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Nachrichten , 21.10.2024 :

Tages-Chronologie von Montag, 21. Oktober 2024

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Pressespiegel überregional


Neue Zürcher Zeitung Online, 21.10.2024:
Rechte Poster Boys und militante "Heil Hitler"-Rocker: So tickt die rechtsextreme Szene in der Schweiz

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Montag, 21. Oktober 2024


Am 9. November 2024, 18.00 Uhr, findet auf dem jüdischen Friedhof in Lage eine Gedenken für die Opfer des Holocaust, sowie anschließend ein Vortrag zur Geschichte der (jüdischen) Familie Hammerschlag statt.

Mutmaßlich in der Nacht zum 20. Oktober 2024 wurde bei der Hofsynagoge in Detmold - die sich im Besitz von Szene-Anwalt Hendrik Schnelle befindet - die Holztür erneut zerstört (zuvor am 25. September 2024).

In der Nacht auf den 27. September 2024 wurden bei der Hofsynagoge in Detmold, die sich im Besitz des Szene-Anwalts Hendrik Schnelle befindet, fast alle Scheiben des denkmalgeschützten Bauwerkes zerstört.

Am 25. September 2024 (in der Abendzeit) wurde bei der Hofsynagoge in Detmold, die sich im Besitz des Szene-Anwalts Hendrik Schnelle befindet, die Kassette der Holztür - mutmaßlich mit einem Tritt - zerstört.

Am 19. September 2024 bestimmte das OVG für das Land NRW, dass Szene-Anwalt Hendrik Schnelle - als Eigentümer der Detmolder Hofsynagoge - keine Genehmigung für deren Beseitigung beanspruchen kann.

Am 19. September 2024 verhandelte das Oberverwaltungsgericht (OVG) NRW die Klage vom Szene-Anwalt Hendrik Schnelle auf Erteilung einer baurechtlichen Abbruchgenehmigung für die Hofsynagoge in Detmold.

Am 21. Oktober 2024 fand in Detmold der 148. "Spaziergang" mit 14 Anwesenden - Neonazis Gerd Ulrich, Burkhart Weecke; "AfD": Viktor Hübner, Simon Niederleig, Rolf-Arno Maertzke und Jürgen Alhäuser - statt.


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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Lippische Landes-Zeitung, 21.10.2024:
Gedenken auf dem Friedhof

Lippische Landes-Zeitung Online, 21.10.2024:
Nach erneuter Sachbeschädigung: Bürger halten Mahnwache vor Detmolder Hofsynagoge ab

Rheinische Post Online, 21.10.2024:
Polizeieinsatz an der Hofsynagoge in Detmold - Tür komplett zerstört

WDR-Nachrichten aus Westfalen-Lippe, 21.10.2024:
Erneuter Anschlag auf Hofsynagoge in Detmold?

Lippische Landes-Zeitung, 21.10.2024:
Erneuter Polizeieinsatz an der Hofsynagoge

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Lippische Landes-Zeitung, 21.10.2024:

Gedenken auf dem Friedhof

Lage. In Erinnerung an die Reichspogromnacht von 1938 findet am Samstag, 9. November, um 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem jüdischen Friedhof an der Flurstraße in Lage statt. Im Anschluss hält der frühere Pastor Martin Hankemeier in der Alten Schmiede einen Vortrag über die Geschichte der jüdischen Lagenser Familie Hammerschlag.

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Lippische Landes-Zeitung Online, 21.10.2024:

Nach erneuter Sachbeschädigung: Bürger halten Mahnwache vor Detmolder Hofsynagoge ab

21.10.2024 - 19.13 Uhr

Raphael Bartling

Detmold. An der Hofsynagoge in der Bruchmauerstraße in Detmold hat am Montagabend eine stille Mahnwache stattgefunden. Rund 40 Menschen versammelten sich vor dem denkmalgeschützten Gebäude, um ein Zeichen für dessen Erhalt zu setzen. Wortbeiträge oder Parolen waren nicht zu hören. Einige der Teilnehmer trugen ein großes weißes Banner mit der Aufschrift "Für den Erhalt der Hofsynagoge in Detmold" zur Schau, um ihren Wunsch nach dem Erhalt des Denkmals zu unterstreichen. Die stille Mahnwache wurde von Bürgern in Absprache mit der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold infolge wiederholter Sachbeschädigung organisiert. Auch Vertreter der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe waren dabei.

Am Sonntag rückte die Polizei an der Hofsynagoge an, nachdem ihr eine zerstörte Eingangstür gemeldet worden war. In den vergangenen Jahren stand die Hofsynagoge immer wieder im Fokus von Debatten um dessen Restaurierung und Nutzung. Das Gebäude aus dem Jahr 1633 steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Der Eigentümer des Gebäudes, Rechtsanwalt Hendrik Schnelle aus Detmold, will das Gebäude seit Jahren abreißen und dort einen Parkplatz errichten. Es gab bereits mehrere Gerichtsverfahren.

Bildunterschrift: Etwa 40 Personen haben sich am Montagabend zu einer stillen Mahnwache an der ehemaligen Hofsynagoge in Detmold zusammengefunden.

