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Aktualisiert am Montag, 29. Mai 2017 - Gegenwärtig 20 Termine , 30.05.2017 :

www.hiergeblieben.de: Veranstaltungskalender

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Übersicht Veranstaltungen :


- Mai 2017 -

30.05.2017: Paderborn: Geflüchtete hinter Gittern - Abschiebehaft in Deutschland am Beispiel von Büren
30.05.2017: Detmold: Wach bleiben! - Keine Abschiebungen aus Lippe nach Afghanistan!


- Juni 2017 -

02.06.2017: Porta Westfalica: Gespräch mit Gizella Mann, Überlebende des Holocaust

03.06.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

09.06.2017: Detmold: Führung über den jüdischen Friedhof in Detmold mit Volker Buchholz
09.06.2017: Minden: Andreas Speit: Bürgerliche Scharfmacher - Deutschlands neue rechte Mitte
09.06.2017: Horn-Bad Meinberg: Die Externsteine - Naturdenkmal und völkische Kultstätte

10.06.2017: Bad Nenndorf: 11. Internationales Kulturfest - "Bad Nenndorf ist bunt"

11.06.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

13.06.2017: Minden Rezitation von Texten aus Theresienstadt mit Gregorij von Leitis und Michael Lahr

18.06.2017: Detmold: Auf jüdischen Spuren - Rundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz

25.06.2017: Wewelsburg: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS

27.06.2017: Detmold: Vortrag von Dr. Eva Lettermann: "Onkel Franz doch nicht!"
27.06.2017: Bielefeld: Vortrag von Dr. Matthias Küntzel: Deutschland zwischen Israel und Iran


- Juli 2017 -

01.07.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- August 2017 -

05.08.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- September 2017 -

02.09.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

07.09.2017: Minden: Dr. Daimagüler: Was bedeutet der NSU-Prozess für den Zustand der Gesellschaft?


- Oktober 2017 -

07.10.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins


- November 2017 -

04.11.2017: Höxter: Führung durch das Forum Jacob Pins

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- Dienstag, 30. Mai 2017 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Frank Gockel: Geflüchtete hinter Gittern - Abschiebehaft in Deutschland am Beispiel von Büren


Informationen unter: www.gegenabschiebehaft.de


Veranstaltungsort:

Universität Paderborn
Hörsaal H2
Warburger Straße 100
33098 Paderborn

www.uni-paderborn.de


Referent Frank Gockel, der sich mit dem Verein "Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V." seit mehr als 20 Jahren einsetzt, klärt in seinem für Diskussion und Fragen offenen Vortrag zum Mythos der deutschen "Willkommenskultur" am Beispiel der Abschiebepraxis in der "Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige" (UfA) Büren auf.

In seinem Vortrag spricht er über die Vorgehensweisen der Behörden, die Situation der Geflüchteten sowie die zukünftigen Pläne der Politik hinsichtlich Abschiebehaft. Besonders betont er dabei, dass die Abschiebehaft einen der extremsten Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte von Geflüchteten darstellt, wie durch Freiheitsentziehung, Isolierung und selbst Gesundheitsgefährdungen.

Anschließend zeigt er Möglichkeiten auf, wie auch die Zuhörenden den inhaftierten Geflüchteten in Büren helfen können.


Veranstaltung des Projektbereichs "Eine Welt" der Universität Paderborn.

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- Dienstag, 30. Mai 2017 ab 20.00 Uhr -


Wach bleiben! - Keine Abschiebungen aus Lippe nach Afghanistan!


- Informationen unter: www.wachbleiben.info


Veranstaltungsort:

Versöhnungskirche
Martin-Luther-Straße 39
32756 Detmold


Bündnis ruft zu Mahnwachen auf - erster Termin am 30. / 31. Mai 2017

Zu Mahnwachen aus Anlass möglicher Abschiebungen nach Afghanistan ruft ein Bündnis von mehreren Veranstalterinnen auf. Die erste Mahnwache ist in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2017 in der Versöhnungskirche der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Detmold-West in der Martin-Luther-Straße 39. Beginn ist um 20.00 Uhr mit einem Friedensgebet. Anschließend wird es in der Kirche ein buntes Programm mit Musik, Kultur, Informationen und Imbiss geben. Teilnehmende können jederzeit kommen und gehen.

