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Nachrichten: 21-Jähriger erleidet Schädel-Hirn-Trauma durch rechte Täter ,
11.09.2024 :
Tages-Chronologie von Mittwoch, 11. September 2024
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Pressespiegel überregional
tagesschau.de, 11.09.2024:
Anschlag von Hanau / Vater des Attentäters erscheint nicht vor Gericht
HIT RADIO FFH, 11.09.2024:
Vorwurf der Volksverhetzung / Prozess gegen Vater des Hanau-Attentäters
Mitteldeutscher Rundfunk, 11.09.2024:
Radikal, loyal, austauschbar - die neuen AfD-Landtagsabgeordneten
MiGAZIN, 11.09.2024:
Eine Wutschrift / Flutwelle des Rechtsradikalismus
Neue Westfälische, 11.09.2024:
Beauftragte fordern mehr Schutz / Ataman: Die Zahl der Beratungsanfragen wegen Diskriminierung steigt an
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Mittwoch, 11. September 2024
Am 14. September 2024 veranstaltet die "Volkshochschule Lübbecker Land" - VHS - eine Besichtigung, zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica.
Am 7. September 2024 riefen Männer im Bus von Lübbecke nach Preußisch Oldendorf rechte Parolen - ein dagegen sich beschwerender 21-Jähriger wurde danach getreten - Schädel-Hirn-Trauma - die Täter flohen.
Am 11. September 2024 wurde der - zum 12. September 2024 in Bünde geplante - Auftritt von Comedian Luke Mockridge - der sich über behinderte Menschen lustig machte - vom Tournee-Veranstalter abgesagt.
www.gedenkstaette-porta.de
www.vhs-luebbeckerland.de
www.minden-luebbecke.de/Service/Integration/NRWeltoffen
www.facebook.com/9NovemberBuende
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 11.09.2024:
Exkursion zu KZ-Außenlagern in Porta Westfalica mit der VHS
Neue Westfälische Online, 11.09.2024:
Zivilcourage endet für jungen Preußisch Oldendorfer mit Schädel-Hirn-Trauma
Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 11.09.2024:
Kriminalpolizei und Staatsschutz ermitteln nach brutalem Angriff auf 21-Jährigen
Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 11.09.2024:
Brutaler Angriff auf Preußisch Oldendorfer
Radio Herford, 11.09.2024:
Kein Luke Mockridge-Auftritt in Bünder Stadtgarten
Radio Herford, 11.09.2024:
Bündnis fordert: Luke Mockridge soll nicht in Bünde auftreten
Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 11.09.2024:
Bündnis fordert Absage von Mockridge-Auftritt
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Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 11.09.2024:
Exkursion zu KZ-Außenlagern in Porta Westfalica mit der VHS
Lübbecke. Die Volkshochschule Lübbecker Land (VHS) veranstaltet am Samstag, 14. September, um 10 Uhr eine Besichtigung zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica. Wie die VHS mitteilt, trafen am 18. März 1944 300 Männer aus dem KZ Buchenwald am Bahnhof in Hausberge ein. Sie wurden über die Kettenbrücke auf die westliche Weserseite geführt und im Saal des Hotels Kaiserhof inhaftiert. An diesem Tag entstand dort das erste von später drei KZ-Außenlagern an der Porta Westfalica.
Das Lagergelände und die Orte der Zwangsarbeit der Häftlinge befanden sich mitten in den kleinen Orten Barkhausen und Hausberge, heute die beiden zentralen Stadtteile der Stadt Porta Westfalica. Im Rahmen eines Rundgangs macht die KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte die Spuren der Lebens- und Arbeitsorte der KZ-Häftlinge sichtbar. Die Führung startet an der Ausstellung "Am Ende des Tunnels kein Licht" in Porta Westfalica-Barkhausen. Die Guides der Gedenkstätte geben hier eine kurze Einführung in die Ausstellungsstruktur und -inhalte. Der anschließende Rundgang führt vom Ausstellungsgelände über das ehemalige Lagerareal am Kaiserhof zu den Spuren der Arbeitsorte der Häftlinge am Jakobsberg auf der gegenüberliegenden Weserseite. Er endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge. Der Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 wird besichtigt, ein Betreten der Stollenanlage selbst ist im Rahmen des Rundganges leider nicht möglich. Die Teilnehmenden sollten trittsicher auf Wanderwegen sein, angemessene Kleidung tragen und über gutes Schuhwerk verfügen. Nach dem Rundgang haben Teilnehmende die Möglichkeit, den Container-Bereich der Ausstellung "Am Ende des Tunnels kein Licht" zu besuchen. Weitere Informationen gibt die VHS unter Tel. 05772 97710. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Lübbecker Land unter www.vhs-luebbeckerland.de oder mit einer Anmeldekarte aus dem Programmheft an.
