|
www.hiergeblieben.de ,
21.12.2005 :
Übersicht
Veröffentlichungen am 21.12.2005:
01.) Jungle World:
Reges Vereinsleben / Der Verein "Gedächtnisstätte" will im sächsischen Borna eine Gedenkstätte errichten / Unter seinen Mitgliedern sind Rechtsextreme aus dem Umfeld des "Collegium Humanum"
02.) Neues Deutschland:
Bauantrag ließ niemand stutzen / Kein Pilgerort: Das sächsische Borna versucht eine rechte Gedenkstätte wieder loszuwerden
03.) Leipziger Volkszeitung:
"Ich lasse Borna nicht braun werden"
04.) Leipziger Volkszeitung:
(Borna) "Ohne Öffentlichkeit kein Widerstand"
05.) WebWecker Bielefeld:
(Bielefeld) "Hexenjagd" gegen Neonazi?
06.) Queerphil:
(Bielefeld) Adventsingen besonderer Art
07.) die tageszeitung:
Bornas aufgeschreckte Ahnungslose / Würdenträger der sächsischen Stadt demonstrieren Entschlossenheit gegen Rechtsextreme und ihr Kriegsopferkreuz
Nachrichten zu Migration / Rassismus vom 21.12.2005:
01.) Über 350 Flüchtlinge auf Lampedusa gelandet
(espace.ch)
02.) Abschiebungen nach Togo lösen Proteste aus
(Frankfurter Rundschau)
01.) Über 350 Flüchtlinge auf Lampedusa gelandet
Auf der süditalienischen Insel Lampedusa sind über 350 Flüchtlinge gelandet. Zwei Boote mit 180 und 177 illegalen Einwanderern erreichten die Küste mit wenigen Stunden Abstand.
Zudem seien zwei weitere Boote in Küstennähe gesichtet wurden, berichteten italienische Medien. Die Flüchtlinge wurden vorübergehend in das Aufnahmezentrum der Insel gebracht. Dieses ist jedoch für maximal 190 Einwanderer eingerichtet.
Seit mehreren Wochen waren keine Flüchtlingsboote mehr in Italien angekommen. Die meisten Immigranten starten von Nordafrika aus ihre gefährliche Fahrt über das Mittelmeer. Erst im November war ein Holzboot mit über 200 Menschen an Bord vor Sizilien in stürmischer See gesunken. Dabei kamen mindestens 24 Menschen ums Leben.
Jedoch werden zahlreiche Immigranten auf Anweisung des Innenministeriums umgehend wieder nach Libyen ausgeflogen. Innenminister Giuseppe Pisanu hatte diese viel kritisierte Abschiebepraxis eingeführt, um der enormen Migrationswelle zu begegnen.
Quelle: espace.ch
02.) Abschiebungen nach Togo lösen Proteste aus
Schwerin. Flüchtlingsinitiativen haben am Dienstag vor dem Schweriner Innenministerium mit Transparenten, Trompetenmusik, Sprechchören und Trauerflor gegen die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Togo demonstriert. Zudem übergaben sie rund 350 Protestunterschriften an Vertreter des Ministeriums.
Nach Angaben der Antirassistischen Initiative Rostock sind seit vergangenem August mindestens fünf Togolesen aus Mecklenburg-Vorpommern abgeschoben worden. Das Innenministerium teilte auf Anfrage mit, dass sich drei junge, ledige und kinderlose Flüchtlinge, die am Dienstag abgeschoben werden sollten, der Abschiebung entzogen hätten. Sie seien nicht wie gefordert in der Gemeinschaftsunterkunft erschienen. Ihnen drohe nun Abschiebehaft.
Die Vorsitzende des Flüchtlingsrates Mecklenburg-Vorpommern, Hanni Gruttmann, sagte, die Lage in Togo sei gefährlich. Es sei zu befürchten, dass die Rückkehrenden am Flughafen verhaftet würden.
info@hiergeblieben.de
|