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1 Veranstaltung - Nachrichten , 22.01.2024 :

Tages-Chronologie von Montag, 22. Januar 2024

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Veranstaltungskalender:



- Montag, 22. Januar 2024 um 18.00 Uhr -


Kundgebung: AfD auf Eis legen: Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Hetze


Veranstaltungsort:

Schützenhof
Schützenplatz 1
33102 Paderborn


Anlass:

Am 22. Januar 2024 (18.30 Uhr) bewirbt die "AfD" im "Schützenhof" in Paderborn, einen "Bericht aus dem Bundestag" (Zacharias Schalley, Eugen Schmidt, Roger Beckamp, Rüdiger Lucassen sowie Jörg Schneider).


Aufruf:

Wir rufen zu einer Demonstration gegen die AfD und ihre rechte Hetze auf. Gemeinsam wollen wir am 22. Januar 2024 um 18.00 Uhr auf dem Parkplatz am Löffelmannweg / Tegelweg an der Nordseite des Schützenhofs ein deutliches Zeichen gegen Rassismus setzen.

"Remigration" und "Bevölkerungsaustausch" - nicht erst seit den neusten Veröffentlichungen ist klar, dass die AfD eine massive Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft darstellt. Die gewaltsame Vertreibung von Millionen Menschen wäre die Folge von dem, was lapidar als "Remigration" bezeichnet wird.

Besonders die Paderborner AfD hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie keine Berührungsängste zur "Identitären Bewegung" und sonstigen rassistischen Gruppierungen hat. Erst Ende letzten Jahres wurde für eine gemeinsame Veranstaltung mit Martin Sellner geworben - Paderborn ist eine Hochburg des faschistischen Flügels der AfD.

Alle, die den Protest gegen rassistische Ideologien unterstützen wollen, sind aufgerufen, am 22. Januar 2024 zum Schützenplatz zu kommen. Gemeinsam werden wir laut für eine gerechte und solidarische Gesellschaft kämpfen. Lasst uns ein Zeichen setzen, dass Rassismus keinen Platz in Paderborn hat.


Veranstalterinnen:

Paderborner Bündnis gegen Rechts

Paderborner Bündnis für Demokratie und Toleranz


www.bgr-paderborn.de

www.instagram.com/bgr_paderborn

www.buendnisdemokratietoleranz.wordpress.com

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Pressespiegel überregional


Neue Westfälische, 22.01.2024:
Brand auf Moschee-Gelände

tagesschau.de, 22.01.2024:
Statt Partei-Verbot / Zuschüsse für AfD könnten gestrichen werden

Neue Westfälische, 22.01.2024:
Die Republik steht auf: "Das hat es lange nicht gegeben"

Neue Westfälische, 22.01.2024:
Massenproteste gegen Rechts

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Montag, 22. Januar 2024


2023 zählte die "Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945", im früheren SS-Wachgebäude - mit der Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" - 44.752 Gäste - 9.335 mehr als 2022 (35.417).

Am 19. Januar 2024 soll in Minden, nach Angaben der Organisatorinnen, auf der Kundgebung "Gegen die Neue Rechte", eine Person mit Israel-Flagge sowie einem Hakenkreuz des Platzes verwiesen worden sein.

Am 19. Januar 2024 nahmen 4.000 Personen an der Kundgebung "Gegen die Neue Rechte" von Minden - Für Demokratie und Vielfalt e.V., Quartiersmanagement der Oberen Altstadt und Treffpunkt "LilaGold" teil.

Am 19. Januar 2024 wurden am Büro des Vereins "Minden - Für Demokratie und Vielfalt e.V." - zahlreiche Sticker der "Jungen Nationalisten" an den Fenstern - wie auf dem Weg zu dem Kundgebungsort entdeckt.

Für den 22. Januar 2024 (Beginn: um 18.30 Uhr) hatte die - völkisch-nationalistische - "Junge Alternative Lippe" ("JA") einen "Stammtisch", in der "Gaststätte Biewener, Lange Straße 122, 32791 Lage", beworben.