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Neue Westfälische Online, 11.09.2024:
Zivilcourage endet für jungen Preußisch Oldendorfer mit Schädel-Hirn-Trauma
11.09.2024 - 09.46 Uhr
Staatsschutz ermittelt
Mehrere Männer sollen gegen 2 Uhr in einem Bus einen 21-Jährigen angegriffen haben. Laut Zeugen soll die Gruppe vorher durch Randale und rechte Parolen aufgefallen sein.
Preußisch Oldendorf. Mehrere junge Männer haben am vergangenen Samstag, 7. September, während einer Busfahrt von Lübbecke nach Preußisch Oldendorf mutmaßlich verbotene Parolen skandiert. Ein 21-jähriger Preußisch Oldendorfer hat sie daraufhin angesprochen und darum gebeten, dieses zu unterlassen.
Die Männer schlugen und traten den couragierten jungen Mann daraufhin und flüchteten erst, nachdem der Busfahrer, der Zeuge der Vorkommnisse war, laut verkündete, die Polizei alarmiert zu haben. Ein entsprechender Notruf ging bei der Einsatzleitstelle der Kreispolizeibehörde um 2.07 Uhr ein. Die Tat soll sich rund zehn Minuten zuvor ereignet haben. Das teilte die Polizei auf Nachfrage der NW mit.
Angebahnt habe sich die Situation laut eines Zeugen jedoch schon kurz nach der Abfahrt vom Blasheimer Markt in Richtung Preußisch Oldendorf. Wiederholt seien vier Männer durch Pöbeleien, rechte Parolen und drohend erhobene Fäuste aufgefallen. Nachdem er sie ermahnt habe, ruhiger zu werden, hätten sie sich kurzzeitig zurückgenommen, ihre Unruhestiftungen dann aber fortgesetzt und dabei unter anderem Notfallhämmer im Bus aus ihren Halterungen gerissen. Als er schließlich gedroht habe, die Polizei zu rufen, seien sie erneut etwas ruhiger geworden, hätten ihre Provokationen und rechten Parolen aber nicht eingestellt.
Zeuge machte Fotos von den Männern
Aus einem Bauchgefühl heraus habe er deshalb vorsichtshalber Fotos von ihnen gemacht. Anschließend sei er in Preußisch Oldendorf am Stadtzentrum ausgestiegen und habe seiner Frau von seinen Erlebnissen während der Busfahrt erzählt. Von dem anschließenden Angriff auf das 21-jährige Opfer habe er erst am Folgetag durch einen Facebook-Post erfahren, in dem die Mutter des Opfers nach Zeugen suchte. Der Familie habe er daraufhin Fotos der mutmaßlichen Täter zur Verfügung gestellt, die von ihrem Opfer auch wiedererkannt wurden.
Seitens der Polizei ist bislang von drei Tätern die Rede. Bei ihrem Eintreffen seien die Täter bereits flüchtig gewesen, das Opfer habe sichtbare Schwellungen und Rötungen im Gesicht gehabt, sein Hemd sei zerrissen gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf Grund der verbotenen Parolen, die laut Zeugenaussagen dem rechtsextremistischen Spektrum zuzuordnen sind, ermittele außerdem der Staatsschutz in dem Fall.
