ist dem Arbeitskreis auch deswegen besonders wichtig, weil die Bundeswehr seit der faktischen Abschaffung der Wehrpflicht nicht mehr so stark wahrgenommen wird", sagt Meyer.

Deshalb werden die Soldaten bei dem Fest fast in Kompaniestärke vertreten sein - 100 bis 140 Panzergrenadiere werden erwartet. Sie stehen für Gespräche mit den Besuchern bereit und informieren darüber, welche Aufgaben sie haben und wie sie ihre gesellschaftliche Rolle definieren.

Bundeswehrangehörige berichten am 1. September

Die Bundeswehrangehörigen waren nach Auskunft des Arbeitskreisvorsitzenden im vergangenen Jahr in Afghanistan im Einsatz. Darüber berichten sie - so der Plan - bei dem Fest in Bild und Ton. Bei der Veranstaltung, für die der Arbeitskreis jetzt bei einer gut besuchten Sitzung Ideen sammelte, wird es voraussichtlich einen Festakt mit Ansprachen von Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf und einem hochrangigen Vertreter der Augustdorfer Kaserne geben. Überdies sind Musikdarbietungen geplant.

Die Patenschaft zwischen der Salzestadt und der dritten Kompanie war vor 30 Jahren ins Leben gerufen worden, um den Kontakt zur Bevölkerung zu stärken. Dieses Ziel habe seit den Veränderungen bei der Wehrpflicht eine "neue Dimension" gewonnen. Gerade jetzt komme es darauf, dass die Bundeswehr als Parlamentsarmee nicht am Rande der Gesellschaft stehe, betont Meyer.

Das 25-jährige Bestehen der Patenschaft war Meyers Angaben zufolge im Jahr 2008 nicht gefeiert worden. Denn damals waren die Augustdorfer Soldaten ebenfalls in Afghanistan.

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- Dienstag, 3. September 2013 um 19.00 Uhr -


Gedenken an Euthanasie und Zwangssterilisierung


Veranstaltungsort:

Gedenk-, Dokumentations-
und Begegnungsstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford

www.zellentrakt.de


Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung ""Herford gehört(e) dem Führer?" - Die Nazifizierung des Alltags im Raum Herford 1933 - 1939" vom 23. März bis 15. Dezember 2013 in der Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte Zellentrakt.

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- Samstag, 7. September 2013 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat - außer August und Dezember - bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 7. September 2013 um 14.00 Uhr -


Antikriegstag 2013: Mahn- und Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung

- www.blumen-fuer-stukenbrock.de


Veranstaltungsort:

Sowjetischer Soldatenfriedhof
Lippstädter Weg
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Ortsteil Stukenbrock-Senne


Ablauf der Gedenkveranstaltung:

14.00 Uhr: Friedhofsführung
15.00 Uhr: Kranzniederlegung und Grußworte

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- Sonntag, 8. September 2013 um 11.00 Uhr -


Öffentliche Führung zum ehemaligen Schießstand der SS in Wewelsburg und anschließend Rundgang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.



Das Kreismuseum Wewelsburg beteiligt sich an dem Tag des offenen Denkmals mit dem Motto "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Sonntag, 8. September 2013 um 15.00 Uhr -


Öffentliche Führung zum ehemaligen Schießstand der SS in Wewelsburg und anschließend Rundgang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.



Das Kreismuseum Wewelsburg beteiligt sich an dem Tag des offenen Denkmals mit dem Motto "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Mittwoch, 11. September 2013 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Oliver Nickel: Siegerjustiz? - Die Internierungslager Eselheide und Staumühle 1945 bis 1947


Veranstaltungsort:

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

www.stalag326.de


Das britische Civil Internment Camp 7 (CIC 7) bestand offiziell vom 1. Oktober 1946 bis zum 31. Dezember 1947 auf dem Gelände des ehemaligen Stalag 326 (VI K). Nachweislich waren 8.885 deutsche Kriegsgefangene und verdächtigte Kriegsverbrecher interniert. Vom CIC 7 aus wurden die Internierten ihren Gerichtsverfahren zugeleitet. Unter ihnen befanden sich auch der Amtschef des Reichssicherheitshauptamtes, der Reichsjustizminister, SS-Angehörige und mehrere Gauleiter.

Oliver Nickel zeichnet die Geschichte des ehemaligen Seuchenlazaretts "Staumühle" und des Internierungslagers "Eselheide" nach und gibt einen Einblick in den Alltag der britischen CIC-Lager "vor der eigenen Haustür".


Der Historiker Oliver Nickel ist Vorsitzender des Fördervereins Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne.

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- Sonntag, 15. September 2013 um 10.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Eröffnung der Sonderausstellung "Anpassung - Überleben - Widerstand. Künstler im Nationalsozialismus"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgsaal
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Ausstellungszeitraum: Vom 15. September bis zum 24. November 2013


Die nationalsozialistischen Machthaber haben nach 1933 fast alle deutschen Künstler, die sich nicht anpassen wollten, verfolgt, ausgestoßen, ins Exil oder in den Freitod getrieben. Ihre Werke wurden aus den Museen verbannt, vernichtet oder ins Ausland verschoben. Den Künstlern dieser Generation gilt die Aufmerksamkeit dieser Ausstellung. Sie geht der Frage nach, wie Künstler während des Nationalsozialismus auf ideologische Beeinflussung, Kunstzensur und Überwachung bis hin zu Arbeits- und Ausstellungsverbot reagierten. Der Kurator der Ausstellung Klaus Kösters wählte ausschließlich Künstler aus, die in Westfalen geboren wurden oder längere Zeit ihres Lebens dort gewohnt haben.


