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2 Veranstaltungen - Nachrichten , 10.10.2024 :

Tages-Chronologie von Donnerstag, 10. Oktober 2024

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Veranstaltungskalender:



- Donnerstag, 10. Oktober 2024 um 19.00 Uhr -


Vortrag von Andreas Speit: Extrem rechtes Gedankengut und seine Wirkung auf unser Gemeinwesen


Veranstaltungsort:

Bürgerhaus
Clara-Ernst-Platz 6
32791 Lage


Die überdurchschnittlichen Wahlerfolge der AfD in einigen Regionen Lippes, zum Beispiel in Stadtteilen von Lage, sind besorgniserregend. Als Gewerkschaften und Lagenser Bündnis gegen Rechts möchten wir gemeinsam dazu beitragen, das Wissen zu den Grundmustern der Ideologien der Ungleichheit zu vertiefen und darüber in den Austausch zu kommen.

Kein Problem löst sich von allein - in der Vielfalt von ehrenamtlichem Engagement liegt die demokratische Kraft.


Andreas Speit referiert über:

Gefährliche Weltbilder der extremen Rechten

Übernahme extremer Positionen in die öffentliche Debatte

Wenn aus Worten Taten werden

Warum die AfD keine Alternative ist


Andreas Speit:

In der taz-Nord schreibt er seit 2005 die Kolumne "Der Rechte Rand". Regelmäßig hält er Vorträge bei NGOs und staatlichen Trägern. Für die Veröffentlichungen wurde er 2007 Lokaljournalist des Jahres und erhielt den Preis des Medium Magazin, 2008 Mit-Preisträger des "Grimme Online Award 2008" für das Zeit-Online-Portal "Störungsmelder" und 2012 Journalisten-Sonderpreis "Ton angeben. Rechtsextremismus im Spiegel der Medien" des Deutschen Journalisten-Verbandes und des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. Letzte Bücher: herausgegeben: "Das Netzwerk der Identitären - Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten" (2018), "Die Entkultivierung des Bürgertum" (2019), mit Andrea Röpke: "Völkische Landnahme - Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos" (2019) mit Jena-Philipp Baeck herausgegeben: "Rechte EgoShooter - Von der virtuellen Hetzte zum Livestream-Attentat" (2020), "Verqueres Denken - Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus" (2021).


Veranstalterinnen:

ver.di - Regionalvorstand Lippe
Lagenser Bündnis gegen Rechts
Deutscher Gewerkschaftsbund - Kreisverband Lippe


Hausrecht:

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


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- Donnerstag, 10. Oktober 2024 um 19.30 Uhr -


Vortrag von Adriana Altaras: Jüdisches Leben in Deutschland heute


Veranstaltungsort:

Ratsgymnasiums Minden
Aula
Königswall 28
32423 Minden

www.ratsgymnasium.de


Auf das Wort Judentum folgt zwangsläufig der Begriff Antisemitismus - dicht gefolgt von Klezmer und gefillte Fisch. So erlebt es Adriana Altaras häufig. Aber da gibt es mehr, viel, viel mehr, sagt sie. Wie leben Jüdinnen und Juden heute in Deutschland? Leben sie gerne hier oder haben sie Angst? Sind sie ein Teil der Gesellschaft und welche inner-jüdischen Diskussionen gibt es? Wie stehen Jüdinnen und Juden zu Israel und wie sieht die jüdische Kultur in den 2020er Jahren aus? Wie hat sich ihr Leben seit dem 7. Oktober 2023 verändert?

Zu all diesen Fragen wird Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras im Gespräch mit Hans-Jürgen Amtage, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur des Mindener Tageblattes, Antworten geben und aus ihrem ereignisreichen Leben erzählen.


Adriana Altaras, geboren 1960 in Zagreb, lebte ab 1967 in Italien, später in Deutschland. Nach dem Schauspielstudium in Berlin und New York, spielte sie in Film- und Fernsehproduktionen, und inszeniert seit den 1990er-Jahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie Bundesfilmpreis, Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, Silberner Bär für schauspielerische Leistungen.


Eine Veranstaltung des Katholische Bildungswerks Minden e.V. in Kooperation mit:

Der Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen, der Evangelische Erwachsenenbildung - Kirchenkreis Minden, der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden, dem Caritasverband Minden, der Kolping-Familie Minden, der KAB St. Ansgar Minden und dem DJK Dom Minden.

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Pressespiegel überregional


die tageszeitung, 10.10.2024:
Halle gedenkt Opfer des An­schlags vor fünf Jahren

MiGAZIN, 10.10.2024:
Bundesverwaltungsgericht / Neonazis können vom Referendariat ausgeschlossen werden

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Donnerstag, 10. Oktober 2024


Vermeintlich in der Nacht zum 5. Oktober 2024 wurde auf dem Dorfgemeinschaftsplatz in Lage-Hörste ein Bauwagen, ein Findling, sowie eine Holzfläche mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug "Heil AFD" besprüht.

Für den 11. Oktober 2024, um 15.00 Uhr kündigte der Neonazi Gerd Ulrich eine "Schilder-Aktion" - Motto: "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!" - in Detmold, in der Klingenbergstraße - an.

Am 10. Oktober 2024 kündigte der Neonazi Gerd Ulrich die "Schilder-Aktion" - Motto: "Gegen das Morden, Imperialismus und Fremdbestimmung!" - am 11. Oktober 2024 in Detmold (in der Klingenbergstraße) an.

Am 10. Oktober 2024 erhielt Tim Kellner vom Polizeilichen Staatsschutz eine Gefährderansprache - weil er auf "Telegram", die Namen aller Bundestagsabgeordneten für einen "AfD"-Verbotsantrag - veröffentlichte.


www.mbr-owl.de

www.hiergeblieben.de

www.blomberger-buendnis.org

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Lippische Landes-Zeitung, 10.10.2024:
Hakenkreuze: Staatsschutz ermittelt

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Lippische Landes-Zeitung, 10.10.2024:

Hakenkreuze: Staatsschutz ermittelt

Lage-Hörste (sew). Auf dem Dorfgemeinschaftsplatz in Hörste sind vermutlich zwischen Freitag und Samstag der Bauwagen, ein Findling und eine Holzfläche mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug "Heil AFD" besprüht worden. Das Ermittlungsverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, strafbar nach Paragraf 86a Strafgesetzbuch, wird durch den Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld bearbeitet. Es gibt derzeit keine Täterhinweise, heißt es auf Nachfrage. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Polizei Bielefeld unter Tel. (0521) 545-0 zu wenden.

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