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Lippische Landes-Zeitung , 18.01.2024 :

Kundgebungen gegen die AfD

Der Antifaschistische Arbeitskreis und Fridays for Future rufen zu Demonstrationen auf

Detmold. Auf Initiative des Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold beginnt am Freitag, 19. Januar, um 17 Uhr eine Kundgebung unter dem Titel "Stoppt die AfD auch in Lippe - Gefahr für eine demokratische Entwicklung" auf dem Marktplatz. Zudem ruft die Ortsgruppe von Fridays for Future ruft zusammen mit anderen Gruppen für Sonntag, 21. Januar, 13 Uhr, zu einer Demonstration gegen die AfD - ebenfalls auf dem Detmolder Marktplatz - auf.

"Der Arbeitskreis fordert nach dem in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Treffen von Neonazis mit führenden AfD-Mitgliedern ein Verbot der Partei", erklärt Arbeitskreis-Sprecher Volker Wiemann in einer Pressemitteilung.

Anfang Januar hatten bekanntlich sich hochrangige AfD- Vertreter, Neonazis und Mitglieder der Werteunion in Potsdam getroffen. Thema: Wie können Millionen Menschen mit Migrationshintergrund - mit oder ohne deutschen Pass - vertrieben werden? "Dies ist ein erneuter Skandal und ein frontaler Angriff auf eine demokratische Gesellschaft sowie Ausdruck eines äußerst brutalen Rassismus", erklärt Volker Wiemann für den Arbeitskreis.

Dies könne - käme die AfD an die Macht - nicht nur Menschen der so genannten Gastarbeiter-Generation, die maßgeblich die Bundesrepublik mit aufgebaut haben, treffen. Auch Millionen von inzwischen Deutschen, die aus der Sowjetunion, Russland oder anderen östlichen Staaten in den 80-er und 90-er Jahren gekommen seien, wären dabei.

"Eine solche Vorgehensweise würde gegen das Grundgesetz verstoßen, das auf Grund der Lehren aus der Nazi-Zeit festlegt, dass kein Deutscher ausgewiesen werden darf und welches eine Benachteiligung auf Grund der Herkunft - Artikel 3 - verbietet. Ganz abgesehen davon, dass damit auch in extremster Weise die Würde des Menschen verletzt wird, die durch das Grundgesetz als unantastbar gilt. Zudem schützt das Grundgesetz Geflüchtete und gewährt ihnen Asylrecht", heißt es seitens des Arbeitskreises weiter.

Was man aus der Geschichte lernen könne, sei, dass - wenn eine solche Partei erst einmal an der Macht sei -, es viel zu spät sei, sie zu stoppen. In Auschwitz, Bergen-Belsen und anderen Orten könne man sehen, was aus einer faschistischen Politik werden könne, erklärt Wiemann.

"Aus all dem kann nur gefolgert werden, dass eine Partei, die so substanziell wie die AfD das Grundgesetz beseitigen will, verboten werden muss; wir fordern darum ein sofortiges Verbot dieser Partei", so Volker Wiemann abschließend.

Mehr Infos gibt unter www.antifa-detmold.de.

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- Freitag, 19. Januar 2024 um 17.00 Uhr -


Kundgebung: Stoppt die AfD! AfD verbieten - jetzt!


Veranstaltungsort:

Marktplatz
32756 Detmold


AfD - Jetzt verbieten!

Vor kurzem haben sich hochrangige AfD Vertreter, Neonazis und Mitglieder der so genannten Werteunion der CDU getroffen. Thema: Wie können Millionen Menschen mit Migrationshintergrund - mit oder ohne deutschen Pass - vertrieben werden.

Dies ist ein erneuter Skandal und ein frontaler Angriff auf eine demokratische Gesellschaft sowie Ausdruck eines äußerst brutalen Rassismus.

Dies könnte - käme die AfD an die Macht - nicht nur Menschen der so genannten "Gastarbeiter-Generation", die maßgeblich die Bundesrepublik mit aufgebaut haben, treffen, sondern auch Millionen von inzwischen Deutschen die aus der Sowjetunion, Russland oder anderen östlichen Staaten in den 1980-er und 1990-er Jahren gekommen sind.

Eine solche Vorgehensweise würde eklatant gegen das Grundgesetz verstoßen, das auf Grund der Lehren aus der Nazi-Zeit festlegt, dass kein Deutscher ausgewiesen werden darf und welches eine Benachteiligung auf Grund der Herkunft verbietet. Ganz abgesehen davon, dass damit auch in extremster Weise die Würde des Menschen verletzt wird, die durch den Artikel eins des Grundgesetzes geschützt wird. Zudem schützt das Grundgesetz Geflüchtete und gewährt ihnen Asylrecht.

Angesichts der Morde und Gräueltaten der Nazis, sagte ein Auschwitz-Überlebender:

"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen."

Was man aus der Geschichte lernen kann ist, dass wenn eine solche Partei erst einmal an der Macht ist, es viel zu spät ist, sie zu stoppen. In Auschwitz, Bergen Belsen und anderen Orten, können wir sehen, was aus einer faschistischen Politik werden kann.

Aus all dem kann nur gefolgert werden, dass eine Partei, die so substantiell wie die AfD das Grundgesetz beseitigen will, verboten werden muss - wir fordern darum ein sofortiges Verbot dieser Partei!

AfD - Jetzt verbieten!


Veranstalterin: Antifaschistischer Arbeitskreis Detmold: www.antifa-detmold.de

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- Sonntag, 21. Januar 2024 um 13.00 Uhr -


Anti-AfD-Demo


Auftaktkundgebung:

Marktplatz
32756 Detmold


Die meisten Menschen sind über die aktuelle Correctiv-Recherche und die darin aufgedeckten Deportationspläne der AfD, Neonazis, CDU-Mitglieder und anderer rechter bis extrem rechter Akteurinnen und Akteure überrascht oder bestürzt. Doch die antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen und ableistischen Ansichten sind seit Jahren Kern der AfD.

Jetzt braucht es ein starkes, bundesweites Bündnis gegen die AfD und all ihre Steigbügelhalterinnen. Daher versuchen wir so viele andere Organisationen wie möglich mit ins Boot zu holen und rufen alle Menschen dazu auf für ihre demokratischen Werte einzustehen.


Veranstalterinnen:

Fridays for Future Detmold
Omas gegen Rechts - Ortsgruppe Detmold
Forum offenes Detmold

www.fridaysforfuturedetmold.org

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Am 19. Januar 2024, um 17.00 Uhr veranstaltet der Antifaschistische Arbeitskreis Detmold eine stationäre Kundgebung unter dem Leitspruch "Stoppt die AfD! AfD verbieten - jetzt!" auf dem Marktplatz in Detmold.

Am 20. Januar 2024 (12.00 Uhr) führt die Ortsgruppe Detmold der Omas gegen Rechts, im Rahmen einer bundesweiten Koordinierung, in Detmold eine Aktion auf dem Marktplatz (Rathaus, Donopbrunnen) durch.

Am 21. Januar 2024 rufen Fridays for Future Detmold, die Omas gegen Rechts - Ortsgruppe Detmold und das Forum offenes Detmold, zu einer Teilnahme an einer Demonstration in Detmold gegen die "AfD" auf.

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www.antifa-detmold.de

www.omas-gegen-rechts.org

www.fridaysforfuturedetmold.org


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