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2 Veranstaltungen - Nachrichten ,
05.09.2024 :
Tages-Chronologie von Donnerstag, 5. September 2024
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Veranstaltungskalender:
- Donnerstag, 5. September 2024 um 17.00 Uhr -
Mahn- und Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krankenmord und Euthanasie in der NS-Zeit
Veranstaltungsort:
Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus
Daniel-Pöppelmann-Haus
Deichtorwall 2
32052 Herford
Musikalischer Beitrag der Füllenbruch-Combo der Lebenshilfe Herford:
Lars Landwehr, Christoph Restemeier, Leitung: Christel Windgassen.
Begrüßung: Dr. med Wolf Müller, Kuratorium Erinnern Forschen, Gedenken e.V.
Gedenkworte auch im Namen des Kreises Herford: Tim Kähler, Bürgermeister der Stadt Herford.
Kurzvorträge von Dr. med. Wolf Müller und Helga Kohne zu den Themen:
Zusammenstehen für die Menschlichkeit
AfD-Positionen zu Menschen mit Behinderung
"Asozialer Nachwuchs ist für die Volksgemeinschaft unerwünscht"
Remigrations-Geheimpläne
Niederlegung von Blumen und Kränzen am Mahnmal.
Veranstalterin: Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.
www.zellentrakt.de
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- Donnerstag, 5. September 2024 um 19.00 Uhr -
Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945:
Vortrag von Dr. Wolfgang Schroeter: Albert Speer - 3 Karrieren zwischen Mythos und SS
Veranstaltungsort:
Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
Filmraum
33142 Büren-Wewelsburg
www.wewelsburg.de
Albert Speer war Hitlers Star-Architekt und sollte Berlin als Symbol der NS-Herrschaft zum neuen Germania aufbauen. Dafür initiierte er die Deportation von 75.000 Berliner Jüdinnen und Juden und ließ die benötigten Ziegel und Steine in Himmlers Konzentrationslagern produzieren. Als Rüstungsminister steigerte er die Waffenproduktion beträchtlich, aber auf Kosten des Leids von europaweit über 25 Millionen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Außerdem genehmigte er den Bau der Gaskammern und Krematorien von Auschwitz-Birkenau. Doch nach zwanzigjähriger Haft als verurteilter Kriegsverbrecher behauptete er in seinen millionenhaft verkauften Memoiren, nichts vom Holocaust gewusst zu haben und sogar ein Attentat auf Hitler geplant zu haben. Mit diesen Mythen entlastete er die Generation der Kriegsteilnehmer enorm. Denn wenn der angeblich zweitmächtigste Paladin des "Dritten Reiches" von den furchtbaren Verbrechen nichts gewusst haben, geschweige denn dafür verantwortlich gewesen sein will, wie konnten es dann die einfachen Bürger?
Dr. Wolfgang Schroeter unterrichtet Sozialwissenschaften und Englisch an der Gesamtschule Porta Westfalica. Mit Albert Speer und dem Nationalsozialismus hat er sich intensiv auseinandergesetzt. Er nahm an mehrwöchigen Fortbildungen in Yad Vashem und internationalen Holocaust-Konferenzen teil und organisierte Fahrten nach Auschwitz.
Wolfgang Schroeter: "Albert Speer. Aufstieg und Fall eines Mythos", Paderborn 2018: Verlag Ferdinand Schöningh, 423 Seiten.
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Pressespiegel überregional
die tageszeitung Online, 05.09.2024:
Neonazi-Kampftrainings in Berlin / Pankows Kampf gegen rechte Räume
tagesschau.de, 05.09.2024:
Mutmaßliches Online-Mobbing / Mann aus Bayern nach Tod von Ärztin Kellermayr angeklagt
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Donnerstag, 5. September 2024
Vom 5. September bis 9. November 2024 ist in Detmold (im: "Buchsalon am Schlosspark") die Holocaust-Ausstellung "Damals hieß ich Rita" zu sehen; am 19. September 2024 findet die offizielle Eröffnung statt.
Am 5. September 2024 meldeten sich wenige "AfD"-Mitglieder auf einer Veranstaltung der Stadt Horn-Bad Meinberg über geplante Wohncontainer für Geflüchtete, immer wieder mit rassistischen Beiträgen zu Wort.
In der Nacht auf den 5. September 2024 hängten Neonazis der "Aktion Hermannsland" zwei Transparente ("Remigration", "Nein zum Heim") am Baugerüst des "Kotzenbergschen Hofes" in Horn-Bad Meinberg auf.
www.gfcjz-lippe.de
www.mbr-owl.de
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Lippische Landes-Zeitung, 05.09.2024:
Ausstellung zum Holocaust
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Lippische Landes-Zeitung, 05.09.2024:
Ausstellung zum Holocaust
Detmold. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe verweist auf die Ausstellung "Damals hieß ich Rita". Die Ausstellung im Buchsalon am Schlosspark, Schlossplatz 2, ist vom heutigen Donnerstag an und bis zum 9. November zugänglich. Lutz van Dijk und Francis Kaiser haben die Lebensgeschichte von Rozette Kats, die als Baby von einem fremden Ehepaar aufgenommen und so vor dem Holocaust bewahrt wurde, in einem Bilderbuch festgehalten. Die Nacherzählung von Lutz van Dijk und die realistischen Bilder von Francis Kaiser machen laut Mitteilung dieses Format aus, mit dem schon jüngeren Kindern vom Holocaust erzählt werden könne. Die Ausstellung zeigt limitierte Drucke, Skizzen und Fotos der Illustratorin. Am Donnerstag, 19. September, findet die offizielle Eröffnung statt. Um 19.30 Uhr gibt Francis Kaiser einen Einblick in die Entstehung des Kinderbuches. Monika Haas begleitet die Veranstaltung musikalisch.
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