Am 9. Januar 2024 kündigte die völkisch-nationalistische "Junge Alternative Lippe" ("JA"), zum 22. Januar 2024 ab 18.30 Uhr, einen "Stammtisch", in der "Gaststätte Biewener" (Lange Straße 122, 32791 Lage) an.

Am 12. Dezember 2023 evaluierte das Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, die "AfD"-Jugendorganisation "Junge Alternative", "Landesverband NRW" als "rechtsextremistischem Verdachtsfall".

Für den 28. November 2023 (Beginn: 18.30 Uhr) hatte die die völkisch-nationalistische "Junge Alternative Lippe" ("JA") einen "Stammtisch", in der "Gaststätte Biewener, Lange Straße 122, 32791 Lage", beworben.

Am 22. Januar 2024 fand mit 20 Teilnehmenden um Rolf-Arno Maertzke ("AfD"-"Stadtverband Detmold"), der 109. Detmolder "Lichterspaziergang" - ausschließlich aus der regionalen extrem rechten Szene - statt.

Am 21. Januar 2024 fand in Detmold, auf dem Marktplatz - mit in der Spitze über 3.400 Teilnehmenden - eine Kundgebung gegen die völkisch-nationalistische "AfD" mit einer anschließenden Demonstration statt.

Am 22. Januar 2024 veranstaltete die Partei "AfD" im "Schützenhof" in Paderborn, einen "Bericht aus dem Bundestag" mit Roger Beckamp, Zacharias Schalley, Eugen Schmidt, Rüdiger Lucassen wie Jörg Schneider.

Am 22. Januar 2024 beteiligten sich in Paderborn über 5.000 Menschen an einer Kundgebung "AfD auf Eis legen: Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Hetze" gegen die "AfD"-Veranstaltung im "Schützenhof".


www.wewelsburg.de/de/aktuelles/meldungen/2024-01-15-Besucher-2023-und-Ausblick.php

www.lap-minden.de

www.oberealtstadt.de

www.mbr-owl.de

www.hiergeblieben.de

www.fridaysforfuturedetmold.org

www.bgr-paderborn.de

www.instagram.com/bgr_paderborn

www.buendnisdemokratietoleranz.wordpress.com

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Neue Westfälische, 22.01.2024:
Gedenkstätten haben höhere Besucherzahlen

Westfalen-Blatt / Lübbecker Kreiszeitung, 22.01.2024:
4.000 Teilnehmer bei Anti-AfD-Demo

Westfalen-Blatt / Lübbecker Kreiszeitung, 22.01.2024:
Heute im Lokalteil / Ein Zeichen für die Demokratie gesetzt

Lippische Landes-Zeitung, 22.01.2024:
Auch zweite Anti-AfD-Kundgebung füllt Marktplatz

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Neue Westfälische, 22.01.2024:

Gedenkstätten haben höhere Besucherzahlen

Seit dem Überfall der Hamas gibt es mehr antisemitische Vorfälle

Düsseldorf / Münster (epd). Die großen NS-Mahn- und Gedenkstätten in NRW haben 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Besucher gezählt. Die Einrichtungen berichten zugleich von einem Anstieg der antisemitischen Vorfälle seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober.

Die meisten Gäste verzeichnete das NS-Dokumentationszentrum in Köln. 2023 besuchten 76.580 Menschen das Zentrum, das die Geschichte der früheren Zentrale der Gestapo in Köln beleuchtet. Das waren rund 17.800 mehr als im Jahr davor (58.776). Die Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte im historischen Stadthaus der NRW-Landeshauptstadt registrierte 32.459 Besucher (2022: 23.303).

Die frühere SS-Kaderschmiede Wewelsburg bei Paderborn, heute Kreismuseum und Gedenkstätte, zählte im vergangenen Jahr rund 44.750 Gäste und damit über 9.000 mehr als 2022 (35.417). Der NS-Geschichtsort Villa ten Hompel, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, in Münster registrierte 18.475 Gäste und damit etwa 4.000 mehr als 2022.

