|
Nachrichten ,
10.01.2024 :
Tages-Chronologie von Mittwoch, 10. Januar 2024
_______________________________________________
Pressespiegel überregional
MiGAZIN, 10.01.2024:
Volksverhetzende Lieder / "Ausländer-Raus"-Weihnachtsfeier in ganz Deutschland
MiGAZIN, 10.01.2024:
Geheimes Treffen mit Identitären / AfD-Politiker sprachen über "Masterplan" für Remigration
_______________________________________________
www.hiergeblieben.de - Zusammenfassung - Mittwoch, 10. Januar 2024
Am 13. Januar 2024 veranstaltet der Verein: KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. einen Rundgang - zu den Lebens- wie Arbeitsorten - von Häftlingen des KZ-Außenlagers Porta Westfalica.
Für den 10. Januar 2024 (ab 19.00 Uhr) hatte die völkisch-nationalistische "Junge Alternative Paderborn", einen "JA-Stammtisch" in Paderborn-Elsen an einem nicht genannten Ort ("Anmeldung an ... ") beworben.
www.gedenkstaette-porta.de
www.buendnisdemokratietoleranz.wordpress.com
www.vielfalt-lieben.de
_______________________________________________
Artikel-Einträge in der Datenbank:
Mindener Tageblatt, 10.01.2024:
Vom Kaiserhof bis zum Mahnmal
_______________________________________________
Mindener Tageblatt, 10.01.2024:
Vom Kaiserhof bis zum Mahnmal
Die Rundgänge zu den Lebens- und Arbeitsorten der KZ-Häftlinge starten wieder, Stollen-Führungen folgen ab April
Porta Westfalica (mt/dh). Der KZ-Gedenkstätten-Verein setzt im neuen Jahr die Rundgänge zu den Lebens- und Arbeitsorten der KZ-Häftlinge fort. Sie waren 1944 / 45 in den Außenlagern des KZ Neuengamme an der Porta Westfalica untergebracht. Der erste Termin für diese oberirdischen Führungen ist an diesem Samstag, 13. Januar. Qualifizierte Guides der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica berichten an historischen Orten von den Außenlagern und den Häftlingen, die dort leben mussten und zur Arbeit gezwungen wurden.
Die Rundgänge führen zunächst zum ehemaligen Hotel Kaiserhof in Barkhausen, wo 1944 das erste KZ-Außenlager an der Porta Westfalica eingerichtet wurde. Von dort gehen die Teilnehmer über die Weserbrücke zum Vorplatz der ehemaligen Untertageverlagerung Dachs 1. Auf Grund der Winter-Ruhezeit für Fledermäuse ist ein Betreten der Stollenanlage aktuell nicht möglich. Die letzte Station auf dem Weg ist das Mahnmal zum Gedenken an die KZ-Häftlinge am Grünen Markt in Hausberge.
Die Rundgänge finden bis zum 13. April an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat statt und zwar am 13. Januar, 27. Januar, 10. Februar, 24. Februar, 9. März, 23. März und 13. April. Sie beginnen jeweils um 11 Uhr. Startpunkt der Rundgänge ist der Wendehammer, Freiherr-vom-Stein-Straße 2, direkt gegenüber dem Kaiserhof.
"Am Ende des Tunnels kein Licht" heißt die Ausstellung
Dort befindet sich die neue Ausstellung der Gedenkstätte "Am Ende des Tunnels kein Licht". Das Außengelände wird von Ende Januar zugänglich sein und kann ab diesem Zeitpunkt vor oder nach dem Rundgang besichtigt werden, berichtet der Gedenkstätten-Verein. Die Guides stehen für eine Einführung in die Ausstellungsstruktur und -inhalte zur Verfügung.
Wie berichtet, gehören zu der Ausstellung auf dem Wendeplatz auch drei Container, in denen demnächst vor allem die Aussagen von Zeitzeugen präsentiert werden sollen. Die Stelen im Außenbereich informieren die Besucher über die Portaner KZ-Geschichte.
Die Rundgänge sind kostenlos, Spenden zu Gunsten der Gedenkstätten-Arbeit willkommen. Anmeldungen können über die Webseite der Gedenkstätte oder per E-Mail an rundgaenge@gedenkstaette-porta.de erfolgen.
Von April an gibt es wieder Führungen durch die Stollenanlage Dachs 1 im Jakobsberg. Anmeldungen dafür sind ebenfalls auf der Website der Gedenkstätte möglich.
Bildunterschrift: Auf dem Wendeplatz gegenüber dem Kaiserhof befinden sich Container und Stelen einer neuen Ausstellung. Sie soll in Kürze in die Rundgänge des Gedenkstätten-Vereins einbezogen werden.
_______________________________________________
|