"Aus humanitären Gründen sprechen wir uns entschieden gegen Abschiebungen in dieses von Anschlägen und Bürgerkrieg erschütterte Land aus", so Dieter Bökemeier, Pfarrer für Flucht und Migration der Lippischen Landeskirche. Mit der Aktion solle gemahnt und Solidarität mit möglicherweise betroffenen Afghaninnen und Afghanen in ganz Deutschland ausgedrückt werden.

Zu der Mahnwache laden neben der Kirchengemeinde das Ökumenische Forum Flüchtlinge in Lippe, die Lippische Landeskirche, der Afghanische Kulturverein Lippe e.V., die Flüchtlingshilfe Lippe e.V. und die Initiative Fluchtpunkt ein.

Weitere Mahnwachen sollen jeweils am Abend vor einer neuen bekannt werdenden Sammelabschiebung aus Deutschland beginnen und bis zum Morgen andauern.

Aktuelle Informationen werden unter www.wachbleiben.info zur Verfügung gestellt. Hier kann sich auch in eine Mailingliste für weitere Termine eintragen werden.

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- Freitag, 2. Juni 2017 um 18.00 Uhr -


Gespräch mit Gizella Mann, Überlebende des Holocaust


Veranstaltungsort:

Forum Schulzentrum Süd
Hoppenstraße 48
32457 Porta Westfalica


Gizella Mann war mit 15 Jahren im Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme an der Porta Westfalica interniert. Die brachliegenden Sandsteinstollen des ehemaligen Steinbruchs an der Porta Westfalica waren im März 1944 seitens des NS-Regimes für die Untertageverlagerung von rüstungswirtschaftlich wichtigen Produktionsanlagen ausgewählt worden. Um die Rüstungsverlagerung zu ermöglichen, mussten die Stollen beiderseits der Weser zum Teil erheblich erweitert und ausgebaut werden. Zusätzlich benötigte man Arbeitskräfte im Bergwerk Kleinenbremen, zur Reparatur von Flugzeugmotoren in einer oberirdisch eingerichteten Werkstatt in Lerbeck sowie in den unterirdisch verbrachten Produktionsanlagen.

Schätzungen zufolge wurden an der Porta Westfalica circa 3.000 KZ-Häftlinge, circa 2.000 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter und circa. 2.500 zivile Arbeiter sowie circa 1.000 Arbeitskräfte im Bergwerk Kleinenbremen beschäftigt. Die Gesamtzahl der an der Porta Westfalica für den Ausbau der Stollen und für die Rüstungsindustrie eingesetzten Arbeitskräfte bewegt sich somit zwischen 6.500 und 8.500 Menschen. Die Häftlinge waren unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen ausgesetzt. Viele der durch Unterernährung und Krankheiten geschwächten Häftlinge starben. Die Zahl der Toten kann nur geschätzt werden.

Gizella Mann, geborene Schöner, wurde 1929 in Czenger, Ungarn geboren. Die Jüdin wurde im April 1944 mit 14 Jahren zusammen mit ihrer Familie in das Ghetto Mateszalka und von dort nach Auschwitz deportiert. Von ihren sechs Geschwistern überlebten ihre drei ältesten Brüder sowie ihre Schwester. Ihre Eltern, die 12- und 13-jährigen Brüder sowie das 22 Monate alte Kind ihrer Schwester wurden ermordet.

Im Oktober 1944 kam Gizella Mann über das Konzentrationslager Neuengamme ins Außenlager in Horneburg. Hier wurden zwischen Oktober 1944 und Februar 1945 Radioröhren für die Phillips-Valvo Röhrenwerke produziert. Im Februar 1945 wurde die Produktion aus Horneburg in die Untertageanlage Stöhr 1 am Jakobsberg verbracht. Die KZ-Insassinnen, unter ihnen auch Gizella Mann, kamen mit der Produktion ebenfalls nach Porta Westfalica. Im Rahmen der Evakuierung der Lager an der Porta Westfalica am 1. April 1945 kam Gizella Mann ins Neuengammer Außenlager Beendorf. Als auch dieses Lager Mitte April 1945 geräumt wurde, brachte die berühmte Bernadotte-Aktion ihr die Freiheit.

