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Nachrichten , 31.01.2024 :

Tages-Chronologie von Mittwoch, 31. Januar 2024

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Pressespiegel überregional


MiGAZIN, 31.01.2024:
Planungen auch in Dasing / Thüringer AfD-Fraktion fordert "Remigration starten"

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Mittwoch, 31. Januar 2024


Am 27. Januar 2024 organisierte die "Reichsbürger"-Gruppe "Königreich Deutschland", in Halle-Künsebeck (Täuschung des Vermieters) ein "KRD-Info-Seminar Basis und Aufbau" vom "KRD"-Projekt "Leucht-Turm".

Am 27. Januar 2024 (11.00 bis 17.00 Uhr) bewarb die "Reichsbürger"-Gruppe "Königreich Deutschland" im "Raum Bielefeld / Gütersloh" ein "KRD-Info-Seminar Basis und Aufbau" vom "KRD"-Projekt "Leucht-Turm".

Am 30. Januar 204 nahmen in Bielefeld bei der - Kundgebung "Solidarischer Zusammenhalt statt rechtem Populismus, Rassismus und Antisemitismus" - vom "Bündnis gegen Rechts" - über 25.000 Menschen teil.


https://m.facebook.com/p/B%C3%BCndnis-gegen-Rechts-im-Kreis-G%C3%BCtersloh-100063697740805

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Neue Westfälische, 31.01.2024:
Vermieterin zeigt Treffen von Reichsbürgern an

Neue Westfälische, 31.01.2024:
Über 25.000 bei Mega-Demo für Demokratie in Bielefeld

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Neue Westfälische, 31.01.2024:

Vermieterin zeigt Treffen von Reichsbürgern an

Halle (joda). Anhänger des "Königreichs Deutschland" haben sich zu einer Werbeveranstaltung in einem Seminarraum des Pflegedienstes "Lebensbaum" in Halle-Künsebeck eingemietet. Offenbar unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Mit dem Treffen der vom Verfassungsschutz beobachteten Reichsbürger-Splittergruppe sei die Vermieterin nicht einverstanden gewesen. "Die haben uns stumpf angelogen", sagt Sybille Florschütz, die davon ausging, dass dort Selbsterfahrungsseminare stattfinden sollten. Mittlerweile hat sie Anzeige erstattet.

Rückenwind bekommt die Vermieterin aus der Landespolitik. "Der Vorgang ist ungeheuerlich", sagte die Landtagsabgeordnete Christina Kampmann (SPD). Im nächsten Innenausschuss müsse Innenminister Herbert Reul zur Anfrage der Partei "Stellung beziehen".

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Neue Westfälische, 31.01.2024:

Über 25.000 bei Mega-Demo für Demokratie in Bielefeld

Friedlicher Protest gegen Rechtsextremismus und für eine offene Gesellschaft / Unter den Teilnehmern sind Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften

Maximilian Hampel

Bielefeld. Angemeldet waren 3.000 Menschen, gekommen sind mehr als 25.000, eine genaue Zahl sei nicht messbar, so die Polizei. Auf dem Bielefelder Jahnplatz und in den Seitenstraßen stehen am Dienstagabend Menschen dicht an dicht, um friedlich gegen Rechtsextremismus und für eine offene Gesellschaft zu demonstrieren.

Bereits eine Stunde vor dem Beginn um 18 Uhr begann sich der Platz langsam und schließlich immer schneller zu füllen. Aus allen Himmelsrichtungen strömten viele Menschen, darunter Ältere mit Rollatoren, Eltern mit Kindern, Bauern oder Studierende direkt aus dem Seminar auf den Jahnplatz. Sie alle sind hier, um lautstark klar zu machen, dass: Wer AfD wählt, Faschismus bekommt. Alarmiert von Deportationsplänen, die Rechtsextreme mit AfD-Politikern auf einem heimlichen Treffen in Potsdam geplant haben.

Viele haben selbst gemachte Plakate und Banner dabei. "Menschenrechte statt rechte Menschen" steht auf einem. Andere erinnern daran, dass auch die Ampel-Parteien abschieben oder werden deutlich: "Fuck AfD" steht auf einem Schild. Gemeinsam wird "Alle zusammen gegen den Faschismus" skandiert. Der Oberbürgermeister von Bielefeld, Pit Clausen, betont: "Nie war der Jahnplatz schöner". Clausen wird deutlich: "Es sind die Extremisten und Populisten insbesondere der AfD, gegen die wir heute demonstrieren."

Unter den Teilnehmern sind Vertreter aus Wirtschaft, Politik und von den Gewerkschaften, aber auch das Präsidium sowie Spieler von Arminia Bielefeld und die Rektorin der Universität Bielefeld, Angelika Epple, die gemeinsam mit Vertretern der Zivilgesellschaft sowie der Vorsitzenden des Bielefelder Integrationsrats, Murisa Adilovic, auch an einer Podiumsdiskussion auf der Bühne teilnahm.

"Wir überlassen - heute und in Zukunft - den Rechtsextremen und der AfD nicht das Feld, wir zeigen Haltung für Toleranz und Vielfältigkeit", versprach Anke Unger, die stellvertretende DGB-Vorsitzende in NRW, in ihrer Rede.

Mit der Großdemonstration hat sich Bielefeld der bundesweiten Protestwelle, die bereits in die dritte Woche geht, angeschlossen. Wie auch in vielen anderen Städten sind deutlich mehr Menschen gekommen als die Veranstalter erwartet hatten. Es handelt sich dabei bereits jetzt, um eine der größten Protestbewegungen in Deutschland.

Bildunterschrift: Menschen, so weit das Auge reicht: Nicht nur auf dem Jahnplatz, sondern auch in den benachbarten Straßen demonstrierten Zehntausende in Bielefeld gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt.

Bildunterschrift: Viele Menschen haben selbst gemachte Plakate und Banner mitgebracht.

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