|
Nachrichten ,
15.10.2024 :
Tages-Chronologie von Dienstag, 15. Oktober 2024
_______________________________________________
Pressespiegel überregional
Zeit Online, 15.10.2024:
Ein Verbot der AfD ist überfällig
Jüdische Allgemeine Online, 15.10.2024:
Fachtagung / Jüdische Schüler geben sich oft nicht als solche zu erkennen
MiGAZIN, 15.10.2024:
Sachsen-Anhalt / Mehrere Fälle von Rassismus-Chat bei Polizei nicht entschieden
_______________________________________________
www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Dienstag, 15. Oktober 2024
Am 10. Oktober 2024 referierte der Journalist Andreas Speit in Lage, auf Einladung von Lagenser Bündnis gegen Rechts, DGB, ver.di über extrem rechtes Gedankengut und seine Wirkung auf unser Gemeinwesen.
Am 14. Oktober 2024 referierte Jonathan Sachse - Mitbegründer des Recherchenetzwerks "Correctiv" - auf Einladung von VHS / "Lippische Landes-Zeitung" in Detmold - wie investigativer Journalismus funktioniert.
Am 15. Oktober 2024 fand in Sennelager, mit 9 Personen: Neonazi Gerd Ulrich; Simon Niederleig / Jürgen Alhäuser ("AfD") wie Kornelius Langlitz ("die Basis"), die "Schilder-Aktion" für "Frieden mit Russland" statt.
Für den 15. Oktober 2024, 16.00 bis 17.00 Uhr, hatte der Neonazi Gerd Ulrich eine "Schilder-Aktion" - mit dem alten Motto: "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!" - in Sennelager beworben.
Am 13. Oktober 2024 bewarb der Neonazi Gerd Ulrich am 15. Oktober 2024 von 16.00 bis 17.00 Uhr, eine "Schilder-Aktion", das Motto: "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!", in Sennelager.
www.ostwestfalen-lippe.verdi.de/vor-ort/regionalvorstand-lippe
www.correctiv.org
www.vielfalt-lieben.de
www.hiergeblieben.de
_______________________________________________
Artikel-Einträge in der Datenbank:
Lippische Landes-Zeitung, 15.10.2024:
Referent warnt vor Erstarken der AfD
Lippische Landes-Zeitung, 15.10.2024:
Correctiv-Gründer zu Gast beim "Machtwächter"-Talk der LZ
_______________________________________________
Lippische Landes-Zeitung, 15.10.2024:
Referent warnt vor Erstarken der AfD
Der Journalist und Publizist Andreas Speit spricht im Bürgerhaus über rechtsextremes Gedankengut
Lage. Selten hat ein Vortrag so viele interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer angesprochen. Andreas Speit referierte im Bürgerhaus über extrem rechtes Gedankengut. Der bekannte Journalist und Publizist war auf Einladung des DGB-Kreisverbandes Lippe, ver.di Lippe und des Lagenser Bündnisses gegen Rechts nach Lage gekommen, wie es in einer Pressemitteilung der Organisatoren heißt.
So stellt sich die AfD laut Speit als Partei der Arbeitenden dar, die "denen da oben" gegenübersteht. Bei Befragungen zeigten Wähler sich überzeugt, dass die AfD für soziale Gerechtigkeit sorgen wolle, obwohl sich dazu in der Programmatik der AfD nichts finde.
An dieser Stelle kritisiert der Journalist die demokratischen Parteien. Sie müssten endlich die richtigen Themen ansprechen, nämlich sozialpolitische Themen, statt Ressentiments gegen Minderheiten zu schüren. Letzteres führe nur dazu, dass immer mehr Menschen sich von der AfD emotional abgeholt fühlten.
Der Referent zeigte, wie die AfD Soziale Medien nutzt, um ganz unterschwellig ihre Botschaften zu platzieren. "Alice Weidel redet im Bundestag für TikTok. Sie benutzt das Parlament als Bühne", so Speit.
Neben dem Einfluss, den Soziale Medien auf das Wahlverhalten von Jungwählern habe, solle der Einfluss des Elternhauses nicht aus dem Blick geraten. Der Wunsch nach einer Partei rechts von der CDU sei tief verwurzelt in der deutschen Gesellschaft. So habe es seit 1945 immer wieder Versuche gegeben, eine entsprechende Partei zu etablieren. Er verweist darauf, dass nicht nur im Osten, sondern auch in Bayern 30 Prozent der Jungwähler AfD gewählt hätten.
Der Referent wies auch auf besorgniserregende Folgen eines Erstarkens der AfD hin. Er sieht die Finanzierung von Projekten für Demokratie ebenso gefährdet wie Hilfen für Geflüchtete und die Finanzierung von Gedenkstätten.
Besonders gravierend sei die Verunsicherung von Menschen mit migrantischem Hintergrund, die sich zunehmend in Deutschland nicht mehr beheimatet fühlten. Das sind Menschen, die hier seit vielen Jahren leben und arbeiten. Durch einen Slogan wie "Für Deutschland - aber normal" werden zudem alle Lebensformen in Frage gestellt, die nicht dem AfD-Ideal der Vater-Mutter-Kinder-Familie entsprechen.
Die eingangs gestellte Frage "AfD auf Erfolgskurs?" beantwortete Speit abschließend mit den Worten: "Wir müssen uns auf eine lange, lange Auseinandersetzung einstellen. Wir brauchen einen langen Atem."
Bildunterschrift: Andreas Speit war auf Einladung des DGB-Kreisverbandes Lippe, ver.di Lippe und des Lagenser Bündnisses gegen Rechts gekommen.
_______________________________________________
Lippische Landes-Zeitung, 15.10.2024:
Correctiv-Gründer zu Gast beim "Machtwächter"-Talk der LZ
Detmold. Wie wichtig Lokalzeitungen im Kampf gegen Falsch-Informationen sind und warum investigative Recherchen gesellschaftliche Veränderungen herbeiführen können, darüber hat der Journalist Jonathan Sachse vom gemeinnützigen Recherche-Netzwerk "Correctiv" beim Medientalk "Machtwächter" in der Stadthalle Detmold gesprochen.
Im Austausch mit Claudia Biehahn, Leiterin der Volkshochschule Detmold-Lemgo, und Dirk Baldus, Chefredakteur der Lippischen Landes-Zeitung, verriet Sachse zudem, wie die Reporter bei der Potsdam-Recherche vorgegangen sind, die im Januar dieses Jahres die Remigrationspläne der AfD und anderen reaktionären Kräften in Deutschland zum Vorschein gebracht hatte. Das Interesse an dem Talk von LZ und VHS Detmold-Lemgo war riesig, der große Saal der Detmolder Stadthalle bestens gefüllt. Den ausführlichen Bericht lesen Sie in Kürze auf LZ.de.
_______________________________________________
|