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Rheinische Post Online, 21.10.2024:

Polizeieinsatz an der Hofsynagoge in Detmold - Tür komplett zerstört

21.10.2024 - 16.08 Uhr

Staatsschutz ermittelt

Detmold. An einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude in Detmold ist es am Wochenende zu einer Sachbeschädigung gekommen. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Die Polizei ermittelt nach einer Sachbeschädigung an der unter Denkmalschutz stehenden Hofsynagoge in Detmold. Der Schaden an der Eingangstür sei am Sonntag (20. Oktober) entdeckt worden, hieß es von der Polizei. Nach Informationen der "Lippischen Landes-Zeitung" ist die Tür komplett zerstört worden. Der Staatsschutz der Bielefelder Polizei ermittelt, da ein antisemitischer Hintergrund in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden könne. Nach Angaben einer Polizeisprecherin war es bereits in den vergangenen Wochen an der alten Hofsynagoge und im Umfeld zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen.

Die Synagoge aus dem Jahr 1633 steht unter Denkmalschutz. Erst im September hatte das Oberverwaltungsgericht in Münster den Status bestätigt und eine Abrissgenehmigung abgelehnt. Das Urteil ist aber bisher nicht rechtskräftig.

Der Besitzer des Gebäudes, ein von der rechten Szene frequentierter Strafverteidiger, will die Synagoge, die eine der ältesten in Norddeutschland ist, abreißen lassen, um auf dem Gelände Parkplätze für seine Mandanten bauen zulassen. Der Anwalt legte nach Angaben des OVG Beschwerde dagegen ein, dass eine Revision gegen das Urteil nicht zugelassen wurde. Sollte er damit Erfolg haben, würde sich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit dem Streit beschäftigen.

Der Anwalt erklärte im Sommer gegenüber unserer Redaktion, er halte weiter an den Plänen fest, das Haus abzureißen und dort Parkplätze zu errichten. Gespräche mit der Stadt über deren Kaufinteresse gebe es nicht. Auf die Frage, wie er einen möglichen Imageschaden bewerte, den ein Abriss vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und der damit einhergehenden Verantwortung hervorrufen könnte, schrieb er lediglich: "Alberne Fragen beantworte ich nicht." Die Zuschreibung, er tummele sich seit mindestens zwei Jahrzehnten in der rechten Szene, bezeichnete er als objektiv falsch. Der Strafverteidiger hatte in der Vergangenheit bekannte Rechtsextreme, darunter eine Kontaktperson zur NSU-Terroristin Beate Zschäpe, verteidigt.

Bei der Polizei wurde als Reaktion auf die Sachbeschädigung für den Abend eine Mahnwache mit 50 Teilnehmenden vor der Synagoge angemeldet. Auch die Jüdische Gemeinde Herford-Detmold unterstützt das Vorhaben. (dw/dpa)

Bildunterschrift: Blick auf die Hofsynagoge in Detmold.

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WDR-Nachrichten aus Westfalen-Lippe, 21.10.2024:

Erneuter Anschlag auf Hofsynagoge in Detmold?

21.10.2024 - 07.56 Uhr

Erneut haben offenbar Unbekannte am Wochenende die Tür der alten Hofsynagoge in Detmold zerstört. Die Polizei bestätigt lediglich einen Einsatz.

Einzelheiten will die Polizei bislang nicht nennen. Der Vandalismus ist Sonntagmorgen entdeckt worden. Da ein antisemitischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, befasst sich der Staatsschutz in Bielefeld mit dem Fall.

Zerstörte Eingangstür

Auf Bildern, die dem WDR vorliegen, ist eine komplett zerstörte Eingangstür zu sehen. Inzwischen wurde sie mit einer Holzplatte notdürftig verschlossen. Bereits Ende September waren Türen und Fenster des historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes in Detmold zerstört worden.

Gericht verbietet Abriss

Schon lange gibt es einen juristischen Streit um das Gebäude. Der Eigentümer will es abreißen lassen, um dort Parkplätze für seine Kanzlei zu bauen. Das hatte ihm das Oberverwaltungsgericht in Münster im September aber verboten.

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Lippische Landes-Zeitung, 21.10.2024:

Erneuter Polizeieinsatz an der Hofsynagoge

Detmold (seh). Wieder ist es an der baufälligen Hofsynagoge in der Bruchmauerstraße 37 zu einer Sachbeschädigung gekommen. Der Schaden wurde gestern entdeckt und bei der Polizei angezeigt. Die Ermittlungen sind aber mittlerweile an den Staatsschutz in Bielefeld abgegeben worden, weil erneut ein antisemitischer Hintergrund für die Taten nicht ausgeschlossen werden kann. Wann genau der Vandalismus sich ereignet hat, wie hoch der entstandene Sachschaden ist, und ob es bereits Verdächtige gibt, muss bei den Ermittlungen der kommenden Tage geklärt werden.

Bereits Ende September waren dort in zwei aufeinanderfolgenden Nächten Türen und Fenster des Gebäudes zerstört worden. Ein 33-jähriger Detmolder war von der Polizei in Tatortnähe angetroffen worden. Der Mann soll psychische Auffälligkeiten aufgewiesen haben. Ob der 33-Jährige auch für die erneuten Taten vom Wochenende verantwortlich sein könnte, ist unklar.

Als Reaktion auf den erneuten Vandalismus soll es am heutigen Montag eine stille Mahnwache geben. Die Versammlung sei angemeldet, heißt es von den Veranstaltern. Sie findet in der Zeit von 17.30 bis 17.45 Uhr statt.

Bildunterschrift: Der Staatsschutz ermittelt nun.

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