Prellungen und Schädel-Hirn-Trauma
Nachdem der 21-Jährige einen Transport durch einen Rettungswagen gegenüber den Polizisten zunächst abgelehnt habe, suchte er auf Drängen seiner Eltern hin jedoch später seinen Hausarzt und das Krankenhaus auf. Diagnostiziert wurden diverse Schürfwunden und Prellungen sowie ein Schädel-Hirn-Trauma.
Nachdem die Angreifer zunächst seinen Freund ins Visier genommen hatten, gingen sie schließlich auf ihn los, als er sich einmischte, erinnert sich der 21-Jährige. Ein Mann aus der Gruppe habe schließlich seinen Freund festgehalten, als er ihm zu Hilfe kommen wollte. Die anderen drei hätten auf ihn eingeschlagen, bis er zu Boden ging und dort aus allen Richtungen gezielt auf seinen Kopf eingetreten.
Auslöser der Gewalt sei gewesen, dass sich die jungen Männer wiederholt kritisch zu den rechtsextremistischen Parolen der Täter geäußert und sie aufgefordert haben, diese zu unterlassen.
Fassungslos angesichts der rohen Gewalt
Die Mutter des Gewaltopfers ist fassungslos angesichts der rohen Gewalt, die ihr Sohn erleben musste. "Nach dem, was in Bad Oeynhausen passiert ist, weiß man doch, wie das ausgehen kann", sagt sie in Anspielung auf den gewaltsamen Tod des 20-jährigen Philipos vor wenigen Wochen im Oeynhauser Kurpark. Außerdem frage sie sich, was man seinen Kindern noch beibringen solle: "Nimm den Shuttle, fahr auf keinen Fall Auto, wenn du getrunken hast, sei couragiert, stehe zu deinen Werten? Und dann passiert ihm sowas?"
In besonderem Maße entsetzt sei sie auch darüber, dass die Täter ein weiteres Mal zu ihren Opfern zurückzukehren versuchten, nachdem sie sich zunächst zurückgezogen hätten, als der Busfahrer verkündete, die Polizei gerufen zu haben. Der Busfahrer habe daraufhin erneut eingegriffen und den beiden jungen Männern die Tür des Busses geöffnet, damit sie einsteigen konnten. Die Tätergruppe sei schließlich in der Dunkelheit verschwunden.
Bildunterschrift: Am Stadtzentrum war Endstation der Fahrt, auf der es zu Ausschreitungen durch vier junge Männer gekommen sein soll. Am Busbahnhof sollen sie eines ihrer Opfer geschlagen und getreten haben.
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Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 11.09.2024:
Kriminalpolizei und Staatsschutz ermitteln nach brutalem Angriff auf 21-Jährigen
Am Samstagmorgen kam es in einem Bus gegen 2 Uhr zu einem körperlichen Angriff durch mehrere Männer auf einen Preußisch Oldendorfer und seinen Freund / Vorausgegangen waren Pöbeleien und rechte Parolen, so ein Zeuge
Preußisch Oldendorf (igk). Mehrere junge Männer haben während einer Busfahrt von Lübbecke nach Preußisch Oldendorf mutmaßlich verbotene Parolen skandiert. Ein 21-jähriger Preußisch Oldendorfer hat sie daraufhin angesprochen und darum gebeten, dieses zu unterlassen. Die Männer schlugen und traten den couragierten jungen Mann daraufhin und flüchteten erst, nachdem der Busfahrer, der Zeuge der Vorkommnisse war, laut verkündete, die Polizei alarmiert zu haben. Ein entsprechender Notruf ging bei der Einsatzleitstelle der Kreispolizeibehörde um 2.07 Uhr ein. Die Tat soll sich rund zehn Minuten zuvor ereignet haben. Das teilte die Polizei auf Nachfrage der NW mit.
Angebahnt habe sich die Situation laut eines Zeugen jedoch schon kurz nach der Abfahrt vom Blasheimer Markt in Richtung Preußisch Oldendorf. Wiederholt seien vier Männer durch Pöbeleien, rechte Parolen und drohend erhobene Fäuste aufgefallen. Nachdem er sie ermahnt habe, ruhiger zu werden, hätten sie sich kurzzeitig zurückgenommen, ihre Unruhestiftungen dann aber fortgesetzt und dabei unter anderem Notfallhämmer im Bus aus ihren Halterungen gerissen. Als er schließlich gedroht habe, die Polizei zu rufen, seien sie erneut etwas ruhiger geworden, hätten ihre Provokationen und rechten Parolen aber nicht eingestellt.