Das Dokumentationszentrum in Köln berichtet von über 20 antisemitischen Vorfällen im Jahr 2023. 70 Prozent der dokumentierten Fälle hätten sich nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel ereignet. Neben antisemitischen Einträgen im Gästebuch habe es E-Mails mit extremistischen Inhalten gegeben. Am Kreismuseum Wewelsburg war nach dem 7. Oktober eine Israel-Fahne gehisst. Das sei vielfach von Einzelbesuchern negativ kommentiert worden, sagte die Museumsleiterin Kirsten John-Stucke. Auch der Leiter der Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte, Bastian Fleermann, bestätigte eine große Nachfrage zu Israel und dem Gazastreifen.

Bildunterschrift: Das Kreismuseum Wewelsburg bei Büren.

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Westfalen-Blatt / Lübbecker Kreiszeitung, 22.01.2024:

4.000 Teilnehmer bei Anti-AfD-Demo

Veranstaltung "Gegen die Neue Rechte!" auf dem Marktplatz in Minden

Von Kai Wessel

Minden (WB). Das Bündnis "Minden - für Demokratie und Vielfalt" hat am Freitag (19. Januar) mit dem Quartiersmanagement der Oberen Altstadt und dem Treffpunkt "LilaGold" die Kundgebung "Gegen die Neue Rechte!" ausgerichtet. Laut Polizei kamen rund 4.000 Teilnehmer.

Sie versammelten sich an der Martinitreppe am Marktplatz Minden. Damit wurden die Erwartungen der Veranstalter deutlich übertroffen.

Der Weg über den Mindener Marktplatz ist normalerweise eine Sache weniger Minuten. Während der Demonstration war eine problemlose Passage nicht mehr möglich. Zwischen Rathaus und Martinitreppe war der Andrang so groß, dass zeitweise nichts mehr ging.

Viele Bürger hatten Plakate mitgebracht

Zahlreiche Bürger hatten Plakate mitgebracht. "Herz statt Hetze", "Nazis nerven mehr als Wespen" und "Ich bin so sauer, ich hab‘ sogar ein Schild dabei" waren zu sehen. Bei der Ortsheimatpflege Minden-Bärenkämpen war der Hinweis "Biete Nachhilfe in Geschichte" zu lesen. Jürgen Sturma, Stadtheimatpfleger in Minden, begrüßte den konstruktiven Ansatz: "Man muss aus der Geschichte lernen."

An die Geschichte des Faschismus in Deutschland erinnerte auch Unternehmer und WEZ-Chef Karl-Stefan Preuß. Er sei für das Wohlergehen von Angestellten aus 35 Ländern verantwortlich, warb für ein friedliches Miteinander und erklärte: "Ich möchte Zustände verhindern, wie sie meine Vorgänger vor 100 Jahren erlebt haben."

Mit einem warmen Applaus wurde Landrat Ali Dogan auf der Rednerbühne begrüßt. Er stellte der Menschenmenge die Frage, ob sie die "vermaledeite AfD" nicht auch so satt hätten. Die Antwort war laut und signalisierte Zustimmung. Dogan erklärte im Anschluss, dass er sehr stolz auf die Menschen im Mühlenkreis sei. Allein schon deshalb, weil sie jemanden, der Ali heißt, zum Landrat gewählt hätten.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post erklärte, dass er den Einsatz der Menschen gegen rechts "großartig" fände. Dass so viele Bürger ein Zeichen für die Demokratie setzten, täte in diesen Zeiten einfach nur gut.

Der evangelische Superintendent Michael Mertins rief dazu auf, für die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu kämpfen, "für unsere offene und plurale Gesellschaft, in der alle Menschen gleiche Würde und Grundrechte haben".

