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1 Veranstaltung - Nachrichten ,
13.01.2024 :
Tages-Chronologie von Samstag, 13. Januar 2024
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Veranstaltungskalender:
- Samstag, 13. Januar 2024 von 11.00 bis 13.00 Uhr -
Rundgang zu den Lebens- und Arbeitsorten der Häftlinge der Außenlager des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica
Treffpunkt:
Parkplatz Kaiserhof
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
32457 Porta Westfalica
Der Verein "KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V." bietet Über-Tageführungen zu den Arbeits- und Unterbringungsorten der KZ-Häftlinge an. Aufklärung der Öffentlichkeit und Schaffung einer Gedenkstätte sind die Ziele des Vereins.
In der Führung erhalten die Teilnehmenden an den Orten des Geschehens fundierte Informationen über die drei Außenlager mit der Untertageverlagerung Dachs 1 im Jakobsberg und das Leiden der KZ-Häftlinge, die in den Lagern an der Porta Westfalica unter grausamen Bedingungen zur Arbeit gezwungen wurden und in erschütterndem Ausmaß Hunger, Krankheiten und Gewalt ausgesetzt waren. Durchgeführt werden diese Führungen des Vereins durch hierfür speziell qualifizierte Gästeführer, die sich eingehend mit der Thematik auseinandergesetzt haben und kontinuierlich auch im Hinblick auf wissenschaftlich gesicherte Fakten weitergebildet werden.
Die Rundgang führt vom Kaiserhof aus über die Weserbrücke zu den ehemaligen Arbeitsorten der Häftlinge am Jakobsberg. Der Rundgang endet am Mahnmal am Grünen Markt in Hausberge. Da es ein Stück des Weges den Jakobsberg hinauf und wieder hinunter geht, sollten die Teilnehmenden trittsicher auf Wanderwegen sein und gutes Schuhwerk tragen. Der Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 wird im Rahmen dieser Führung besucht, nicht eingeschlossen ist jedoch eine Besichtigung der Anlage im Innern des Jakobsberges.
Für die Führungen des Vereins wird gern eine Spende entgegengenommen, da die Arbeit des Vereins sehr kostenintensiv ist im Hinblick darauf, im Jakobsberg in der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1 regelmäßig für die Öffentlichkeit Führungen durchführen zu können und dort langfristig eine Gedenkstätte einzurichten. Über die Arbeit des Vereins informiert die Internetseite:
www.gedenkstaette-porta.de.
Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber aus organisatorischen Gründen erwünscht, um die Teilnehmerzahl einschätzen zu können. Eine Mitteilung über die Teilnahme kann gesendet werden an:
rundgaenge@gedenkstaette-porta.de
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Pressespiegel überregional
Jüdische Allgemeine Online, 14.01.2024:
CDU / Ausschlussverfahren wegen des Potsdamer Radikalen-Treffens
Norddeutscher Rundfunk, 13.01.2024:
Nach AfD-Treffen mit Rechtsextremen: 2.000 Menschen bei Demo in Hamburg
Neue Westfälische, 13./14.01.2024:
Rechtsextremes Treffen mit CDU-Beteiligung
Neue Westfälische, 13./14.01.2024:
Petition gegen AfD-Politiker Höcke gestartet
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www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Samstag, 13. Januar 2024
Am 13. Januar 2024 veröffentlichte "Heimat Dortmund" auf "Telegram" ein Video von der Neonazi-Gruppe "Aktion Hermannsland" mit Banner - "Ohne Bauernstand stirbt unser Vaterland" - am Hermannsdenkmal.
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft in Bückeburg in Rinteln, Porta Westfalica, Herford, Vlotho, Bielefeld, Detmold Razzien bei "Staatsanwälten" der ("Reichsbürger"-Gruppe) "Justiz-Opfer-Hilfe".
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft in Bückeburg in Rinteln, Porta Westfalica, Herford, Vlotho, Bielefeld und Detmold Razzien bei "Staatsrichtern" der "Reichsbürger"-Gruppe "Justiz-Opfer-Hilfe".