Ausstellung des LWL-Museumsamtes in Kooperation mit den Museen:

Stadtmuseum Münster
Lippisches Landesmuseum Detmold
Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945
Städtische Galerie Iserlohn
Museen der Stadt Lüdenscheid
Kunstmuseum Wilhelm-Morgner-Haus Soest

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- Sonntag, 22. September 2013 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Samstag, 5. Oktober 2013 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat - außer August und Dezember - bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Mittwoch, 23. Oktober 2013 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Brita Heinrichs: "Nazis sind doch ein alter Hut! Wer braucht schon Gedenkstätten(pädagogik)?!" - Erfahrungen aus den Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora


Veranstaltungsort:

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

www.stalag326.de


Eine oder einer redet und der Rest hört zu - so funktioniert Gedenkstättenpädagogik schon lange nicht mehr. Brita Heinrichs, Gedenkstättenpädagogin in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, stellt das moderne Handwerkszeug der Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Arbeit vor.

"Während der Führungen beschreiben wir vor allem die Gegebenheiten, die Abläufe, die Fakten. Um die Motive und Begründungen zu erarbeiten, zu besprechen und zu bewerten brauche ich dann jenseits von Führungen methodisches Rüstzeug. Das gilt auch für die beständigen Bemühungen, die Besucher nicht nur als passive Konsumenten zu sehen, sondern sie "sprechen zu lassen." Die pädagogischen Angebote der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora sollen beispielhaft erläutert werden und können als Diskussionsgrundlage für diese Fragestellungen dienen.

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- Samstag, 2. November 2013 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat - außer August und Dezember - bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

Die Anfang 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoah wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 9. November 2013 um 17.00 Uhr -


Eröffnung der Ausstellung: "Die Juden aus Höxters Dörfern - Leben, Entrechtung, Vernichtung"

- Weitere Informationen folgen


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Ausstellungsdauer: Vom 9. November bis zum 30. November 2013, täglich von 14.00 bis 17 Uhr (außer montags).


In Kooperation mit der Volkshochschule Höxter - Marienmünster: www.vhs-hoexter.de

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- Mittwoch, 13. November 2013 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Victoria Evers: "Opa, was ist das für eine Nummer auf deinem Arm?!" - Spurensuche eines Lebens zwischen Nationalsozialismus und Gegenwart


Veranstaltungsort:

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

www.stalag326.de


"Opa, was ist das für eine Nummer auf deinem Arm?!" Mit dieser Frage der Enkelin geriet der Stein der Spurensuche ins Rollen, wurde mit einer Projektarbeit in der Schule begründet und 10 Jahre später erneut wissenschaftlich erweitert. Spuren eines ehemaligen politischen KZ-Häftlings, der selten über sein Schicksal sprach, das ihn dennoch für sein ganzes Leben geprägt hat, wurden entdeckt, ausgewertet und in Zusammenhang gebracht. Hiermit eröffnet sich der Blick auf ein Schicksal, wie es sicherlich stellvertretend für viele andere stehen kann und dessen Nachwirken noch zwei Generationen später nicht an Relevanz verloren hat.

Das Nachwirken und auch die Wege des Erinnerns innerhalb der Familie stehen genauso im Fokus wie das Schicksal des Großvaters, der als polnischer Widerständler von der Gestapo verhaftet wurde und verschiedene Konzentrationslager durchlaufen musste, bevor er 1945 befreit wurde.


Die Historikerin Victoria Evers ist Museumspädagogin der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945.

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- Mittwoch 4. Dezember 2013 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Norbert Ellermann: Die Reichsarbeitsdienstlager (RAD-Lager) Hövelhof und Wewelsburg


Veranstaltungsort:

Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne
Lippstädter Weg 26a
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

www.stalag326.de


Aus dem gemeinnützigen Freiwilligen Arbeitsdienst (FAD) der Weimarer Republik entstand unter dem nationalsozialistischen Regime ab dem Jahr 1935 ein zunächst für alle jungen Männer (später auch alle jungen Frauen) verpflichtender sechsmonatiger Dienst, der dem Wehrdienst unmittelbar vorausging. Der Reichsarbeitsdienst (RAD) war ein Teil des Wirtschaftssystems, diente vor allem aber der nationalsozialistischen und auch vormilitärischen Erziehung. Zwei der damals in ganz Deutschland errichteten Lager des Reichsarbeitsdienstes befanden sich in Hövelhof und Wewelsburg.

Der illustrierte Vortrag zeichnet mit vielen bislang unbekannten Bildern die Geschichte dieser beiden Lager nach, wobei von den dort untergebrachten so genannten Arbeitsmännern deren Tätigkeiten, der Alltag, die Schulung, die Ausbildung, aber auch die Freizeit im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Nicht zuletzt sollen die Hinterlassenschaften dieser beiden Lager in Form von Relikten im Boden und oberirdischen Funden vorgestellt werden.


Der Historiker Norbert Ellermann ist Museumspädagoge der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945.

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info@hiergeblieben.de

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