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Radio Bielefeld , 05.03.2007 :

Tauziehen um Paul-Gerhardt-Kirche geht in neue Runde

In die Diskussion um den Verkauf der Paul-Gerhardt-Kirche an der Detmolder Straße kommt ab heute wieder Bewegung. Eine Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der Kirche einsetzt, trifft sich heute mit Superintendentin Regine Burg zu einem Grundsatzgespräch. Für den kommenden Mittwoch hat die Kirchengemeinde zu einer Veranstaltung eingeladen, in der über nächste Schritte und Perspektiven des Gemeindelebens informiert werden soll. Die Paul-Gerhardt-Gemeinde war vor knapp zwei Jahren mit der Neustädter-Marienkirchengemeinde zusammengelegt worden. Die Paul-Gerhard Kirche soll aus Kostengründen verkauft werden, wahrscheinlich an die Jüdische Kultusgemeinde, die aus der Kirche eine Synagoge machen will. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative.




Anmerkung von www.hiergeblieben.de:

Als "unehrlich, unredlich und feige" hatte Horst Haase, Mitglied des Kreissynodalvorstand und Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, Horst Haase, die Kritik des früheren Presbyters der Paul-Gerhardt-Gemeinde, Hermann E. Geller, am Verkauf des Gotteshauses an der Detmolder Straße bezeichnet. Haase reagierte damit auf die Berichterstattung über die von Geller und anderen betriebene Gründung einer Bürgerinitiative für den Erhalt der Paul-Gerhardt-Kirche.

Haase warf Geller vor, er sei erst gegen den Verkauf des Kirchengebäudes aufgetreten, seitdem mit der Jüdischen Kultusgemeinde ein konkreter Kaufinteressent mit Namen und Gesicht aufgetreten sei. Zuvor habe sich Geller als Sprecher der Paul-Gerhardt-Gemeinde vor und nach der Fusion mit der Neustädter Marienkirchengemeinde im Jahr 2005 für einen Verkauf der Kirche ausgesprochen.

Quelle: Bielefelder Tageblatt (MW) / Neue Westfälische, 18.10.2006: "Kritik an Verkauf der Kirche unredlich" / Kreissynodalvorstandsmitglied Haase nimmt Stellung


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