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1 Veranstaltung - Nachrichten: Detmold: Über 3.400 protestieren gegen die "AfD" , 21.01.2024 :

Tages-Chronologie von Sonntag, 21. Januar 2024

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Veranstaltungskalender:



- Sonntag, 21. Januar 2024 um 13.00 Uhr -


Anti-AfD-Demo


Auftaktkundgebung:

Marktplatz
32756 Detmold


Die meisten Menschen sind über die aktuelle Correctiv-Recherche und die darin aufgedeckten Deportationspläne der AfD, Neonazis, CDU-Mitglieder und anderer rechter bis extrem rechter Akteurinnen und Akteure überrascht oder bestürzt. Doch die antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen und ableistischen Ansichten sind seit Jahren Kern der AfD.

Jetzt braucht es ein starkes, bundesweites Bündnis gegen die AfD und all ihre Steigbügelhalterinnen. Daher versuchen wir so viele andere Organisationen wie möglich mit ins Boot zu holen und rufen alle Menschen dazu auf für ihre demokratischen Werte einzustehen.


Veranstalterinnen:

Fridays for Future Detmold
Omas gegen Rechts - Ortsgruppe Detmold
Forum offenes Detmold
Die Linke - Kreisverband Lippe
Frauenberatungsstelle Alraune e.V.
Grüne Jugend - Kreis Lippe

www.fridaysforfuturedetmold.org

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Pressespiegel überregional


MiGAZIN, 21.01.2024:
Zwei Festnahmen / Brandanschlag auf Moschee und Meter großes Hakenkreuz

Spiegel Online, 21.01.2024:
Baden-Württemberg / Neue Details zur Razzia gegen "Reichsbürger" im November

MiGAZIN, 21.01.2024:
"Remigriert euch ins Knie" / Die Republik steht auf gegen AfD

MiGAZIN, 21.01.2024:
"Nicht würdig" / Bayerns Vize-Ministerpräsident postet "AfD-Parolen"

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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Sonntag, 21. Januar 2024


Am 21. Januar 2024 führte die (völkisch-nationalistische) "AfD-OWL" eine "Podiumsveranstaltung" mit der "Corona-Heldin" - sowie "AfD"-Bundestagsabgeordneten - Christina Baum, im "Bürgerhaus" in Lage durch.

Am 7. Januar 2024 kündigte die "AfD-OWL" eine "Podiumsveranstaltung" - mit der "Corona-Heldin" sowie "AfD"-Bundestagsabgeordneten Dr. Christina Baum - für den 21. Januar 2024 um 19.00 Uhr "in Lage" an.

Am 21. Januar 2024 veranstaltete der völkisch-nationalistische "AfD"-"Stadtverband Lage" (ab 12.00 Uhr) am Rathaus (unter dem Motto: "Lage steht auf") eine Versammlung mit 15 erwachsenen Teilnehmenden.

Am 21. Januar 2024 fand in Detmold, auf dem Marktplatz - mit in der Spitze über 3.400 Teilnehmenden - eine Kundgebung gegen die völkisch-nationalistische "AfD" mit einer anschließenden Demonstration statt.

Am 21. Januar 2024 wählte der "AfD"-"Kreisverband Höxter" Klaus Lange wie Norbert Senges als Sprecher; als Vertreter: Andreas Braunst, Schatzmeisterin: Barbara Mühlhausen; Schriftführer: Andreas von Skopnik.

Am 21. Januar 2024 wählte der völkisch-nationalistische "Kreisverband Höxter" der Partei "AfD" auf einem Parteitag als Beisitzer Jens Brechtken, Rainer Mund, Edgar Roeddecker sowie als Beisitzerin Birgit Senges.


www.mbr-owl.de

www.fridaysforfuturedetmold.org

www.demokratie-und-toleranz-hx.de

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Artikel-Einträge in der Datenbank:


Radio Lippe, 21.01.2024:
Detmold: 2.200 Menschen demonstrieren gegen rechts

Lippische Landes-Zeitung Online, 21.01.2024:
Zweite Kundgebung gegen die AfD füllt erneut den Detmolder Marktplatz

Polizei Lippe, 21.01.2024:
Detmold. Friedliche Versammlung in der Detmolder Innenstadt

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Radio Lippe, 21.01.2024:

Detmold: 2.200 Menschen demonstrieren gegen rechts

In der Detmolder Innenstadt haben am Sonntag (21.01.) rund 2.200 Menschen gegen Rechtsextremismus demonstriert. Die Protestaktion verlief nach Angaben der Polizei friedlich und störungsfrei. Aufgerufen hatte unter anderem Fridays for Future.

Kundgebungen und Protestmarsch

Die Demonstranten versammelten sich um 13 Uhr zunächst zu einer Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz. Rund 1.500 Menschen zogen anschließend noch in einem Protestmarsch durch die Innenstadt, unter anderem über Rosental, Leopoldstraße, Paulinenstraße und Ameide bis zurück zum Marktplatz. Hier fand gegen 15.30 Uhr die Abschlusskundgebung statt.

Bereits am Freitag (19.01.) hatten auf dem Detmolder Marktplatz rund 300 Menschen friedlich gegen die AfD demonstriert.

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Lippische Landes-Zeitung Online, 21.01.2024:

Zweite Kundgebung gegen die AfD füllt erneut den Detmolder Marktplatz

21.01.2024 - 17.51 Uhr

Thomas Krügler

Detmold. Die Detmolder Ortsgruppe von "Fridays for Future" hatte für Sonntagmittag zur Kundgebung gegen die AfD aufgerufen - nach Veranstalter-Angaben füllten 3.000 Menschen den Marktplatz. Die Polizei zählte 2.200 Teilnehmer vor Ort und später noch 1.500 beim Zug durch die Stadt.