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft Bückeburg die Durchsuchung bei Friedrich-Wilhelm Schmeding in Porta Westfalica, "Bestallter staatlicher Einzelrichter" der Gruppe "Justiz-Opfer-Hilfe", "JOH".
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft Bückeburg die Durchsuchung bei Axel Thiesmeier, "Ermittlungsbeamter" und "Staatsrichter" in Vlotho der "Reichsbürger"-Gruppe "Justiz-Opfer-Hilfe" ("JOH").
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft Bückeburg eine Durchsuchung bei Rüdiger Drewski in Herford, ein "Bestallter staatlicher Einzelrichter" der "Reichsbürger"-Gruppe "Justiz-Opfer-Hilfe" ("JOH").
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft in Bückeburg eine Durchsuchung bei Dirk Laufer in Bielefeld, ein "Bestallter staatlicher Einzelrichter" der ("Reichsbürger"-Gruppe) "Justiz-Opfer-Hilfe" ("JOH").
Am 11. Januar 2024 veranlasste die Staatsanwaltschaft Bückeburg in Detmold eine Durchsuchung bei Jörg Reckmeyer (1967), ein "Bestallter staatlicher Einzelrichter" der "Reichsbürger"-Gruppe "Justiz-Opfer-Hilfe".
Am 1. März 2020 veröffentlichte der rechte "Rocker" Tim Kellner aus Horn-Bad Meinberg auf YouTube den "Polit-Talk" vom 28. Februar 2020 "Tim Kellner und Martin Sellner", Sprecher der "Identitären Bewegung".
Am 10. November 2023 verkündete die (extrem rechte) Gruppe "Bielefeld steht auf!" ("BSA"), dass Martin Sellner am 9. November 2023 für "BSA" " ... lobende Worte" für die Kritik an der "Massenmigration" fand.
Am 9. November 2023 fand die Abendveranstaltung "Zeitenwende: Neue Wege für die Rechte" (mit Martin Sellner) vom "Alternativen Kulturkongress" ("AKD") nicht im "Raum Paderborn", sondern in Bielefeld statt.
Am 9. November 2023 bewarb der völkische "Alternative(r) Kulturkongress" in dem "Raum Paderborn" ein Gespräch ("Zeitenwende: Neue Wege für die Rechte") mit: Martin Sellner, Armin-Paul Hampel, Peter Feist.
Am 30. Oktober 2023 bewarb der "Alternative Kulturkongress" (im "Raum Paderborn") eine Veranstaltung (Martin Sellner, Armin-Paul Hampel, Peter Feist) - Moderation: Matthias Tegethoff, am 9. November 2023.
Am 13. Januar 2024 wählte der "AfD"-"Kreisverband Paderborn" als Sprecher Marvin Weber und Alexander Lex, zu ihren Stellvertretern Julian Hermneuwöhner, Ingo Kuhoff und zum Schatzmeister Andreas Kemper.
Am 13. Januar 2024 wählte der "Kreisverband Paderborn" der "AfD" André Schmelzer (Schriftführer), Denis Fischer (stellvertretender Schatzmeister), Beisitz: Anna Streck, Werner Berendes sowie Matthias Tegethoff.
www.mbr-owl.de
www.blomberger-buendnis.org
www.vielfalt-lieben.de
www.buendnisdemokratietoleranz.wordpress.com
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Artikel-Einträge in der Datenbank:
Neue Westfälische - Herford und Enger / Spenge, 13.01.2024:
Reichsbürger-Razzia: Herforder gibt sich als "Staatsrichter" aus
Westfalen-Blatt, 13.01.2024:
Blomberger Bündnis warnt vor Rechten
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Neue Westfälische - Herford und Enger / Spenge, 13.01.2024:
Reichsbürger-Razzia: Herforder gibt sich als "Staatsrichter" aus
Die Bezeichnungen und Ausweise, mit denen der Beschuldigte nach außen auftritt, sind selbst gemacht und zeugen offensichtlich von einer regen Fantasie
Herford / Vlotho. In Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen zwei Mitglieder der Reichsbürger-Szene aus Herford und Vlotho geht es vor allem um Schriftstücke, die die Beschuldigten an Behörden schickten. In ihnen sollen sie sich unter anderem als Staatsanwälte ausgegeben haben - wie auch die vier weiteren Beschuldigten in dem Verfahren.
