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www.hiergeblieben.de , 14.11.2005 :

Übersicht

Veröffentlichungen am 14.11.2005:


01.) Vlothoer Zeitung / Westfalen-Blatt:
Hoffnung auf eine friedliche Zukunft / Würdevolle Gedenkfeier zum Volkstrauertag mit 300 Bad Oeynhausenern

02.) Deister- und Weserzeitung:
(Hameln) Gemeinsames Erinnern als Friedensstifter / Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag / OB fordert zu Achtung vor allen Menschen auf

03.) Deister- und Weserzeitung:
(Bad Pyrmont) "Der Volkstrauertag ist kein Tag der Heldenverehrung" / Eindringliche Worte zur Feierstunde in der Schlossstraße

04.) Deister- und Weserzeitung:
(Bodenwerder) Mahnendes Gedenken / Zahlreiche Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag

05.) Schaumburger Zeitung:
"Totengedenken ist kein 'totes Gedenken'" / Kranzniederlegungen zum Volkstrauertag bei zentraler Gedenkfeier in Rinteln und in Bückeburg

06.) Herforder Kreisanzeiger / Neue Westfälische:
(Herford) "Ohne Erinnerung gibt es keine gemeinsame friedliche Zukunft" / Gehaltvolle Feierstunde zum Volkstrauertag: Bürgermeister Bruno Wollbrink mahnte, keinen Schluss-Strich zu ziehen

07.) Vlothoer Anzeiger:
Auf den Spuren von 41 Opfern des Holocaust / Bündnis gegen das Collegium Humanum veranstaltet Erinnerungsgang zu Orten jüdischer Geschichte Vlothos

08.) Vlothoer Anzeiger:
(Vlotho) Trauer in der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft / Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Ehrenmal an der Burgstraße / Zahlreiche Abordnungen vertreten




Nachrichten zu Migration / Rassismus vom 14.11.2005:


01.) Österreich / Deutlicher Rückgang bei Asylanträgen
(Kurier Online)




01.) Österreich / Deutlicher Rückgang bei Asylanträgen

Die Zahl der Asylanträge ist in den ersten zehn Monaten 2005 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 15 Prozent gesunken. 17.730 Ausländer suchten von Jänner bis Oktober um Asyl an, im Vorjahr waren es noch 20.856 gewesen. Dies geht aus jüngsten Daten des Innenministeriums hervor. Gegenüber dem Jahr 2002 gab es sogar einen Rückgang um fast 46 Prozent (von 32.563). Die Monatsentwicklung ist im laufenden Jahr allerdings keineswegs einheitlich. So hatte es im April ein Minus von 45,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2004 gegeben, im Mai dagegen ein Plus von knapp 25 Prozent.

Doppelt so viele Männer

Nach Geschlechtern verteilt liegen die Männer mit 12.593 in den ersten zehn Monaten klar vor den Frauen (5.137). Die meisten Asylanträge wurden aus der Russischen Föderation verzeichnet (3.496), gefolgt von Serbien und Montenegro (3.345). An dritter Stelle liegen Asylwerber aus Indien (1.102), gefolgt von der Türkei (880), Moldawien (824) und Georgien (799). Flüchtlinge aus Afghanistan liegen mit 720 an siebenter Stelle der Länderstatistik. Am Ende der Tabelle liegen mit je einem Asylantrag Äquatorialguinea, Bolivien, Burkina Faso, Deutschland, Dominikanische Republik, Irland, Mexiko, Philippinen, Schweiz, Südafrika, Tansania und die USA.

In Traiskirchen ist von der Entwicklung wenig zu bemerken: Es seien "alle am Limit", sagte SP-Bürgermeister Fritz Knotzer am Montag unter Hinweis darauf, dass sich im Flüchtlingslager der Stadt wieder 1.300 bis 1.400 Menschen befänden. "Seit etwa einem Monat" sei ein starker Anstieg zu verzeichnen. Knotzer forderte die Einrichtung weiterer Erstaufnahmestellen "im Osten und im Westen". Im Sommer sei die Lage mit 500 bis 700 Flüchtlingen "akzeptabel" gewesen. Jetzt käme es im Lager wieder zu Konflikten, so Knotzer. Probleme bereite etwa die Essensausgabe, zumal im Speisesaal nur 150 Personen Platz fänden.

Ungleiche Verteilung

Laut Innenministerium beträgt die aktuelle Zahl der Flüchtlinge im Lager etwa 1.250. Zur Forderung nach mehr Erstaufnahmestellen merkte Johannes Rauch, Sprecher von Ressortchefin Liese Prokop an, dass zunächst die Auswirkungen des neuen Asylgesetzes abzuwarten seien. Es sei auch das Interesse des Ministeriums, den Belag in Traiskirchen so niedrig wie möglich zu halten. Das funktioniere aber nur, "wenn die Länder solidarisch sind" und Flüchtlinge "in Betreuung übernehmen". Derzeit halten sich nur Wien, Niederösterreich und Oberösterreich an die in der Grundversorgung zwischen Bund und Ländern vereinbarte Quote.

Quelle: Kurier Online







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