Zeuge machte Fotos von den Männern
Aus einem Bauchgefühl heraus habe er deshalb vorsichtshalber Fotos von ihnen gemacht. Anschließend sei er in Preußisch Oldendorf am Stadtzentrum ausgestiegen und habe seiner Frau von seinen Erlebnissen während der Busfahrt erzählt. Von dem anschließenden Angriff auf das 21-jährige Opfer habe er erst am Folgetag durch einen Facebook-Post erfahren, in dem die Mutter des Opfers nach Zeugen suchte. Der Familie habe er daraufhin Fotos der mutmaßlichen Täter zur Verfügung gestellt, die von ihrem Opfer auch wiedererkannt wurden.
Seitens der Polizei ist bislang von drei Tätern die Rede. Bei ihrem Eintreffen seien die Täter bereits flüchtig gewesen, das Opfer habe sichtbare Schwellungen und Rötungen im Gesicht gehabt, sein Hemd sei zerrissen gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf Grund der verbotenen Parolen, die laut Zeugenaussagen dem rechtsextremistischen Spektrum zuzuordnen sind, ermittele außerdem der Staatsschutz in dem Fall.
Nachdem der 21-Jährige einen Transport durch einen Rettungswagen gegenüber den Polizisten zunächst abgelehnt habe, suchte er auf Drängen seiner Eltern hin jedoch später seinen Hausarzt und das Krankenhaus auf. Diagnostiziert wurden diverse Schürfwunden und Prellungen sowie ein Schädel-Hirn-Trauma.
Nachdem die Angreifer zunächst seinen Freund ins Visier genommen hatten, gingen sie schließlich auf ihn los, als er sich einmischte, erinnert sich der 21-Jährige. Ein Mann aus der Gruppe habe schließlich seinen Freund festgehalten, als er ihm zu Hilfe kommen wollte. Die anderen drei hätten auf ihn eingeschlagen, bis er zu Boden ging und dort aus allen Richtungen gezielt auf seinen Kopf eingetreten. Auslöser der Gewalt sei gewesen, dass sich die jungen Männer wiederholt kritisch zu den rechtsextremistischen Parolen der Täter geäußert und sie aufgefordert haben, diese zu unterlassen.
Fassungslos angesichts der rohen Gewalt
Die Mutter des Gewaltopfers ist fassungslos angesichts der rohen Gewalt, die ihr Sohn erleben musste. "Nach dem, was in Bad Oeynhausen passiert ist, weiß man doch, wie das ausgehen kann", sagt sie in Anspielung auf den gewaltsamen Tod des 20-jährigen Philipos vor wenigen Wochen im Oeynhauser Kurpark. Außerdem frage sie sich, was man seinen Kindern noch beibringen solle: "Nimm den Shuttle, fahr auf keinen Fall Auto, wenn du getrunken hast, sei couragiert, stehe zu deinen Werten? Und dann passiert ihm sowas?"
In besonderem Maße entsetzt sei sie auch darüber, dass die Täter ein weiteres Mal zu ihren Opfern zurückzukehren versuchten, nachdem sie sich zunächst zurückgezogen hätten, als der Busfahrer verkündete, die Polizei gerufen zu haben. Der Busfahrer habe daraufhin erneut eingegriffen und den beiden jungen Männern die Tür des Busses geöffnet, damit sie einsteigen konnten. Die Tätergruppe sei schließlich in der Dunkelheit verschwunden.
Bildunterschrift: Am Stadtzentrum war Endstation der Fahrt, auf der es zu Ausschreitungen durch vier junge Männer gekommen sein soll. Am Busbahnhof sollen sie eines ihrer Opfer geschlagen und getreten haben.
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Neue Westfälische - Zeitung für das Lübbecker Land, 11.09.2024:
Brutaler Angriff auf Preußisch Oldendorfer
Pr. Oldendorf. Am Samstag kam es in einem Bus zu einem körperlichen Angriff auf einen Preußisch Oldendorfer und einen Freund. Vorausgegangen waren Pöbeleien und rechte Parolen.
