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Radio Gütersloh , 18.01.2006 :

(Gütersloh) Abschiebung: Kreis wehrt sich gegen Vorwürfe

Nach der spektakulären Abschiebung einer georgischen Familie aus Neuenkirchen wehrt sich der Kreis Gütersloh gegen die Vorwürfe eines Arztes. Der Arzt des georgischen Familienvaters warf dem Kreis Gütersloh bei der Abschiebung unmenschliches Vorgehen vor. Die Vorwürfe will der Kreis Gütersloh nicht auf sich sitzen lassen und kündigte rechtliche Schritte gegen den Arzt an. Man habe schon mit dem Arbeitgeber des Mediziners gesprochen, so Carola Adenauer vom Kreis Gütersloh. Der Arzt sei schon früher bei mehreren Abschiebefällen in ähnlicher Form aufgefallen. Der Arzt behauptet, die Frau aus Neuenkirchen sei bei dem Zugriff des Spezialeinsatzkommandos in dem Asylbewerberheim an der Blütenstraße verletzt worden. Carola Adenauer betonte, dass vier Ärzte und der Flughafenseelsorger die Reisefähigkeit der Familie attestiert haben. Damit habe man sich schon vorher abgesichert um Vorwürfen aus dem Weg zu gehen.


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