Polizei: Versammlung "störungsfrei"

Die Deportationspläne der Rechtsextremisten "greifen uns alle an", betonte Mertins. Es werde "keine Kirche ohne unsere Geschwister aus aller Welt geben", erklärte der Leiter des Kirchenkreises Minden. Der christliche Glaube verbiete jede Form von Rassismus. Die AfD nannte er "eine antichristliche Partei".

"Aus polizeilicher Sicht verlief die Versammlung störungsfrei und friedlich", teilte die Leitstelle der Polizei im Kreis Minden-Lübbecke im Anschluss mit. Lediglich eine Person sei durch eine Ordnerin des Versammlungsleiters von der laufenden Veranstaltung ausgeschlossen worden.

Die Demo "Gegen die Neue Rechte!" hatte um 17 Uhr begonnen und wurde nach zahlreichen Redebeiträgen gegen 18.30 Uhr für beendet erklärt.

Die FWG im Mühlenkreis hatte bereits am Freitagmittag, also noch vor den Kundgebungen in Minden und Bielefeld, eine Pressemitteilung verschickt. Darin betont Pressesprecher Volker Weber, dass auch die FWG den Rechtsruck in der politischen Landschaft als "äußerst gefährlich" ansehe für das gesamte demokratische System in Deutschland.

FWG im Mühlenkreis äußert Kritik

Es sei allerdings für die FWG nicht nachvollziehbar, "dass die Altparteien der Meinung sind, durch Demonstrationen oder ähnliche Formate irgendetwas an der eindeutig festzustellen Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den aktuellen Politikern und deren Entscheidungen zu ändern". Diese Unzufriedenheit sei letztendlich die Grundlage für die Wahlentscheidung des Einzelnen für die AfD.

Weber: "Daher fordern wir die Altparteien auf, endlich den Bürgern zuzuhören und den Bürgerwillen in politisches Handeln umzusetzen."

Bildunterschrift: Etwa 4.000 Teilnehmer kamen nach Polizeiangaben zur Kundgebung "Gegen die Neue Rechte!" auf den Marktplatz in Minden. Die Versammlung verlief friedlich.

Bildunterschrift: Zu den Rednern während der Kundgebung zählte auch Landrat Ali Dogan (rechts), hier mit Mindens Bürgermeister Michael Jäcke und der Gleichstellungsbeauftragten Selvi Arslan.

Bildunterschrift: Etliche Bürger hatten Plakate selbst gestaltet. Bei der Ortsheimatpflege Minden-Bärenkämpen war der Hinweis "Biete Nachhilfe in Geschichte" zu lesen.

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Westfalen-Blatt / Lübbecker Kreiszeitung, 22.01.2024:

Heute im Lokalteil / Ein Zeichen für die Demokratie gesetzt

Minden. Die Beteiligung ist enorm gewesen: Etwa 4.000 Menschen haben an der Veranstaltung "Gegen die Neue Rechte" auf dem Mindener Marktplatz teilgenommen. Sie setzten ein Zeichen für die Demokratie und eine offene Gesellschaft. Etliche Reden wurden gehalten.

Lokalseite

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Lippische Landes-Zeitung, 22.01.2024:

Auch zweite Anti-AfD-Kundgebung füllt Marktplatz

Die Veranstalter sprechen von 3.000, die Polizei von 2.200 Teilnehmern am Sonntag / Die Redner finden klare Worte, die sich um die Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten drehen

Thomas Krügler

Detmold. Die Detmolder Ortsgruppe von "Fridays for Future" hatte für Sonntagmittag zur Kundgebung gegen die AfD aufgerufen - nach Veranstalter-Angaben füllten 3.000 Menschen den Marktplatz. Die Polizei zählte 2.200 Teilnehmer vor Ort und später noch 1.500 beim Zug durch die Stadt.

Die Stimmung war durchweg friedlich. Auf den Plakaten standen Slogans wie "Bunt statt Braun", "Menschenrechte statt rechte Menschen" oder die Mahnung "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf". Hintergrund war das durch das Recherche-Zentrum Correctiv aufgedeckte rechte Treffen in Potsdam, bei dem es um die massenhafte Ausbürgerung von Menschen unter anderem mit Migrationshintergrund gegangen war.