Bereits früher hatten Reichsbürger deutschlandweit immer wieder die elektronischen Posteingänge von Behörden mit ihren Pamphleten, vorgeblichen Anträgen und Widersprüchen geflutet. Der Mann aus Vlotho ist für die Polizei ein alter Bekannter. Gegen ihn wurde bereits mehrfach ermittelt.
Mit dem Beschuldigten aus Herford hat die Polizei einer weiteren zentralen Figur der so genannten Justiz-Opfer-Hilfe einen Besuch abgestattet. Der Mann besitzt einen Ausweis, in dem er sich als "Staatsrichter" bezeichnet. Sein Führerschein ist eine "Fahrerlaubnis" der JOH, so die Kurzform der Justiz-Opfer-Hilfe. Und er verfügt auch über einen angeblichen JOH-Presseausweis. Darüber hinaus ist er "bestallter staatlicher Einzelrichter" beim "Internationalen Menschenrechtsstrafgerichtshof". Weit fahren muss der Herforder nicht, um zu dem imaginären Konstrukt zu gelangen: Der angebliche Gerichtshof hat seinen Sitz in Porta Westfalica. Auch dort wurde durchsucht.
Darüber hinaus verfügt der Herforder, wie er im Internet verkündet, über die Möglichkeit, die Aura von Menschen - Esoteriker glauben an eine Art besondere Strahlung des menschlichen Körpers - sehen zu können. Donnerstagmorgen sah er aber nur einen Durchsuchungsbeschluss.
Zeitgleich hatten Polizisten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg neben Herford und Vlotho vier Häuser und Wohnungen in Rinteln, Porta Westfalica, Detmold und Bielefeld zum Zweck der Beweissicherung durchsucht. Auf Grund eines zum Teil erhöhten Gefährdungsgrades war die Polizei mit starken Kräften, darunter Bereitschaftspolizisten, Spezialeinsatzkommandos sowie diversen Ermittlungskräften aus Niedersachsen und NRW und der Staatsanwaltschaft vor Ort.
Von Rechtsanwälten lassen sich die insgesamt sechs Männer nach dem derzeitigen Wissensstand der Staatsanwaltschaft Bückeburg nicht vertreten.
Bildunterschrift: Die bei der Polizeiaktion beschädigte Tür in Vlotho.
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Westfalen-Blatt, 13.01.2024:
Blomberger Bündnis warnt vor Rechten
Blomberg (WB/ca). Nach einem Bericht des Recherche-Netzwerks "Correctiv" hatten sich in Potsdam AfD-Politiker, Vertreter aus der Wirtschaft und Rechtsextremisten getroffen, um darüber zu sprechen, wie Millionen Menschen aus Deutschland vertrieben werden können. Redner war Martin Sellner, ein rechtsextremer Österreicher und Vertreter der identitären Bewegung. Das Blomberger Bündnis wies am Freitag darauf hin, dass Sellner mit dem rechten YouTuber Tim Kellner zusammenarbeite. "Unter anderem veröffentlichte Kellner ein Video mit Sellner, in dem er zu dessen Unterstützung aufruft", sagte ein Sprecher. Mit seinen regelmäßigen Veranstaltungen in Blomberg-Tintrup versuche Kellner, zur Vernetzung der extremen Rechten beizutragen. "An diesen Treffen nehmen auch schon Mitglieder der lippischen AfD teil." Das Blomberger Bündnis hat sich gegründet, um dem Entstehen einer rechtsextremen Szene vorzubeugen.
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