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Radio Herford, 11.09.2024:
Kein Luke Mockridge-Auftritt in Bünder Stadtgarten
Comedian Luke Mockridge wird morgen Abend nicht in Bünde auftreten. Der Tournee-Veranstalter MTS live hat den Auftakt seines neuen Programms "Funny Times" abgesagt.
Termin übermorgen in Paderborn fällt auch aus
Mockridge war in die Negativschlagzeilen geraten. Er hatte in einem Podcast abfällig über Behindertensport gesprochen.
Entschuldigung auf Instagram
Nach großer Kritik war der Comedian zurückgerudert und hatte gesagt, dass es nie seine Absicht gewesen sei, Menschen mit Behinderung ins Lächerliche zu ziehen.
Ob noch weitere Auftritte seiner Tour ausfallen, steht noch nicht fest. Bis November waren etwa 30 Termine in Deutschland und Österreich geplant.
Bildunterschrift: Die Sitze in Bünde bleiben leer.
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Radio Herford, 11.09.2024:
Bündnis fordert: Luke Mockridge soll nicht in Bünde auftreten
Comedian Luke Mockridge sollte am Donnerstag nicht im Bünder Stadtgarten auftreten dürfen. Dieser Meinung ist ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen und Organisationen - darunter die Aleviten Gemeinde Bünde und die "Initiative 9 November Bünde".
Mockridge macht sich über Menschen mit Behinderung lustig
Das Bündnis wendet sich gegen die Bemerkungen von Mockridge über behinderte Sportler bei den Paralympics. In einem Podcast hatte er sich über deren Leistungen lustig gemacht. Das Bündnis fordert deswegen, die eigentlich für morgen geplante Veranstaltung des Comedians im Bünder Stadtgarten abzusagen.
Bildunterschrift: Luke Mockridge soll morgen in Bünde im Stadtgarten auftreten.
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Neue Westfälische - Bünder Tageblatt, 11.09.2024:
Bündnis fordert Absage von Mockridge-Auftritt
Donnerstagabend wird der Comedian erwartet
Bünde. Nach der Empörung über die hämischen Äußerungen des Comedian Luke Mockridge meldet sich ein Zusammenschluss verschiedener Bünder Gruppen und Organisationen zu Wort. Für Donnerstag, 12. September, ist ein Auftritt Luke Mockridges im Bünder Stadtgarten geplant. Das Bündnis aus dem Hausplenum Villa Kunterbunt, der Aleviten Gemeinde Bünde und der "Initiative 9 November Bünde" schreibt in einer Pressemitteilung: "Für uns hat Ableismus keinen Platz in Bünde!"
Luke Mockridge sei in den letzten Jahren nicht nur durch Unterhaltung aufgefallen, sondern auch durch diverse Skandale, begründen die Unterzeichner ihre Forderung nach einer Absage der Veranstaltung. Mockridge habe in einer TV-Show alte Menschen verunglimpft und sei darüber hinaus mit diversen Vorwürfen der sexuellen Übergriffigkeit konfrontiert gewesen. Jetzt habe er sich anlässlich der Paralympics in einem Podcast auf verachtende Art und Weise über Menschen mit Behinderung lustig gemacht.
Das Bündnis schreibt: "Eine Stadt, in der Inklusion großgeschrieben wird, und die in vielfältiger Weise Menschen mit Behinderung in das allgemeine Leben integriert hat, darf diskriminierenden und menschenfeindlichen Aussagen, wie denen von Luke Mockridge, keine Bühne bieten. Darum fordern wir die Veranstalterinnen und Veranstalter auf, die Veranstaltung am 12. September im Stadtgarten abzusagen." Ein Festhalten an der Veranstaltung wäre ein Schlag ins Gesicht aller Menschen mit Behinderung, die in Bünde leben, so die Unterzeichner.
Bildunterschrift: Der Auftritt von Luke Mockridge im Stadtgarten ist auf Donnerstag terminiert.
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