1948 wanderte sie zusammen mit ihrem Verlobten, ebenfalls Holocaust-Überlebender, nach Israel aus und von dort 1964 in die USA. Seit 2015 lebt sie wieder in Israel, mittlerweile in Jerusalem. Gizella Mann hat zwei Kinder und fünf Enkelkinder.

Nach 72 Jahren kehrt Gizella Mann nun noch einmal nach Porta Westfalica zurück. Nehmen Sie diese außergewöhnliche Gelegenheit wahr, mit ihr als Zeitzeugin ins Gespräch zu kommen.


Veranstalterinnen: Stadt Porta Westfalica und der Verein KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.:

www.gedenkstaette-porta.de

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- Samstag, 3. Juni 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Freitag, 9. Juni 2017 um 17.00 Uhr -


Führung über den jüdischen Friedhof in Detmold mit Volker Buchholz


Treffpunkt:

Eingang des Friedhofes
Spitzenkamptwete 33
32756 Detmold


- Die männlichen Teilnehmenden denken bitte an eine Kopfbedeckung.


Die Jüdische Gemeinde Detmold besaß vor dem Lemgoer Tor einen Friedhof, der schon 1724 zu klein geworden war und 1726 mit der Erlaubnis des lippischen Grafen vergrößert wurde, indem ein Stück Land dazu gekauft wurde.

1883 wurde dann der Friedhof an der Spitzenkamptwete angelegt. Dieses 1.447 Quadratmeter große Areal mit altem Baubestand und einer Einfriedigung mit Eisentoren dokumentiert als Ruhestätte der jüdischen Detmolder Mitbürgerinnen und Mitbürger die Existenz einer großen Jüdischen Gemeinde in der Stadt.

Der Friedhof ist das letzte bauliche Zeugnis der Jüdischen Gemeinde, deren 1907 erbaute Synagoge am 9. November 1938 zerstört wurde. 162 Jüdinnen und Juden aus Detmold wurden während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umgebracht

Die dicht nebeneinander angeordneten Grabstätten bezeugen mit ihren typischen Grabmonumenten das anspruchsvolle kulturelle Niveau dieser Detmolder Bürger. Darüber hinaus ist dieser jüdische Friedhof geeignet, eine Vorstellung von Bestattungen nach israelitischem Ritus zu vermitteln.


Die Führung wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten:

www.gfcjz-lippe.de


Die Anzahl ist für diese Führung begrenzt. Anmeldungen sind im Büro der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit möglich: Telefon (05231) 29758 (Anrufbeantworter) oder per Mail an gfcjz-lippe@t-online.de.

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- Freitag, 9. Juni 2017 um 18.00 Uhr -


Vortrag von Andreas Speit: Bürgerliche Scharfmacher - Deutschlands neue rechte Mitte


Veranstaltungsort:

Kleines Theater am Weingarten
Königswall 77
32423 Minden


Der Rechtspopulismus ist längst angekommen in unserer Gesellschaft: "Pegida", immer noch montags in Dresden auf den Straßen unterwegs, die "Alternative für Deutschland" (AfD) ist längst in Kommunal- und Länderparlamenten und vielleicht ab dem 24. September 2017 auch im Deutschen Bundestag?

Diese neuen Rechten sind längst eine Bewegung, sie haben eine kollektive Identität, trotz Differenzen und sind durch mobile Netzwerke miteinander verwoben. Sie kommen nicht aus dem Nichts oder vom Rand, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Das ist mit ein Grund dafür, dass sie das "Sag-" und "Wählbare" weit nach rechts verschoben haben.


Andreas Speit, Sozialwissenschaftler, Journalist und Buchautor, arbeitet im Themenfeld extreme Rechte in Deutschland und Europa. Er schreibt regelmäßig in der "Tageszeitung" (taz), "Freitag", "Jungle World", "Der Rechte Rand".


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Minden in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsplan Minden.

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- Freitag, 9. Juni 2017 um 19.00 Uhr -


Zwei Vorträge: Die Externsteine - Naturdenkmal und völkische Kultstätte


Veranstaltungsort:

Schulzentrum Horn-Bad Meinberg
Mensa
Südholzweg 29
32805 Horn-Bad Meinberg


In der Nacht zum 1. Januar 2017 installierten Unbekannte auf den Externsteinen eine Nachbildung (Holzsäule) der in der NS-Zeit verherrlichten Irminsul.

