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Lippische Landes-Zeitung , 09.01.2024 :

Auf jüdischen Spuren

Lemgo. Trotz schlechten Wetters hat sich der Stadtrundgang zum Thema "Spuren jüdischen Lebens" einer guten Resonanz erfreut. 19 Personen sind laut Pressemitteilung der Einladung gefolgt und haben sich am Kirchturm St. Marien eingefunden. Zuerst seien die antijudaistischen Darstellungen in der Kirche gezeigt worden, in dem Zusammenhang auch die Krone des Holzbildhauers Nils Grube. Danach sei die Gruppe durch die Stadt gegangen, vorbei an Häusern, in denen Menschen jüdischen Glaubens gelebt haben. Die Lebensgeschichten seien erzählt worden, wobei es tröstlich gewesen sei, dass es noch Enkelkinder und Urenkelkinder gebe. Sie leben in Israel, Südafrika, England, heißt es weiter. Im Sommer sei die Urenkelin des Ehepaars Kabaker in Lemgo zu Besuch gewesen. Sie lebe mit ihrer Familie in den USA. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sei klar gewesen: "Nie wieder ist jetzt. Wir müssen handeln. Auch wenn es nur die Präsenz bei einem Stadtrundgang ist."

Fotorechte: Liesel Kochsiek-Jakobfeuerborn.

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Am 3. Januar 2024 führte die Stadtführerin Liesel Kochsiek-Jakobfeuerborn - zusammen mit der "Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien" - eine Führung zu dem Thema "Spuren jüdischen Lebens in Lemgo" - durch.

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www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/k-l/1181-lemgo-nordrhein-westfalen


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