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Mephisto 97.6 , 05.01.2006 :

LMBV lässt Kaufvertrag für Bornaer Gedenkstätte prüfen

In der Diskussion um eine rechtsextremistische Gedenkstätte in Borna lässt der Verkäufer des Grundstücks jetzt den Kaufvertrag überprüfen.

Der Verkäufer ist die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltung (LMBV). Ein Sprecher sagte, die LMBV will dazu beitragen, zu vermeiden, dass ein Rechtsextremen-Zentrum in Borna gebaut wird. Deshalb lässt die LMBV durch Leipziger Anwälte prüfen, ob man den Kaufvertrag für das Grundstück zurücknehmen kann. Das sei aber nicht einfach, weil das Grundstück an den Initiator der Gedenkstätte versteigert wurde. Der soll enge Kontakte zur rechtsradikalen Szene haben. Deshalb versuchen Bürger, Politik und Kirchen in der Region die Gedenkstätte zu verhindern. Unterdessen überprüft auch die Stadt Borna, ob die Baugenehmigung für die Stätte aufgehoben werden kann.


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