In den Kriegsfarben schwarz-weiß-rot des Deutschen Reiches und des Nationalsozialismus sollte sie völkisches und extrem rechtes Gedankengut an diesem exponierten Ort symbolisieren und verbreiten.

Die Externsteine sind in extrem rechten Kreisen ein Teil der so genannten nationalsozialistischen Germanenkunde und Ankerpunkt völkisch-nationalistischer Thesen. Ihre mystische Erscheinung zieht einen teilweise braunen Aktionismus und Tourismus an, den wissenschaftliche Tatsachen nicht interessieren.

Was es mit den Externsteinen wirklich auf sich hat und was dem aktuellen Stand der Forschung entspricht, darüber möchte die Veranstaltung informieren. Mit Aufklärung und Information soll so der Instrumentalisierung der Externsteine für extrem rechte Inszenierungen begegnet werden.


Als Referenten werden Roland Linde, Historiker und Publizist, und Jan Raabe, Experte zur extremen Rechten und Autor, zu dem Mythos Externsteine aus wissenschaftlicher und politischer Sicht Stellung nehmen.


Veranstaltung des Arbeitskreis gegen Nazis Horn-Bad Meinberg: www.arbeitskreis-gegen-nazis.de

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- Samstag, 10. Juni 2017 von 14.00 bis 22.00 Uhr -


11. Internationales Kulturfest - "Bad Nenndorf ist bunt"


- Informationen unter: www.bad-nenndorf-ist-bunt.com


Veranstaltungsort:

Kurpark
31542 Bad Nenndorf


- Schirmherr: Landrat Jörg Farr


Mit: ... The Batz, Nachbarn musizieren, Bad Nenndorf Boys, Pannonia-Kurorchester, Kinder- und Jugendtanz, Internationale Folklore, Großes Familien- und Kinderprogramm, Informationsstände, Kulinarische Spezialitäten ...


Eine Aktion im Rahmen von "Schaumburg ist bunt":


"Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V."
DGB-Region Niedersachsen-Mitte


Neonazis, Mitglieder extrem rechter Organisationen und deren Anhänger haben zu dieser Veranstaltung keinen Zutritt.

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- Sonntag, 11. Juni 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Dienstag, 13. Juni 2017 um 20.00 Uhr -


"Hass ist ein Mangel an Phantasie: eine literarische Collage - ein Mut machendes Zeugnis":

Rezitation von Texten von Künstlerinnen und Künstlern aus Theresienstadt mit Gregorij von Leitis und Michael Lahr


Veranstaltungsort:

Marienkirche
Stiftstraße 4
32427 Minden

www.marien-minden.de

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- Sonntag, 18. Juni 2016 um 11.00 Uhr -


Auf jüdischen Spuren - Stadtrundgang durch Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz


Treffpunkt:

Rathaus
Marktplatz 5
32756 Detmold


Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch einige der so genannten Judenhäuser, sowie Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.


Gudrun Mitschke-Buchholz ist die Herausgeberin des Werkes "Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold". 2008 veröffentlichte die Detmolder Historikerin zudem den Band "Auf jüdischen Spuren - Zwei Stadtrundgänge durch Detmold", 2013 das Buch "Lebenslängliche Reise: Briefe der jüdischen Familie Herzberg aus Detmold".


Der Rundgang wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. angeboten:

www.gfcjz-lippe.de

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- Sonntag, 25. Juni 2017 um 15.00 Uhr -


Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945: Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"


Veranstaltungsort:

Kreismuseum
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

www.wewelsburg.de


- Treffpunkt ist das Foyer im ehemaligen Wachgebäude der SS auf dem Burgvorplatz.


Die Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" bietet - ausgehend von den Ereignissen 1933 bis 1945 in und um Wewelsburg - eine umfangreiche museale Gesamtdarstellung der Geschichte der SS und ihrer Verbrechen. Während der Führung werden Geschichte und Struktur der SS, ihr Personal und dessen Ideologie und Selbstverständnis sowie die zahlreichen Verbrechen der SS thematisiert.

