Nachrichten ,
18.02.2025 :
Tages-Chronologie von Dienstag, 18. Februar 2025
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Pressespiegel überregional
Belltower.News, 18.02.2025:
Wahlkampf digital / Schein und Sein - Von Livestreams, Rage Bait und Künstlicher Intelligenz
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Dienstag, 18. Februar 2025
In der zweiten Februarwoche 2025 befassten sich Schülerinnen, Schüler vom Grabbe-Gymnasium Detmold (Israel-AG) mit dem Juden Fritz Herzberg, ein Schüler aus Detmold, welcher in der NS-Zeit fliehen musste.
www.lippischer-heimatladen.de/Lebenslaengliche-Reise-Briefe-der-juedischen-Familie-Herzberg-aus-Detmold-1939-1946/1219
Am 18. Februar 2025 fand in Paderborn-Sennelager die "Schilder-Aktion", das Motto: "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!", mit 8 Teilnehmenden um Gerd Ulrich, sowie Siegfried Meier statt.
Für den 18. Februar 2025 kündigte der Neonazi Gerd Ulrich von 16.00 bis 17.00 Uhr eine "Schilder-Aktion" mit dem Motto "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!" in Paderborn-Sennelager an.
Am 17. Februar 2025 kündigte der Neonazi Gerd Ulrich für den 18. Februar 2025 von 16.00 bis 17.00 Uhr, eine "Schilder-Aktion" - "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!" -, in Sennelager an.
www.buendnisdemokratietoleranz.wordpress.com
www.bgr-paderborn.de
www.vielfalt-lieben.de
www.hiergeblieben.de
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Lippische Landeskirche, 18.02.2025:
Pressemitteilung / Zeichen gegen das Vergessen
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Lippische Landeskirche, 18.02.2025:
Pressemitteilung / Zeichen gegen das Vergessen
Schülerinnen und Schüler erinnern an Fritz Herzberg
Detmold. Eine Woche lang beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Israel-AG des Grabbe-Gymnasiums intensiv mit dem Leben von Fritz Herzberg, einem ehemaligen Schüler aus Detmold. Auf Grund seiner jüdischen Herkunft musste er während der NS-Zeit Deutschland verlassen. Sein Vater und seine Großmutter starben in Theresienstadt, seine Mutter und Schwester wurden in Auschwitz ermordet.
Geleitet wurde das Projekt des Schulreferates der Lippischen Landeskirche von der Theaterpädagogin Bettina Frank. Sie ermöglichte durch theaterpädagogische Methoden einen besonderen Zugang zur Thematik: "Die Entwicklungen der letzten Monate zeigen deutlich, wie wichtig es ist, jungen Menschen die Verbrechen des NS-Terror-Regimes nahezubringen. Theater hat dabei eine besondere Kraft: Es verwandelt Gedanken in Bilder und ermöglicht eine aktive Auseinandersetzung - sowohl für die Spielenden als auch für das Publikum", erklärt Bettina Frank.
Unterstützt wurde das Projekt von der Historikerin Gudrun Mitschke-Buchholz sowie den Lehrkräften Elisabeth Hecker und Jan-Christian Ritz. Eine besondere Bereicherung war die Begleitung durch Joanne Herzberg, Tochter von Fritz Herzberg. Ihre persönlichen Einblicke verliehen der Auseinandersetzung zusätzliche Tiefe. Bei der Aufführung zeigten sich Eltern, Lehrer und Mitschüler beeindruckt von dem, was erarbeitet worden war.
Andreas Mattke, Landespfarrer für Kirche und Schule, betonte die Bedeutung solcher Initiativen: "Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll an das Leben von Fritz Herzberg erinnert. Dieses Projekt zeigt, wohin Rassismus, Antisemitismus und menschenverachtende Ideologien führen können. Erinnerung ist kein Selbstzweck - sie ist eine Verpflichtung, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt."
Mit diesem Projekt setzten die Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen. Es war nicht nur eine historische Auseinandersetzung, sondern auch ein aktueller Appell für eine Gesellschaft, in der niemand ausgegrenzt wird.
Bildunterschrift: Schülerinnen und Schüler erarbeiteten Theaterszenen zum Leben des Detmolders Fritz Herzberg. Links im Bild dessen Tochter, Joanne Herzberg.
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