Die Stimmung war durchweg friedlich. Auf den Plakaten standen Slogans wie "Bunt statt Braun", "Menschenrechte statt rechte Menschen" oder die Mahnung "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf". Hintergrund war das durch das Recherche-Zentrum Correctiv aufgedeckte rechte Treffen in Potsdam, bei dem es um die massenhafte Ausbürgerung von Menschen unter anderem mit Migrationshintergrund gegangen war.

Nach mehreren Redebeiträgen auf der Kundgebung bewegte sich der Demonstrationszug durch die Detmolder Innenstadt. Die durchgängig friedliche, störungsfreie Versammlung endete nach einer Abschlusskundgebung.

"Für die Demokratie"

Noura Brihmouche von "Fridays for Future" moderierte die Kundgebung und zitierte den einstigen deutschen Pfarrer Martin Niemöller, der vor zu langem Schweigen in der Nazi-Zeit gewarnt hatte. "Wir demonstrieren nicht nur gegen die AfD, sondern auch für den Schutz der Demokratie und die Achtung menschlicher Grundrechte." Das Schweigen müsse endlich ein Ende haben.

Anna Brodwer sagte: "Ohne die Menschen, die die AfD abschieben will, würden wir unser wunderschönes Deutschland nicht wiedererkennen.“ All diese Menschen seien fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Niemand könne frei sein, wenn nicht alle frei sind. In den 1930er Jahren dachte man, Adolf Hitler und die NSDAP kontrollieren zu können. "Lasst uns diesen Fehler nicht wiederholen!"

Klare Kante gegen Parolen

Die AfD plane, die Demokratie von innen zu zerstören. Anstatt klare Kante gegen rechte Parolen zu zeigen, würden rassistische Inhalte von anderen Parteien übernommen, in der Hoffnung damit Wählerstimmen abgreifen zu können. Das Narrativ "Wir gegen die Anderen" spalte die Nation. Brodwer forderte eine gute Integration und Sozialpolitik, die alle mitdenke.

Pfarrer Dieter Bökemeier von der Lippischen Landeskirche sagte: "Die rassistischen und antisemitischen Vertreibungs-Fantasien gehen uns alle an." Schon vor fünf Jahren hätte Bernd Höcke in seinem Buch darüber schwadroniert. Viele Menschen mit Migrationshintergrund würden in Angst versetzt. Die Demonstranten auf dem Marktplatz skandierten immer wieder laut: "Nieder mit der AfD!".

Marlon Gerstenberg betonte: "Wir haben aus der deutschen Geschichte gelernt und lassen es nicht zu, dass Faschisten ihre widerlichen Deportations- und Vertreibungspläne verbreiten." Die AfD sei eine radikal marktliberale Partei, die vor allem den Menschen schade, die sie wählen.

"Omas gegen Rechts" aktiv

Bereits am Samstag waren auch in Detmold, wie im ganzen Land, die "Omas gegen Rechts" auf die Straße gegangen. Auch sie warnten vor der Zunahme rechter Einflussnahme. "In den letzten Jahren gelang es Populisten, durch emotional aufgeheizte diskriminierende Reden und Veröffentlichungen in vielen Menschen Wut, Empörung, Angst und vielfältige Aggressionen auszulösen. Diese Aggressionen richten sich leider sogar gegen die Menschen, die für uns da sind: Polizei, Feuerwehr, Pflegepersonal, Rettungskräfte - sie werden auf unsägliche Weise nicht nur in ihrer Arbeit behindert, sondern teilweise tätlich angegriffen und angepöbelt", schreibt die Detmolder Ortsgruppe in einer Mitteilung.

Dem wollte sie begegnen und in einem Flashmob am Samstag darauf hinweisen: "Genug ist genug! Wo bleibt der Respekt? Wir fordern Wertschätzung für die Arbeit all derer, die sich für unsere Sicherheit und Gesundheit einsetzen." Diese Forderungen waren auf großen Schildern zu lesen, die sie über den Markt, die Rathau-Treppe, den Marktbrunnen trugen. Und jeder der wollte, konnte mit ihnen ins Gespräch kommen.

Bildunterschrift: Am Sonntag wurde es bei der Demo auf dem Detmolder Marktplatz noch mal richtig voll - einige mussten noch in den Seitenstraßen stehen.

Bildunterschrift: Am Samstag zeigten bereits 18 der "Omas gegen Rechts" Flagge und erhielten auf dem Detmolder Marktplatz große Aufmerksamkeit und Applaus.

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Polizei Lippe, 21.01.2024:

Detmold. Friedliche Versammlung in der Detmolder Innenstadt

21.01.2024 - 16.16 Uhr

Lippe (ots). Am Sonntag (21.01.2024) kamen ab 13 Uhr in der Spitze geschätzt 2.200 Menschen auf dem Marktplatz zusammen, um an einer angemeldeten Versammlung mit dem Motto "Demo gegen Rechts" teilzunehmen.

Nach mehreren Redebeiträgen auf der Anfangskundgebung bewegte sich die Versammlung in Form eines Aufzugs mit rund 1.500 Teilnehmenden durch die Innenstadt. Die Polizei begleitete den Aufzug mit den notwendigen Verkehrsmaßnahmen, um die Sicherheit von Versammlungsteilnehmenden und Dritten zu gewährleisten.

Die durchgängig friedliche und störungsfreie Versammlung endete nach einer Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz gegen 15.50 Uhr.

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