Das Schicksal der Opfer der SS-Gewalt wird am Beispiel des Konzentrationslagers Niederhagen-Wewelsburg verdeutlicht.

Die Besucherinnen und Besucher werden durch die Ausstellung in den historischen Räumen im ehemaligen Wachgebäude der SS am Burgvorplatz geführt, die auf 850 Quadratmetern über 1.000 Exponate präsentiert. Im Nordturm der Wewelsburg erläutern die Pädagogen die Baugeschichte und Bedeutung zweier in NS-Architektur eingerichteter Räume.

Inhaltlich endet die Ausstellung nicht mit dem Jahr 1945, sondern spannt den Bogen über die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg und die Lebensgeschichten der ehemaligen KZ-Häftlinge bis hin zu heutigen Kontinuitäten und Herausforderungen.

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- Dienstag, 27. Juni 2017 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Dr. Eva Lettermann: "Onkel Franz doch nicht!"

Entscheidungs- und Handlungsspielräume in Lebensgeschichten unterschiedlicher Täter - Historisches Lernen über die Shoa durch die Auseinandersetzung mit individuellem Täterhandeln


Veranstaltungsort:

Haus Münsterberg
Hornsche Straße 38
32756 Detmold


Dr. Eva Lettermann:

Die Detmolder Lehrerin und Fachleiterin für Geschichte trägt Auszüge aus ihrer Dissertation vor, in der sie sich mit unterschiedlichen Täterprofilen auseinandergesetzt hat und den Gründen für diese Unterschiedlichkeit nachgeht. In Kooperation mit der Gedenkstätte Yad Vashem hat sie faszinierende neue Formen des Lernens über diesen dunklen Teil der Geschichte entwickelt.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.:

www.gfcjz-lippe.de

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- Dienstag, 27. Juni 2017 um 20.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Matthias Küntzel: Deutschland zwischen Israel und Iran


Veranstaltungsort:

Ravensberger Spinnerei / Volkshochschule
Ravensberger Park 1
Raum 240
33607 Bielefeld

www.vhs-bielefeld.de


Wie kann es sein, dass Deutschland von allen EU-Staaten die mit Abstand engsten Beziehungen - wirtschaftlich, politisch und kulturell - zu einem Land unterhält, dessen ersten außenpolitisches Ziel darin besteht, den Staat Israel auszulöschen?

"Deutschland und Israel sind immer auf besondere Weise durch die Erinnerung an die Shoa verbunden", versprach Angela Merkel 2008 in ihrer Knesset-Rede.

Ganz anders jedoch der frühere deutsche Botschafter in Teheran, Bernd Erbel: "Es gibt nicht viele Völker, die wie Deutsche und Iraner über Jahrhunderte Freundschaft, Vertrauen und enge Beziehungen entwickelt haben. Dies stellt einen historischen Schatz dar, den es zu bewahren gilt." Die Freundschaftsbekundung erfolgte am 3. Oktober 2011, als Mahmud Ahmadinedschad noch iranischer Präsident war und die Leugnung des Holocaust und die antisemitische Anstachelung auf die Spitze trieb.

Mit Präsident Rohani hat das Regime zwar sein Image verändert, nicht aber seine Politik. So kamen während des letzten Gaza-Kriegs die lautstärksten Anfeuerungsrufe für die Hamas aus Teheran.

Warum also hält Deutschland seine Beziehungen mit dem Land, das Israel liquidieren will, weiter aufrecht statt sie zu überdenken oder gar abzubrechen? Diesen Fragen geht Matthias Küntzel in seinem Vortrag nach.


Dr. Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Publizist. Er wirkte von 1984 bis 1988 als Nonproliferations- und Atomexperte der Bundestagsfraktion der Grünen und promovierte über den Atomwaffensperrvertrag und die nukleare Option. In den letzten zehn Jahren publizierte er mehrere Bücher über den Iran und die deutsch-iranischen Beziehungen auf Englisch, Farsi und Deutsch. Er ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sowie Mitglied im Advisory Board der amerikanischen Organisation "United Against Nuclear Iran" (UANI).


Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. - Arbeitsgemeinschaft Bielefeld.

www.dig-bielefeld.de

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- Samstag, 1. Juli 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 5. August 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 2. September 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Mittwoch, 7. September 2017 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Dr. Mehmet Daimagüler: Was bedeutet der NSU-Prozess für den Zustand unserer Gesellschaft?


Veranstaltungsort:

Kleines Theater am Weingarten
Königswall 97
32423 Minden


Mehmet Daimagüler, Sohn türkischer Einwanderer, wird 1968 in Siegen geboren, studiert zunächst Jura in Bonn, später Volkswirtschaft und Philosophie an den US-Universitäten Harvard und Yale. Er tritt in die FDP ein und gehört von 1997 bis 2005 dem Bundesvorstand an. Mit dem Grünen Cem Özdemir wohnt er eine Zeit lang in einer Wohngemeinschaft. 2007 verlässt er nach seinen Auslandsaufenthalten die Partei und beendet seine politische Karriere.

Daimagüler lebt und arbeitet als Anwalt in Berlin. In seinem 2011 erschienenen Buch "Kein schönes Land in dieser Zeit" beschreibt er "Das Märchen von der gescheiterten Integration".

Mittelständische Unternehmen in Rechtsstreitigkeiten zu vertreten ist eigentlich sein Metier. Dann kommen zwei Frauen auf ihn zu, eine aus Hessen, eine aus dem Ruhrgebiet. Männliche Angehörige von ihnen sind vom "Nationalsozialistischen Untergrund" (SU) ermordet worden. Er nimmt das Mandat an. Am 17. April 2013 beginnt seine Arbeit im Prozess am Oberlandesgericht München als Vertreter der Nebenklägerinnen.

Was bedeutet der NSU-Prozess für den Zustand unserer Gesellschaft? Mehmet Daimagüler hat uns viel zu erzählen.


Eine Veranstaltung der Volkshochschule Minden in Kooperation mit dem Lokalen Aktionsplan Minden:

www.lap-minden.de

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- Samstag, 7. Oktober 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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- Samstag, 4. November 2017 um 11.00 Uhr -


Führung durch das Forum Jacob Pins


Veranstaltungsort:

Forum Jacob Pins im Adelshof
Westerbachstraße 35 - 37
37671 Höxter

www.jacob-pins.de


Einmal im Monat bietet das Forum Jacob Pins eine Führung durch die Räume und die Ausstellung im Adelshof an. Jeweils am ersten Samstag eines Monats um elf Uhr startet die Führung, die über Jacob Pins, seine Kunst, das Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Höxter und die Geschichte des Adelshofes informiert. Es wird auch ein Filmporträt des israelischen Fernsehens über Jacob Pins angeboten.


Jacob Pins

Der jüdische Maler und Grafiker Jacob Pins wurde am 17. Januar 1917 in Höxter geboren. Er floh vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Palästina. Seinen Eltern gelang die Ausreise nicht, sie wurden 1941 ins Ghetto Riga deportiert und später vergast. Jacob Pins hatte schon 1959 erstmals seine Heimatstadt wieder besucht und stiftete ihr 2003 einen umfangreichen künstlerischen Nachlass. Im September 2003 wurde ihm für sein Versöhnungswerk die Ehrenbürgerschaft der Stadt Höxter verliehen. Jacob Pins starb am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.


Jacob Pins Gesellschaft

Die im Jahr 2003 gegründete Jacob Pins Gesellschaft - Kunstverein Höxter e.V. verwaltet die Hunderte von Werken umfassende Stiftung und hat sich zum Ziel gesetzt, neben der Dokumentation und Vermittlung des künstlerischen Schaffens von Jacob Pins auch ausgewählten zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Prägung ein Ausstellungsforum zu bieten.

Mit der Verwaltung der Stiftung übernimmt die Jacob Pins Gesellschaft zugleich die Verpflichtung, das Andenken an die Eltern Dr. Leo Pins und Ida Pins und an alle Jüdinnen und Juden aus Höxter, die Opfer der Shoa wurden, zu bewahren, zu dokumentieren und durch eine ständige Ausstellung wach zu halten.


Monographie über Jacob Pins

Die Monographie "Jacob Pins - Künstler Sammler Freund" von Christine Longère und Dr. Manfred Strecker kann über den Buchhandel oder bei der Jacob Pins Gesellschaft bezogen werden.

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