Nach mehreren Redebeiträgen auf der Kundgebung bewegte sich der Demonstrationszug durch die Detmolder Innenstadt. Die durchgängig friedliche, störungsfreie Versammlung endete nach einer Abschlusskundgebung.

Noura Brihmouche von "Fridays for Future" moderierte die Kundgebung und zitierte den einstigen deutschen Pfarrer Martin Niemöller, der vor zu langem Schweigen in der Nazi-Zeit gewarnt hatte. "Wir demonstrieren nicht nur gegen die AfD, sondern auch für den Schutz der Demokratie und die Achtung menschlicher Grundrechte." Das Schweigen müsse endlich ein Ende haben.

Anna Brouwer sagte: "Ohne die Menschen, die die AfD abschieben will, würden wir unser wunderschönes Deutschland nicht wiedererkennen." All diese Menschen seien fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Niemand könne frei sein, wenn nicht alle frei sind. In den 1930er Jahren dachte man, Adolf Hitler und die NSDAP kontrollieren zu können. "Lasst uns diesen Fehler nicht wiederholen!"

Die AfD plane, die Demokratie von innen zu zerstören. Anstatt klare Kante gegen rechte Parolen zu zeigen, würden rassistische Inhalte von anderen Parteien übernommen, in der Hoffnung damit Wählerstimmen abgreifen zu können. Das Narrativ "Wir gegen die Anderen" spalte die Nation. Brouwer forderte eine gute Integration und Sozialpolitik, die alle mitdenke.

Pfarrer Dieter Bökemeier von der Lippischen Landeskirche sagte: "Die rassistischen und antisemitischen Vertreibungs-Fantasien gehen uns alle an." Schon vor fünf Jahren hätte Bernd Höcke in seinem Buch darüber schwadroniert. Viele Menschen mit Migrationshintergrund würden in Angst versetzt. Die Demonstranten auf dem Marktplatz skandierten immer wieder laut: "Nieder mit der AfD!". Marlon Gerstenberg betonte: "Wir haben aus der deutschen Geschichte gelernt und lassen es nicht zu, dass Faschisten ihre widerlichen Deportations- und Vertreibungspläne verbreiten." Die AfD sei eine radikal marktliberale Partei, die vor allem den Menschen schade, die sie wählen.

Bereits am Samstag waren auch in Detmold, wie im ganzen Land, die "Omas gegen Rechts" auf die Straße gegangen. Auch sie warnten vor der Zunahme rechter Einflussnahme. "In den letzten Jahren gelang es Populisten, durch emotional aufgeheizte diskriminierende Reden und Veröffentlichungen in vielen Menschen Wut, Empörung, Angst und vielfältige Aggressionen auszulösen. Diese Aggressionen richten sich leider sogar gegen die Menschen, die für uns da sind: Polizei, Feuerwehr, Pflegepersonal, Rettungskräfte - sie werden auf unsägliche Weise nicht nur in ihrer Arbeit behindert, sondern teilweise tätlich angegriffen und angepöbelt", schreibt die Detmolder Ortsgruppe in einer Mitteilung.

Dem wollte sie begegnen und in einem Flashmob am Samstag darauf hinweisen: "Genug ist genug! Wo bleibt der Respekt? Wir fordern Wertschätzung für die Arbeit all derer, die sich für unsere Sicherheit und Gesundheit einsetzen." Diese Forderungen waren auf großen Schildern zu lesen, die sie über den Markt, die Rathaustreppe, den Marktbrunnen trugen. Und jeder der wollte, konnte mit ihnen ins Gespräch kommen.

Bildunterschrift: Am Sonntag wurde es bei der Demo auf dem Detmolder Marktplatz wieder richtig voll - einige mussten noch in den Seitenstraßen stehen.

Bildunterschrift: Am Samstag zeigten bereits 18 der "Omas gegen Rechts" Flagge und erhielten viel Applaus.

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